Mo, 09:05 Uhr
02.09.2002
Thüringer Industrie im Anstieg?
Nordhausen (nnz). Wie sieht es aus mit der Wirtschaft im Freistaat. Geht es im Wahljahr bergauf oder eher bergab? Nähere Informationen dazu lesen Sie in der nnz.
Die Umsätze der Thüringer Industrie lagen im Juni 2002 über denen vom Juni 2001. Die neuen Bundesländer verzeichneten einen weitaus geringeren Anstieg und deutschlandweit gingen die Umsätze zurück. Die Entwicklung der Auslandsumsätze konnte in den neuen Bundesländern und insbesondere in Thüringen die Gesamtumsätze positiv beeinflussen. In Deutschland waren dagegen neben den Rückgängen im Inlands- auch Rückgänge beim Auslandsumsatz zu verzeichnen, die das kumulative Ergebnis in seinem rückläufigen Trend weiter verstärkten. Die Beschäftigtenzahlen konnten in Thüringen im Gegensatz zu den neuen Bundesländern und Deutschland zwar geringfügig, aber erhöht werden.
Im Juni 2002 stieg der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 3,7 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresmonat. Die Umsatzsteigerung fiel damit deutlicher aus als in den neuen Bundesländern. Das bundesdeutsche Ergebnis war dagegen rückläufig. Beim Auslandsumsatz wiesen die Thüringer Betriebe das höchste Wachstum aus. In den neuen Bundesländern stieg der Umsatz ins Ausland mit 2,0 Prozent um etwa ein Sechstel des Zuwachses von Thüringen. In Deutschland waren rückläufige Exporte zu verzeichnen. Die Exportquote als Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz der Thüringer Industriebetriebe lag über der der neuen Bundesländer, aber nach wie vor deutlich unter der Deutschlands.
Die Zahl der Beschäftigten stieg in Thüringen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,5 Prozent an, während in den neuen Bundesländern und in Deutschland ein Rückgang der Beschäftigtenzahl ermittelt wurde. Die absolute Umsatzproduktivität lag in Thüringen mit 12 064 Euro unter der der neuen Bundesländer und Deutschlands, obwohl der Anstieg des Umsatzes je Beschäftigten in Thüringen höher ausfiel, als in Deutschland und den neuen Bundesländern. Bei den geleisteten Arbeiterstunden wurde ein hoher Rückgang für Deutschland und für die neuen Bundesländer registriert. In Thüringen sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden etwa halb so schnell.
Von Januar bis Juni 2002 stieg der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben mit 1,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres etwas stärker als in den neuen Bundesländern. Das bundesdeutsche Ergebnis war dagegen rückläufig. Beim Auslandsumsatz wiesen die Thüringer Betriebe das höchste Wachstum (+ 10,6 Prozent) aus. In den neuen Bundesländern stieg der Umsatz in das Ausland nur halb so stark. In Deutschland waren rückläufige Exporte zu verzeichnen. Die Exportquote Thüringens lag über der in den neuen Bundesländern, aber noch deutlich unter der Deutschlands.
Beim Beschäftigtenzuwachs hatte Thüringen im Durchschnitt der ersten sechs Monate diesen Jahres die Nase vorn. In den neuen Bundesländern wurde nahezu kein Wachstum ermittelt; in Deutschland ging die Beschäftigtenzahl zurück. Die rückläufige Entwicklung des Umsatzes je Beschäftigten setzt sich in Deutschland fort. In den neuen Bundesländern und in Thüringen stieg die Umsatzproduktivität. Bei den geleisteten Arbeiterstunden wurde der höchste Rückgang für Deutschland registriert. In den neuen Bundesländern lag die rückläufige Entwicklung bei etwa der Hälfte des bundesdeutschen Rückgangs. In Thüringen sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden etwas geringer.
Autor: nnzDie Umsätze der Thüringer Industrie lagen im Juni 2002 über denen vom Juni 2001. Die neuen Bundesländer verzeichneten einen weitaus geringeren Anstieg und deutschlandweit gingen die Umsätze zurück. Die Entwicklung der Auslandsumsätze konnte in den neuen Bundesländern und insbesondere in Thüringen die Gesamtumsätze positiv beeinflussen. In Deutschland waren dagegen neben den Rückgängen im Inlands- auch Rückgänge beim Auslandsumsatz zu verzeichnen, die das kumulative Ergebnis in seinem rückläufigen Trend weiter verstärkten. Die Beschäftigtenzahlen konnten in Thüringen im Gegensatz zu den neuen Bundesländern und Deutschland zwar geringfügig, aber erhöht werden.
Im Juni 2002 stieg der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 3,7 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresmonat. Die Umsatzsteigerung fiel damit deutlicher aus als in den neuen Bundesländern. Das bundesdeutsche Ergebnis war dagegen rückläufig. Beim Auslandsumsatz wiesen die Thüringer Betriebe das höchste Wachstum aus. In den neuen Bundesländern stieg der Umsatz ins Ausland mit 2,0 Prozent um etwa ein Sechstel des Zuwachses von Thüringen. In Deutschland waren rückläufige Exporte zu verzeichnen. Die Exportquote als Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz der Thüringer Industriebetriebe lag über der der neuen Bundesländer, aber nach wie vor deutlich unter der Deutschlands.
Die Zahl der Beschäftigten stieg in Thüringen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 0,5 Prozent an, während in den neuen Bundesländern und in Deutschland ein Rückgang der Beschäftigtenzahl ermittelt wurde. Die absolute Umsatzproduktivität lag in Thüringen mit 12 064 Euro unter der der neuen Bundesländer und Deutschlands, obwohl der Anstieg des Umsatzes je Beschäftigten in Thüringen höher ausfiel, als in Deutschland und den neuen Bundesländern. Bei den geleisteten Arbeiterstunden wurde ein hoher Rückgang für Deutschland und für die neuen Bundesländer registriert. In Thüringen sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden etwa halb so schnell.
Von Januar bis Juni 2002 stieg der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben mit 1,3 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres etwas stärker als in den neuen Bundesländern. Das bundesdeutsche Ergebnis war dagegen rückläufig. Beim Auslandsumsatz wiesen die Thüringer Betriebe das höchste Wachstum (+ 10,6 Prozent) aus. In den neuen Bundesländern stieg der Umsatz in das Ausland nur halb so stark. In Deutschland waren rückläufige Exporte zu verzeichnen. Die Exportquote Thüringens lag über der in den neuen Bundesländern, aber noch deutlich unter der Deutschlands.
Beim Beschäftigtenzuwachs hatte Thüringen im Durchschnitt der ersten sechs Monate diesen Jahres die Nase vorn. In den neuen Bundesländern wurde nahezu kein Wachstum ermittelt; in Deutschland ging die Beschäftigtenzahl zurück. Die rückläufige Entwicklung des Umsatzes je Beschäftigten setzt sich in Deutschland fort. In den neuen Bundesländern und in Thüringen stieg die Umsatzproduktivität. Bei den geleisteten Arbeiterstunden wurde der höchste Rückgang für Deutschland registriert. In den neuen Bundesländern lag die rückläufige Entwicklung bei etwa der Hälfte des bundesdeutschen Rückgangs. In Thüringen sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden etwas geringer.


