Kommentare
keks
09.04.2009, 14:42 Uhr
Typisch Nordhausen
Es ist mal wieder so wie man es von uns erwartet! Es wird gejammert und gemeckert. Man sollte die Sache vielleicht mal ein wenig anders beleuchten!
Man Frage sich was Nordhausen als Tourismusmagnet ausmacht? Vielleicht eine Fußgängerzone in der der Tourist um 18.00 Uhr sowieso nichts mehr bekommt, weder Eis noch Kaffee! Vielleicht ein näckisches Hotelzimmer? Wobei man feststellen muss das ab ca. 21 Uhr die Wahrscheinlichkeit sehr gering in Nordhausen ist überhaupt noch jemanden in Hotels anzutreffen der einen ein Zimmer vermieten könnte! Oder vielleicht ein kleiner kultureller Rundgang in der Abendsonne? Entlang der Stadtmauer, weil jede andere Kulturelle Einrichtung spätestens um 17.00Uhr den Bürgersteig unters Haus zieht!
Mann sollte sich vielleicht Fragen warum "van Asten" gerade hier in Nordhausen ist? Ich weiss eine Antwort, weil Nordhausen sowieso kein Kultur und Tourismusmagnet ist und ausser Baumärkten auf der Grünen Wiese es hier nichts zu entdecken und zu erleben gibt.
Ich denke, das wird wohl das Schicksal von Nordhausen sein einfach nur da zu sein und auf der Autobahn A38 nur 3 Abfahrten zu sein, an denen für Sondershausen und die HSB in Wernigerode geworben wird! Ein Hoch auf den Industriellen Standort Nordhausen und das es noch mehr wird, gut für die Region (Arbeitsplätze) und die Wirtschaft! Und der letzte Satz war kein Sarkasmus!
Rubberduck
09.04.2009, 14:58 Uhr
Nordhäuser Markenzeichen?
Na, dann besorgen Sie doch ein AKW und strahlen ohne Schweinegeruch in die Zukunft! ; ))
98maschr
09.04.2009, 15:13 Uhr
Frechheit
Dieser Artikel ist in meinen Augen ein Schlag ins Gesicht aller Angestellten und deren Familien, deren Existenz durch van Asten gesichert ist. Ich kann mir kaum etwas ignoranteres und selbstgefälligeres denken, womit man sich wie Sie Herr Buntfuß, versuchen kann zu profilieren. Schämen sollten Sie sich. Wie war das? Wenn der DDR-Bürger eins gelernt hat, dann ist es zu meckern.
Peppone
09.04.2009, 18:08 Uhr
Schnitzel kostet 99,-€/kg,
das wäre doch mal eine Schlagzeile, oder?
Man oh man Herr Buntfuss, sie haben mein Wochenende gerettet!
Zitat: Hatte man uns nicht versprochen, dass Abhilfe geschaffen wird.
War das vor der Wahl, oder hinterher? Man darf den Kapitalisten doch nicht alles glauben, was sie einem vorher erzählen! Ich wäre ja auch dafür, dass man die kleinen Stinker in Görsbachs Osten umsiedelt. (Pssst……nicht weiterverraten, dann riechts meistens nur noch in S-A) Was noch viel besser wäre, alle freilassen oder Notschlachten. Dann kriege ich für meinen Wildschweinbraten beim Wildhändler in Zukunft vielleicht mal ein bisschen mehr als nur 1,80 Euronen.
Endlich mal wieder was Lustiges in der nnz! Nix für ungut Herr Buntfuss, aber bei der Steilvorlage musste das mal sein. ;-)
Mister X
09.04.2009, 19:29 Uhr
An 98maschr
Was haben Sie eigentlich an den Artikel aus zu setzen. Ist es nicht die Wahrheit, dann belehren Sie uns. Aus Ihren Kommentar lese ich nur Wut und Hass.
98maschr
09.04.2009, 20:49 Uhr
Hass?
Also werte Dame,
wen sollte ich denn weswegen hassen? Ich kenne weder den Herrn Buntfuß persönlich noch laufe ich Amok, sobald ich reine, frische und saubere Luft rieche o_O
Den Rest entnehmen Sie bitte meinem vorherigen Kommentar.
Peter59
10.04.2009, 08:21 Uhr
Ernst genommen...
