eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 13:24 Uhr
08.04.2009

nnz-Forum: Erschrecken über Brutalität

Zu den Übergriffen rechter Schläger im Stadtgebiet äußert sich im Forum die SPD-Politikerin Dagmar Becker.


Mit Erschrecken mussten wir letzte Woche der Presse entnehmen, dass es in Nordhausen zu einem Überfall von Rechtsextremen gegen eine Gruppe von Linken gekommen sei. Bedauerlicher Weise sind dabei Menschen verletzt wurden. Die Art und Weise des Vorgehens sowie die beispiellose Brutalität der Täter dokumentieren sehr deutlich, dass die Gewaltbereitschaft immer weiter zunimmt. Was man jedoch nicht vergessen darf ist, dass es jene Schläger sind, die sich anschicken, bei den kommenden Wahlen Mandate in ihren Gemeinderäten oder dem Kreistag zu erringen. Selbst den Thüringer Landtag haben sie im Visier. Glücklicher Weise lassen die gewaltbereiten Rechten vor den Wahlen ihre Maske fallen, anstatt hinterher. So kann jeder sehen, was sie eigentlich im Sinne haben. Im demokratischen Parlamentarismus haben solche Leute jedenfalls nichts verloren.

Dagmar Becker
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
Real Human
09.04.2009, 12:32 Uhr
Das wirksamste Mittel ...
... zur Bekämpfung des neuen „Nationalsozialismus“ ist die eigene demokratisch-sozialistische Glaubwürdigkeit!
Böhmisarius
09.04.2009, 14:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Peter59
10.04.2009, 09:22 Uhr
Zu einfach...
Frau Beckers Statement erscheint mir zu einfach. In letzter Zeit nehmen Übergriffe rechts- und linksextremistischer Gruppierungen an Intensität zu. Das Resultat sind Sachbeschädigungen, Zerstörung fremden Eigentums. In dem speziellen Fall steht mir ein Urteil nicht zu, da ich die Hintergründe nicht kenne. Zu konstatieren ist allgemein, dass die Sicherheit für Bürger, besonders an Wochenenden, keinesfalls gegeben ist.

Der Polizei sind die Hände gebunden. In diesen Zeiten, in denen die Menschen immer eigenartiger und aggressiver werden und eine moralische Verblödung um sich greift, möchte ich kein Polizist sein. Was die sich manchmal anhören müssen und mit der Bezahlung ist das auch so eine Sache.
Schuld an der Misere trägt nach meiner Auffassung die Politik, die Jugendlichen keine Alternativen in ausreichendem Maß für sinnvolle Freizeitgestaltung eröffnet. Man überlässt sie sich selbst und vielmals zeigen Eltern wenig Interesse an den Freizeitgewohnheiten ihrer Sprösslinge.

Nazis und aggressive Linke sind nach meinem Dafürhalten ein Produkt einer kranken Gesellschaft ohne Werte und Moralvorstellungen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)