Mo, 13:15 Uhr
11.12.2000
Autobahntrasse bei Sollstedt: Unbefriedigende Antwort der DEGES
Sollstedt (nnz). Als völlig unbefriedigend bezeichnet Jürgen Hohberg die Antworten der DEGES, die heute auf seinen Schreibtisch flatterten. Das Unternehmen nahm in einem mehrseitigen Brief zu Fragen der Sollstedter Bürger Stellung, die bei einer Sitzung des Bauausschusses in der Festhalle gestellt wurden.
Eine genaue Auswertung des Schreibens soll sowohl in der Gemeindeverwaltung als auch mit den Gemeinderäten in den nächsten Tagen vorgenommen werden, kündigte Hohberg gegenüber der nnz an. Über die weitere Vorgehensweise soll dann im Januar im Bauausschuß des Gemeinderates entschieden werden. Bislang scheint ein Konsens zwischen den planerischen Vorstellungen und dem Bürgerwillen hinsichtlich der Trassenführung der A 38 in weite Ferne gerückt.
Für Hohberg unverständlich ist der Umstand, daß sich die DEGES dagegen verwahrt, daß sich der Gemeinderat 1994 "unter Druck gesetzt fühlte", als über die sogenannte Vorzugsvariante entschieden wurde. Schon damals favorisierten die Sollstedter eine Tunnellösung, wollten jedoch nicht als Verhinderer dieses wichtigen Verkehrsprojektes gelten. Mit der neuen Trassenführung unmittelbar am Ort (Friedhofsvariante) können sich die Bürger der Gemeinde nach wie vor nicht einverstanden erklären.
Autor: nnzEine genaue Auswertung des Schreibens soll sowohl in der Gemeindeverwaltung als auch mit den Gemeinderäten in den nächsten Tagen vorgenommen werden, kündigte Hohberg gegenüber der nnz an. Über die weitere Vorgehensweise soll dann im Januar im Bauausschuß des Gemeinderates entschieden werden. Bislang scheint ein Konsens zwischen den planerischen Vorstellungen und dem Bürgerwillen hinsichtlich der Trassenführung der A 38 in weite Ferne gerückt.
Für Hohberg unverständlich ist der Umstand, daß sich die DEGES dagegen verwahrt, daß sich der Gemeinderat 1994 "unter Druck gesetzt fühlte", als über die sogenannte Vorzugsvariante entschieden wurde. Schon damals favorisierten die Sollstedter eine Tunnellösung, wollten jedoch nicht als Verhinderer dieses wichtigen Verkehrsprojektes gelten. Mit der neuen Trassenführung unmittelbar am Ort (Friedhofsvariante) können sich die Bürger der Gemeinde nach wie vor nicht einverstanden erklären.