Der gute Herr Buntfuß ist nach meiner Auffassung im Recht. Was nützt das ganze "Fremdenverkehrsgetöse", wenn es unerträglich in der Stadt nach Schweinefäkalien riecht, die auch noch liebevoll auf die Felder der Umgebung ausgebracht werden. Und das in großen Mengen! Grüne LKWs haben wieder Konjunktur auf unseren Straßen. Haben alles versucht, bis hin zum Petitionsausschuss des Landtages, Abhilfe wurde versprochen, einzig der Gestank ist geblieben. Ein schlechtes Markenzeichen für eine Stadt, die vom Fremdenverkehr leben will. Allerdings stehen Wahlen vor der Tür und Untätigkeit wird bekanntlich bestraft.
Der holländische Investor kann doch seine Viecher mästen, aber bitte ohne weitere Belastung der Umwelt. "Gestank macht krank." Umweltbehörden scheinen die Hände gebunden, man nimmt zur Kenntnis, stinken tut es trotzdem. Wären die Bürger sich einig und mündig, wäre spürbare Abhilfe geschaffen worden. Also stinkt es weiter...
----4
10.04.2009, 09:10 Uhr
Konzentrieren auf das Wesentliche
Nun machts mal alle halblang. Der Geruch stört mich auch. Trotzdem mußten Generationen von Bauern schon damit leben und überleben, sonst hätten viele von uns ziemlich viel Hunger.
Die Frage sollte sein:
Kann man den Geruch durch irgendwelche Maßnahmen weiter minimieren?
Wenn ja, sofort durchführen, auch im Interesse der dort Beschäftigten.
Wenn nein, Fördermittel für Forschungsthema "Tourismusfördernder Schweinestallgeruch" beantragen.
Frohe Ostern allerseits. (Wie riecht eigentlich Hühnerstall? Auch schlecht? Dann sofort weg mit den Eiern. Soll der Hase doch selbst welche legen!)
Real Human
10.04.2009, 13:34 Uhr
Vor allem an 98maschr
Danke für die Steilvorlage Herr/Frau 98maschr. Nicht Herr Buntfuß sollte sich schämen – eher Sie! Vor allem für die pauschale Beleidigung der DDR-Bürger. Weil wir den zwanzigsten Jahrestag der mit mehr Glück als Verstand erfolgreich verlaufenen friedlichen Revolution feiern(?) dürfen, schweife ich scheinbar(!) kurz von van Astens Nebenwirkungen ab.
98maschr, wir können stolz darauf sein, das Meckern gelernt zu haben. Wir sollten es möglichst auch nicht wieder VERlernen. Während den Westdeutschen die Demokratie von den Westmächten 1949 geschenkt wurde, mussten ihre Brüder und Schwestern in der Zoffjetzone (Adenauer) fast allein für die Verbrechen der NSDAP büßen. Die Wiedervereinigung wäre analog zu Österreich schon in den 50-er Jahren möglich gewesen. Aber die DDR war ja ein sooo schönes Beispiel für den Kommunismus!
Als 1989 die Schwäche des selbstgefälligen Honecker-Regimes immer offensichtlicher wurde, brachten ein paar tausend Meckerer den Mut auf, für Reformen des stalinistisch vermurksten Kastratensozialismus auf die Straße zu gehen. Statt Meckern, würde ich dies eher als aufrechten Gang bezeichnen, nachdem Der Deutsche bisher eher für seinen Untertanengeist traurig berühmt war. Ein großer Teil der Oppositionellen kam übrigens aus Umweltgruppen. (Danach kamen diejenigen, die spätestens zu Weihnachten 1990 mit Westgeld einkaufen gehen wollten.)
Auch die DDR-Oberen nahmen es mit der Luftverschmutzung nicht so genau. Der marode Staatshaushalt gab es nicht her. Ist es heute anders? Wenn ja, so frage ich mich, wieso van Asten Ammoniak, H2S, CO2, Methan usw. einfach nur in höhere Luftschichten bläst. Siehe dazu nordhausen.de vom 20.März 2008! Das konnte auch die marode DDR, indem sie einfach die Schornsteine verlängert hat. Und verbessert hat sich dadurch bekanntlich heute wie damals fast nichts.
Dabei wären beim Einsatz von so genannten Chemowäschern Abscheideraten von über 90% für Ammoniak möglich. Übrigens: Wer als Hausbesitzer nach 2000 eine Klärgrube bauen musste, weil er noch nicht an eine Zentralkläranlage angeschlossen war, der musste eine teure vollbiologische Kleinkläranlage mit Tropfkörper und allem Drumherum ohne Fördermittel selbst finanzieren!
