eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 09:38 Uhr
13.04.2009

Ostern im Harz

Um schöne Ausflugsziele zu erklimmen, muss man nicht weit wegfahren. Wo Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) einen Teil der Osterfeiertage verbrachte, das hat er der nnz geschrieben und fotografisch dokumentiert.


Das auch der Harz direkt vor unserer Haustür schöne Ausflugsziele bietet, betonte heute der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke mit ein paar Bildern vom Josephskreuz bei Stolberg. Wer das Josephskreuz nicht kennt, dem hilft dieser Wikipedia-Eintrag:

Das Josephskreuz ist ein auf dem 580 m hohen Großen Auerberg bzw. der Josephshöhe zwischen Stolberg und Straßberg im südöstlichen Harz in Stahlfachwerk errichteter Aussichtsturm in Form eines Doppelkreuzes. Das Josephskreuz ist 38 m hoch und wiegt 123 bzw. 125 t. Die Konstruktion wird von etwa 100.000 Nieten zusammengehalten.

Geschichte: Schon im 17. Jahrhundert stand auf dem Auerberg ein Fachwerk-Aussichtsturm, der wegen Baufälligkeit und Wetterschäden 1768 abgerissen wurde. 1832 beauftragte Graf Joseph zu Stolberg-Stolberg den Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel mit dem Entwurf eines neuen Turms, den ein Stolberger Zimmermann ausführte. Das Richtfest von Schinkels hölzernem Turm in Form eines Doppelkreuzes wurde am 24. September 1833 gefeiert. Am 21. Juni 1834 wurde der Turm eingeweiht und nach seinem Auftraggeber „Josephskreuz“ benannt. Der Turm besaß keine Treppen und konnte nur mit Leitern bestiegen werden. Um 1850 mussten die Kreuzarme erneuert werden, im Juni 1880 wurde das Bauwerk durch einen Blitzeinschlag bei einem Gewitter zerstört.

Mit dem Bau eines neuen Josephskreuzes nach einem Entwurf von Otto Beißwänger wurde am 20. April 1896 begonnen. Der Turm nahm in der Doppelkreuzform Bezug auf Schinkel, war jedoch nach dem Vorbild des Pariser Eiffelturms als Stahlfachwerkkonstruktion ausgeführt, wobei dessen Bestandteile wie der Rundbogen zwischen den Beinen sogar nachgebaut wurden. Die Kosten von 50.000 Mark trugen das Fürstenhaus zu Stolberg und der Harzklub. Am 9. August 1896 wurde das neue Josephskreuz eingeweiht.

Im 20. Jahrhundert verfiel das Kreuz zusehends, bis es 1987 wegen Baufälligkeit für den Besucherverkehr gesperrt wurde. Ab 1989 wurde es saniert und am 28. August 1990 wiedereröffnet.
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Ausflug zum Kreuz (Foto: M. Jendricke)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
mcpjbo
13.04.2009, 13:16 Uhr
Die Heimat neu entdecken
Ich habe mich sofort inspirieren lassen von unserem Bürgermeister Matthias Jendricke und für alle die etwas für Osterpoesie übrig haben:

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh das Gute liegt so nah!
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

Johann Wolfgang von Goethe,
dt. Dichter, 1749 - 1832

Ganz gleich ob das Josephskreuz oder der Poppenturm, unsere Heimat ist wunderschön und sollte unbedingt mehr beachtet und besucht werden.

Unsere Poliker sind auch Vorbilder und somit auch Vorreiter in Sachen Heimattourismus und Heimatpflege.

In diesem Sinne euch allen noch Frohes Ostertage.
H.Buntfuß
13.04.2009, 14:05 Uhr
Jendricke und Ostern
Anstatt den Bürgern zu sagen, was man gegen den Gestank über der Stadt unternehmen will, bekommen wir eine Unterrichtsstunde über das Josephskreuz, welches nicht einmal in unserem Bundesland liegt. Das ist wieder mal typisch SPD, unbequeme Themen werden einfach ignoriert. Aber die Umfragewerte zeigen ja, welchen Stellenwert die SPD beim Wähler hat.
mcpjbo
13.04.2009, 16:41 Uhr
Er will nix verstehen der Werner
Hallo Werner,

ich frage mich ernsthaft wie verbittert und ignorant Sie denn sein müssen, dass Sie jede Möglichkeit ausnutzen gegen die Stadtoberen zu hetzen.

Was haben Sie denn Ostern getan?
Ist es denn verwerflich als Thüringer die Sehenswürdigkeiten des Landes Sachsen-Anhalt anzuschauen?

Muss man denn nur in Nordhausen bleiben?
Ist Thüringen das Beste und Schönste Bundesland in Ihren Augen?

Das grösste eiserne Kreuz steht nunmal nicht auf dem Petersberg, aber Sie können ja gleich nach Ostern zur Stadtverwaltung gehen und dafür einen Antrag einreichen, wie wäre das?

Es ist Ostern, man kann sich auch einmal zusammenreißen Werner.
denk-mal
13.04.2009, 18:25 Uhr
er will`s nicht verstehen?
mcpjbo - er scheint`s zu verstehen!

der wahlkampf ist eröffnet!

man muß nur oft genug in der zeitung sein, dann
wird man auch gewählt! egal ob mit `nem hübschen foto vom harz oder in der seifenkiste! oberster priorität ist nicht der politische plan oder was man verspricht! die schönen bunten bildchen sind es.

(und nochmal zum merken - er kann gar kein stadtrat werden - er ist nämlich gut bezahlter bürgermeister. Fragen sie doch mal mal ob er nach der wahl diesen job aufgibt !)
mcpjbo
13.04.2009, 23:13 Uhr
denk-(sch)mal
Was Sie aber auch immer haben,

es ist kaum zu glauben aber aus einem ganz normalenn schönen Osterartikel wird hier Wahlkampfthema Nummer 1 und Umweltthema Nummer 2, am Besten man verfasst einen Artikel über eine Kirche und jeder dichtet dann seine Ideen dazu und zum Schluss droht eine Diskussion zum Thema Essensgeld und Verhütung und Bundeswehreinsatz am/ im Kundus

Konzentriert euch doch mal auf das geschriebene im Artikel und gebt euch nicht wirren Gedanken anderer wortloser Mitmenschen hin.

Das Wahlkampf ist wissen wir alle, sonst würde sich die FDP und die JuLis nie zu Wort hier melden.
Leuchtturm
14.04.2009, 13:06 Uhr
Ostern im Harz
Wahlbetrug oder?
Ja, Herr Jendricke versteht es sich in Szene zu setzen, da nutzt er sogar die Gelegenheit Werbung für ein Denkmal zu machen, welches in einen anderen Bundesland steht. Ich würde raten sich lieber darum zu kümmern, dass seine Partei davon absieht den Wähler zu verdummen.

Die Kandidatenliste zeigt es deutlich, man glaubt der Wähler sei dumm und versteht den Winkelzug „Rinke, Jendricke" nicht. Die Wahl wird zeigen, dass der Wähler mehr versteht, als die Politiker der SPD glauben. Nur ein Tip an mcpjbo, die Zeiten in der es eine PDS gab sind lange vorbei. Sie hingen der Zeit immer hinterher.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)