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Fr, 09:39 Uhr
01.05.2009

Ausbauen und erhalten

Die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Südharz setzt sich dafür ein, die Bundesfachschule Klima-Kälte-Technik in Niedersachswerfen auszubauen. Darüber hinaus haben die Machern einen Naturpark im Visier...

Harz (Foto: RAG) Harz (Foto: RAG)

Ein Ausbau sichere einen Altstandort und schaffe neue Arbeitsplätze, so das Votum des Fachbeirats der RAG. Bereits im ersten Quartal 2009 treibt die Arbeit der Regionalen Aktionsgruppe Blüten. Das Votum des regionalen Entscheidungsgremiums hat politisches Gewicht und ist bei zentralen Entscheidungen, wie dem Ausbau der Bundesfachschule gefragt.

Ein zweites Ziel, das die RAG verfolgt, ist der Naturpark Südharz. Konkret heißt das: Die RAG unterstützt verschiedene Einzelprojekte und Maßnahmen, um die Vision Naturpark zu realisieren. Der Südharzer Tourismusverband e.V., mit dem die RAG kooperiert, übernimmt die notwendigen Vorarbeiten, um den zukünftigen Naturpark Südharz auszuweisen. „Um den Harz über die Ländergrenzen hinweg nachhaltig fördern zu können, ist die Ausweisung des Naturparks Südharz zwingend notwendig.

Mit diesem Naturpark Südharz werden sich die Chancen und Möglichkeiten der Entwicklung dieser einzigartigen Region deutlich erhöhen“, ist sich Landrat Joachim Claus, Vorsitzender des RAG-Fachbeirates, sicher. Mit dem Titel Naturpark ließe sich insbesondere die Tourismuswerbung für den Südharz noch effektiver gestalten – wie angesprochen über Ländergrenzen hinweg, denn in Niedersachsen gibt es bereits seit 1960 einen Naturpark Harz, in Sachsen-Anhalt seit 2003. Wichtig sei das Miteinander der Akteure im ländlichen Raum, um die vorhandenen Nutzungsinteressen für zukünftige Generationen zu erhalten und zu entwickeln, so der Fachbeirat. Gemeinsame Projekte von Landwirtschaft und Naturschutz könne die Region stärker zusammenwachsen lassen.

Bislang gibt es in Thüringen drei Naturparke, den Kyffhäuser und den Thüringer Wald und Eichsfeld-Hainich-Werratal. Naturparke sind keine Schutzgebiete mit zusätzlichen Verboten, sondern fassen großflächige Gebiete mit besonderen Natur- und Kulturlandschaften zusammen. Zu Schutz und Pflege der Natur wird ein nachhaltiger, umweltverträglicher Tourismus angestrebt. Weitere Aufgaben von Naturparken sind beispielsweise, die Vermarktung regionaler Produkte zu fördern und Kulturdenkmäler zu bewahren.
Autor: nnz/kn

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