2008 beschäftigte van Asten laut besagtem Artikel "circa 90 Vollzeitmitarbeiter und 17 Auszubildende". Für den Landkreis Nordhausen ist das auch wegen der Steuereinnahmen HEUTE schon ein Großbetrieb. Diese Arbeitsplätze sollten auch erhalten bleiben. Aber haben sich OB und Landrat schon einmal gefragt, wie viel NEUE Gewerbeansiedlungen van Asten schon verhindert hat? Wie oft hat ein Investor schon kehrt gemacht, etwa nach der Einsicht Diesen Gestank kann ich doch meiner sensiblen Frau Dr. Müller-Lüdenscheidt nicht zumuten!?
Für strukturkonservative Polemiker wie 98maschr sind vorhandene Arbeitsplätze natürlich immer ein willkommenes Totschlagargument. Wenn es nach ihm geht, wird Nordhausen weiterhin den Charme einer sympathischen etwas inkontinenten alten Dame ausstrahlen. Man unterhält sich (z.B. als Investor) höflich mit ihr, möchte ihr aber auch nicht dauerhaft zu nahe kommen. (Der Vergleich ist nur der Einfachheit halber nicht geschlechtsneutral. Von Inkontinenz betroffene Menschen beiderlei Geschlechts will ich damit nicht diskriminieren oder lächerlich machen!)
Ansonsten zu Ostern auch einmal an den Gekreuzigten denken!
Mister X
10.04.2009, 17:35 Uhr
noch mal an "98maschr."
Sie schreiben, dass Sie Herrn Buntfuß nicht kennen, aber Sie unterstellen ihm, dass er sich nur profilieren will. Wie kommen Sie zu der Annahme? Dazu habe ich eine Frage? Ist Herr Buntfuß ein Politiker, der sich vor der Wahl in Szene setzen will, steht er bei einer der Parteien auf der Kandidatenliste, womöglich noch bei der ..........?
Oder ist Herr Buntfuß nur ein Bürger der das ausspricht, was viele denken und wovon die Damen und Herren des Stadtrats und Kreistags lieber nichts wissen wollen? Nach dem Motto, wer sich unwissend stellt, der braucht nicht zu handeln.
denk-mal
12.04.2009, 08:38 Uhr
wir sind zwar nicht immer einer meinung !
herr dupschekisto, aber wo sie recht haben, da haben sie nun mal recht!
eigentlich ist ihrem artikel absolut nichts hinzu zufügen, aber meine liebe gewohnheit trotzdem noch ein bisschen senf (würze) hinzuzufügen kann ich nun mal nicht lassen.
Die stadträte zumindest einige haben schon mehrfach den zustand beklagt und abhilfe gefordert!
ein unbeliebter mitarbeiter des rathauses wurde umgesetzt auch auf grund seines "sogenannten unsensiblen" vorgehens betreffend des gestanks!
wir leben im 21-zigsten Jahrhundert, da sind die filteranlagen schon ziemlich weit entwickelt, man könnte sie nutzen, wenn man sie wollte.
arbeitsplätze sichern, ist genauso wichtig wie lebensqualität, nur das eine schließt das andere nicht aus !
Und noch einen letzten satz an herrn 98maschr, horchen sie doch mal in ihrem dunstkreis rum, warum dieser so vehement lobbyarbeit für die schweinemastanlage betreibt, und den gestank oder besser dessen abhilfe stur ignoriert.
Leuchtturm
12.04.2009, 20:03 Uhr
der Duft in Nordhausen
so Herr 98maschr.das brennt mir ja auch schon lange auf der Seele. Ich finds auch nicht appetittlich in der Eisdiele zu sitzen und den Unterschied nicht zu erkennen, ess ich jetzt nen Vanilleeis oder schmeckt mein Eis nach Van Asten?! Niemand möchte die Arbeistplätze gefährden, von deren die dort arbeiten. Sinn war es doch dem Mief Abhilfe zu schaffen. Ist ja auch noch gut für die Umwelt oder nicht? Und Sie brauchen da Herrn Buntfuß nicht anzugreifen, nur weil er die Wahrheit sagt, das müssten mal viel mehr machen in Nordhausen.
Und noch viel Spass beim Eis essen!!!!!
lg
tropensturm
12.04.2009, 21:45 Uhr
Schweinegestank !!!
Mich stört das nicht, wenn sich etwas Landluft durch unser kleines Städtchen verbreitet !!! An anderen Stellen riecht es viel schlimmer aber das will man ja nicht war nehmen. Macht doch die Bude dicht, und vernichtet noch mehr Arbeitsplätze in der Region und esst Fleisch von irgendwo !!!
ps: Bitte betreibt fairen Wahlkampf !!!
eccehomo
13.04.2009, 11:16 Uhr
Habe zu Ostern Kommata gefunden
Hallo, Denkmal,
ich habe zu Ostern viele Kommata gefunden, und würde Sie Ihnen gern weiterschenken zum "Würzen" Ihrer Texte. Und zu Weihnachten klappts vielleicht auch mit dem Duden.
denk-mal
13.04.2009, 12:29 Uhr
ecce homo ostern - eier - . . . ?
sie armer mensch
- sie finden kommas zu ostern -
ich nur eier - sie dürfen alle kommas behalten - ich benutze diese so wie so nicht - ich lege mehr wert auf das wort und den inhalt - das sind halt die unterschiede - die sie sicherlich nie verstehen werden - aber auch kommafetischisten haben ihre existenzberechtigung - wenn man schon nichts intelligenteres hinzufügen kann - in diesem sinne(,) wünsche ich ihnen (,) ein frohes osterfest gehabt zuhaben . . .
H.Buntfuß
13.04.2009, 15:37 Uhr
Lobbyisten
Ich bin gespannt wieviel Lobbyisten sich noch zu Wort melden und die Arbeitsplätze als Vorwand nehmen, damit Van Asten weiter stinken darf?
Beate
13.04.2009, 16:03 Uhr
Immer das Selbe.
Ist doch immer das Selbe:
Windkraft toll, aber bitte nicht vor meinem Haus.
Biogas super, aber bitte nicht in meine Nähe.
Schnitzel essen jo, aber doch bitte keine Schweinemastanlage in meiner Nähe. Natürlich muss es ganz nebenbei noch ein Schwein aus Freilandhaltung sein – schön Bio eben.
Und wenn dann mal einer sagt, das es Ihn nicht stört, ist er gleich ein Lobby ist.
Es ist vielleicht für den einen oder anderen unbegreiflich, aber es gibt wirklich Menschen, die regen sich nicht über jeden Scheiß (passt diesmal irgendwie) auf.
echter Nordhaeuser
13.04.2009, 17:29 Uhr
Siehe, Du Mensch!
Wieso wird dieses Forum von Menschen genutzt, die eigentlich zum Thema keinen Kommentar abgeben und nur auf Rechtschreibfehler anderer warten? Sollte man diesen Menschen nicht ein extra Podium in der nnz schaffen, wo Sie ordentlich Lehrer spielen können und Ihre persönlichen Beurteilungen unter Aufsicht eines Admins oder Isermanns stellen?
Van Asten gehört einfach zur Region, egal ob es riecht oder nicht ! Und die technischen Vorraussetzungen zur Geruchsvermeidung wird auch dieses Unternehmen bald meistern, da bin ich mir ganz sicher.
Stadtbürger
13.04.2009, 18:50 Uhr
Das etwas andere Parfum
Also mir drängt sich der Eindruck auf, dass manch ein Kommentator hier das neue "Eau de van Asten" gern in Flaschen kaufen möchte. Anders kann ich mir nicht erklären, dass hier eine Verteidigungswelle des Schweinegestankes rollt.
Fakt ist, dass natürlich jegliche Art von Massentierhaltung eine Geruchsbelästigung mit sich zieht. Ich denke, das Argument der preiswerten Lebensmittelversorgung ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings zu welchem Preis?
Ich möchte nicht wissen, wie viele potentielle Investoren oder auch Touristen dank dieses "Aromas" der Stadt auf nimmer Wiedersehen den Rücken gekehrt haben.
Arbeitsplätze sind in der heutigen Zeit enorm wichtig. Dennoch sollten wir nicht vergessen, dass diese Belästigung der Schweinemastanlage für die Mehrheit der Bevölkerung unerträglich geworden ist.
Zu DDR-Zeiten gab es diese Anlage auch schon. Und es waren noch mehr Schweine dort, als jetzt. Aber der Gestank war nicht so extrem. Der Betreiber könnte mit wenig Aufwand dieses Problem eindämmen. Er scheint sich nicht dazu veranlasst zu sehen, da es Lobbyisten gibt (die auch hier kommentieren) die ihm im Kreistag bzw. Stadtrat den Rücken frei halten.
Meiner Meinung nach sollte man ganz klar fordern: Entweder das Problem wird in absehbarer Zeit gelöst, oder es werden Konsequenzen gezogen. Es gibt ja auch die Möglichkeit einer Nachbarschaftsklage und das Recht auf saubere Luft.
Alex Gösel
22.11.2012, 16:51 Uhr
Van Asten
Schauen Sie sich einmal das Datum des Artikels an. Wie Sie darin sehen, wurde vor drei Jahren schon moniert dass es in der Stadt stinkt! Als ich heute durch die Stadt ging überkam mich immernoch der gleiche Gestank. Wie lange sollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen, oder ist der Gestankt wie oben beschrieben tatsächlich das Wahrzeichen der Stadt Nordhausen?
Peppone
22.11.2012, 18:13 Uhr
Gründen sie 'ne Bürgerinitiative @Brothuhn
Tun Sie was dagegen @Brothuhn und berichten Sie hier, werde das aufmerksam verfolgen.
Als passendes Zitat dazu: "Kräht der Hahn nur auf dem Mist, bleibt das Wetter so wie es ist." (Bauer Hubertus)
BertH
22.11.2012, 19:24 Uhr
van Asten
nach meiner Erinnerung wurde van Asten vor 3 Jahren schon die Auflage erteilt, die Geruchsbelässtigung zu minimieren (durch speziele Filteranlagen). Soweit ich weiß, wurden auch der ein oder andere Filter montiert (leider nur halbherzig). Jetzt soll es ja eine Behörde in der Stadt geben, die sich um alle Odnungsprobleme in der Stadt und Umland kümmert. Durch die schönen Dienstwagen sind Sie auch in der Lage, sich um jeden kleinen Verstoß zu kümmern (immer und fast überall, außer im vor genanten Betrieb). Warum wohl nur?
Liebe Mitstreiter, Ihr solltet euch nicht gegenseitig zerfleischen sondern bei jeder sich bietenden Gelegenheit unsere Lokalpolitker darauf ansprechen. Vieleicht liest ja auch unsere Landrätin, unser Oberbürgermeiter oder gar der Beauftragte für das Ordnungsamt die nnz und steht Rede und Antwort. Vor der Wahl verging nicht ein Tag, an dem der ein oder andere sich hier zu Wort meldete.
76er
22.11.2012, 20:08 Uhr
damit muss man halt leben
Das es hin und wieder mal "stinkt" damit muss man leben, dass wird sich in der Zukunft auch nicht ändern.
Geht auch wieder vorbei.
Janko
22.11.2012, 20:28 Uhr
herr brothuhn,
nicht via kommentarfunktion herumjammern: machen. ich seh Sie immer nur kommentarherumjammern (und meistens sachlich falsch - stadtrat vs. stadtverwaltung etc).
wenn Sie also diesen artikel schon herauskramen, dann möchte ich Sie morgen ab acht uhr vormittags mit einem transparent "stoppt den gestank!" vor dem rathaus sehen.
ich selbst bin in nordhausen aufgewachsen und habe diesen "duft" in der nase seit ich denken kann. wenn ich nun diesen artikel objektiv noch einmal lese denke ich, "stimmt, da könnte man gewiss was machen", und dann vergesse ich es wieder. bislang hat mich der geruch immer auf einen wetterumschwung hingewiesen. man kann sich halt an alles gewöhnen - was nicht bedeutet, dass man nicht doch mal etwas dagegen unternehmen könnte. aber "etwas dagegen unternehmen": das ist nicht ein schneller, populistischer kommentar in der nnz. wenn Sie sich wirklich, ganz ernsthaft und aus vollem herzen fragen "wann wird endlich etwas dagegen unternommen?", dann sollten Sie eigentlich fragen "was kann ICH dagegen unternehmen?"
eine unterschriftensammlung starten, zum beispiel. oder eben ab morgen mit einem transparent vor'm rathaus stehen. ich werde gegen neun uhr mal vorbeischauen, ob Sie's machen. aber das ist mit aktivität verbunden, das kann man nicht über eine kommentarfunktion bequem von zuhause aus...
schade, wie schade, wie scha-ha-ha-hade.
Sissi
22.11.2012, 21:08 Uhr
van Asten
dürfte sich das in Holland nicht erlauben. Die Holländer würden sich den Gestank der Massentierhaltung nicht gefallen lassen, wie wir dummen Deutschen.
etzi
22.11.2012, 21:57 Uhr
alles schlecht reden
ich denke es gibt weitaus wichtigere Themen als dieses .....
im übrigens läuft heute der spendenmaraton für kinder auf rtl....... redet darüber und spendet dann haben wir auch was wichtigeres zu reden hier als das bissel gestank ...... und echte nordhäuser kennen den geruch und sind damit aufgewachsen damlas waren es weit aus mehr schweine.... alles wird nur schlecht gemacht ob es der gestank ist ob es der weihnachtsmarkt ist der umzieht ob es der der neubau ist und und und alles nur schlecht reden ich kann es nicht mehr hören bzw lesen ...
ps ..... was sollen all die vielen menschen sagen die auf dem dorf groß und alt geworden sind????? was sollen menschen sagen die in nähe von feldern wohnen wo jahrlich gülle als dünger benutzt wird ..... nichts können die sagen das gehört zum leben dazu denn essen und trinken wollen wir alle oder wollen sie auch das über die felder dann filteranlagen angebracht werden .... kümmert euch um die wichtigen sachen im leben
Gertrude
23.11.2012, 07:18 Uhr
Was ist uns saubere Luft wert?
Schuld sind wir alle selbst. Wenn jeder nur noch nach der Geiz-ist-geil Mentalität minderwertiges Schweinefleisch im Angebot kaufen möchte, treiben wir die Erzeuger in eine gnadenlose Kostenoptimierungsfalle. Das Kilo supermageres Schweinekotelett für 3,99 € lässt sich in der Kühltheke nur darstellen, wenn der Kostendruck des Handels konsequent auf die erzeugenden Großbetrieb wie van Asten weitergegeben wird. Um wirtschaftlich zu überleben sind die Produzenten angewiesen schlachtreife Turboschweine in wenigen Wochen zu produzieren. Diese geht nur, wenn man die zugehörige Pflanzenproduktion im eigenen Betrieb zum Selbstkostenpreis betreibt und natürlich unter Einsatz entsprechender Medikamente.
Doch zum eigentlichen Problem der Emission der Stallanlagen: Technisch ist es heutzutage möglich die Geruchsemission solcher Großanlagen auf ein Minimum zu beschränken. Dabei werden eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen ergriffen. Kernziel ist eine Reduktion der biologischen Abbauprozesse in den Stallanlagen bzw. in der Gülle. Dabei gilt es die von uns als unangenehm empfundenen Geruchsstoffe Ammoniak und Methan auf ein Minimum zu reduzieren. Der Ph-Wert im Stall muss durch Milchsäureeinsatz unter den kritischen Wert von 7,0 gedrückt werden, bereits im Stall entstehende Emissionen müssen abgesaugt werden und über mehrere Filtersysteme gereinigt werden. Dabei werden in den wesentlichen chemischen Waschfilter auf Schwefelsäurebasis sowie neuerdings biologische Filter basierend auf Hackschnitzel- bzw. Wurzelholz eingesetzt. Wer sich eine solche Anlage im Einsatz mal anschauen möchte: in Aschara bei Bad Langensalza befindet sich gerade ein Pilotprojekt im Bau, welches noch im Dezember in Betrieb gehen soll.
Ohne die genauen Gegebenheiten bei van Asten zu kennen, schätze ich den monetären Einsatz für den Standort Nordhausen auf mehrere Millionen Euro, von den laufenden Betriebskosten der Filteranlagen ganz zu schweigen. Womit sich nun die Katze wieder in den Schwanz beißt: wenn wir gutes Geld für sauberes Schweinefleisch bezahlen würden, könnte sich Henry van Asten auch solche Mega-Filter-Anlagen leisten.???
Retupmoc
23.11.2012, 07:57 Uhr
Was dagegen tun
Ja liebe Bürger, es ist ganz einfach etwas gegen Astens Gestank zu tun. Erstens - man kauft kein Fleisch. Das rettet Tierleben und ist gesund. Und zweitens - mindern wir doch alle unsere Miete um 10 Prozent wegen der Geruchsbelästigung. Sicher kann der jeweilige Vermieter nichts dafür, aber das ist egal. Wenn SWG und Co. ein paar Dutzend Mietminderungen auf dem Tisch haben, bewegt sich vielleicht etwas.
Harzer_Wolf
23.11.2012, 08:43 Uhr
Saubere Produktion
Das Problem ist, das man zum Beispiel als Autofahrer vom Staat gegängelt wird. Einfahren in eine Umweltzone nur mit grüner Plakette. Steuer rauf für Autos die stinken und Dreck schleudern. Wieso bitte achtet der Staat nicht auf die Firmen? Und kommt mir nicht mit dem Schlagsatz " Das vernichtet Arbeitsplätze!" . Dann soll Herr van Asten eben in Holland produzieren und Amsterdam mit dem Geruch überziehen. Das schafft dann Arbeitsplätze in Holland. Bleibt also in der EU.
andreas66
23.11.2012, 10:36 Uhr
Dieses....
dumme Genöle ist doch typisch für Leute, die von der Fleischerzeugung keine Ahnung haben.Da wo 20 Schweine stehen stinkts zum Himmel(im 50m Radius) und wo 50.000 stehen, ist der Radius halt grösser. Die Schweine fressen und "sch..." nun mal. Wenn man Geruchsbelästigung vermeiden will, muss man solche Betriebe auslagern. Die Ökonomie der Fleischproduktion (unmittelbare Infrastruktur ,kurze Wege und Energieanbindung) zwingt diese Betriebe zur Stadtnähe. Bei Spaltenbodenhaltung ist keine wirtschaftlichere Fleischproduktion ohne Geruch möglich. Es sei denn, du lässt die Viecher im Freien laufen. Da stinkt es aber genauso und diese Haltung wird "schweineteuer" .Vielleicht gibts ja irgendwann dressierte Schweine, die aufs WC gehen !!
NDHler
23.11.2012, 11:26 Uhr
Echt Saustark @Retupmoc
Selbst zu diesem Schweinethema haben sie einen schlauen Rat parat! (reimt sich, cool!) Sehr beeindruckend, wirklich. Egal was hier diskutiert wird, sie haben den entscheiden Tip schon in der Schublade. Wie machen sie das bloß? Gut nur, dass Ihnen nicht immer gleich so ein riesiger Erguss entwischt wie bei dem Herrn Schwarzberg. Der kommt sicher auch gleich noch dazu, dann ist die Seite hier voll! Na ja, was soll`s, User andreas66 bringt es auf den Punkt, so ist`s halt! Deos nehmen die Schweine ja auch keines. Vielleich hilft mal ein WC Stein ;o)))
Retupmoc
23.11.2012, 12:03 Uhr
Nicht saustark
Ja,@ndhler Deos nehmen die Schweine nicht. Allerdings kenne ich Tiermastbetriebe in andren Gegenden, die geruchsloser sind. Warum ist das wohl so? Vielleicht investieren diese Betreiber mehr in die entsprechende Technik? Wenn Herr v.A. nicht kann, muss man ihm halt die Betriebserlaubnis entziehen.
Ich persönlich wohne gott sei dank nicht in der Hauptwindrichtung. Wohnen Sie allerdings im Raum Taschenberg/Weinberg/Sangerhäuser - dann können Sie im Sommer bei 30 Grad Hitze nicht mal ein Fenster öffnen, weil sonst ihr Wohn - und Schlafzimmer nach Schwein stinkt. Ob das nun richtig ist?
Und nun ein persönliches Wort... Herr Schwarzberg, hat genauso wie Sie oder ich hier die Möglichkeit und das Recht einen Kommentar abzugeben. Mir persönlich gefällt auch nicht jeder davon. ABER - Man muss dann nicht beleidgen und die Kommentare anderer User als " Ergüsse " bezeichnen. Akzeptieren Sie doch einfach, das es Leute gibt, die andere Meinungen haben.
PS: Rat reimt sich nicht gut auf parat. Das ist eine andre Syntax.
Pe_rle
23.11.2012, 13:30 Uhr
Schweinestall
da wäre noch die Frage zu klären,ob wirklich ein Schwein aus dem Hause van Asten in unserer Region wieder zum verspeisen zurück kommt????
Da es hier keinen Schlachtbetrieb mehr gibt,sollte doch auch dort wo geschlachtet wird gezüchtet werden.Und schon könnten LKW-fahrten eingespart werden.
Mit dem Fleisch passiert ja auch das selbe wie mit den Krabben Norddeutschland -Belgien und zurück, oder glaubt hier einer das die fahrerei anders ist.
I.H.
23.11.2012, 13:31 Uhr
Falscher gehts gar nicht!
Das Problem an solchen Stinkediskussionen ist, dass sie immer in versimplifizierte Allgemeinplätze laufen, welche mitunter sogar gesundheitsschädlich sind. Nehmen wir nur mal den "Ratschlag" des @Retupmoc: "Erstens - man kauft kein Fleisch. Das rettet Tierleben und ist gesund."
Jedem informierten Menschen stellen sich hier beim Lesen die Nackenhaare auf. Denn soviel Falsches in einem einzigen Satz über Nutztierhaltung ist fast schon wieder bemerkenswert.
Nutztiere gibt es nur deshalb, weil ein Bedarf an Fleischkonsum vorhanden ist. Ergo, würde es bei fehlendem Bedarf gar kein Nutztier geben. Von Rettung von Tierleben kann demzufolge überhaupt keine Rede sein, wenn dann nur von Vermeidung.
Das es gesund sein soll kein Fleisch zu konsumieren ist der nächste Quatsch. Fleisch enthält essentielle Stoffe für den menschlichen Organismus. Für im Wachstum befindliche Menschen ist Fleischkonsum zur gesunden Entwicklung unerläßlich. Der Mensch ist ein Omnivore und für Fleisch als Nahrung ausgelegt. Lediglich die Quantität des Fleischkonsumes kann u. U. ungesund sein.
Aber vielleicht ist der Ratgeber ja Apotheker und verdient mit Nahrungsergänzungsmitteln sein Geld. Seine hiesige Omnipresenz spricht allerdings klar gegen diese Vermutung.
Ich persönlich bin kein Freund derzeitiger Massentierhaltungsformen. Ich gebe aber zu, dass die von mir gewünschte "artgerechtere" Form der Tierhaltung mindestens genauso viel, wenn nicht gar mehr Geruchsemmision verursacht.
Franz Tabak
23.11.2012, 20:19 Uhr
BI und Demo
Sicher ist eins: der geruch "Van Asten" liegt teilweise über der ganzen stadt. Es ist wirklich nicht schön, wenn man aus der südharzgalerie kommt und wird vom brechreiz gequält.
Mich wundert nur, dass hier gerade die leute zu einer demo oder BI aufrufen, die meines erachtens die größte angst davor haben. Mittlerweile bin ich zu der überzeugung gekommen, dass das deutsche volk von der deutschen politik schon so eingeschüchtert ist, das sie es nicht einmal wagen laut und öffentlich zu protestieren.
Nehmen wir als beispiel die hartz-4-empfänger: Sie werden so eingeschüchtert, das sie sich mit ihrem los zufrieden geben. Es sind nur vereinzelte die sich wehren und vor gerichte ziehen, wo die meisten dann auch ihr recht mit erfolg einklagen.
Nehmen wir im gegensatz die politiker. Als beispiel soll uns hier frau koch-mehrin dienen. Dieser person hat man berechtigter weise den doktortitel aberkannt. (Jeder kann nachlesen, wieviel fehler ihre doktorarbeit enhält.) Aber glauben sie nicht, dass sich diese person damit zufrieden gibt: Sie zieht vor gericht und verlangt gerechtigkeit, was sie auch immer darunter versteht.
Thomas Fichtner
23.11.2012, 23:19 Uhr
Gerade riecht es wieder sehr lecker...
draußen.
Ob das mit den späten Abendstunden Methode hat?
Thomas Fichtner
25.11.2012, 10:45 Uhr
Und schon wieder...
riecht es - einen echten Zusammenhang zur Wetterlage kann man leider nicht erkennen.
Janko
25.11.2012, 10:56 Uhr
herr fichtner,
haben Sie jetzt immer vor, den olfaktorischen stadtluftzustand zu posten?
ich kann mich nur von früher wiederholen: wer was dagegen hat und nicht damit leben kann, muss halt was unternehmen. bürgerinitiative, unterschriftensammlung, sitzblockade, irgendwas.
nichts für ungut, aber meinen Sie, die schweinezucht da draußen interessiert es, was Sie hier auf der nnz posten...? ;o)
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