Sa, 20:11 Uhr
04.04.2009
Ungeheuerliches
Die Nordhäuser Kripo ermittelt wegen Störung der Totenruhe. Von der Gedenkstele vor dem Rathaus sind über Nacht von Unbekannten Kränze entfernt worden. Hier die Einzelheiten....
Eine Spaziergängerin hatte heute Morgen gegen 08.00 Uhr an der Morgenröte ein Blumengesteck unter einem Busch entdeckt. Sie erkannte sofort, dass es sich dabei um ein Blumengesteck handelt, dass gestern zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung Nordhausens abgelegt worden war.
Als die Beamten der alarmierten Polizei das Blumengebinde zurück zur Stele brachten, mussten sie feststellen, dass auch der Kranz fehlt, der von der jüdischen Gemeinde abgelegt worden war. Dieser Kranz wurde bisher nicht gefunden.
Die Polizei geht bei ihren Ermittlungen von einer politisch motivierten Straftat aus. Allerdings gab es in der vergangenen Nacht auch zahlreiche Ruhestörungen und Sachbeschädigungen an Autos in Nordhausen.
Die Menschen in Nordhausen und Umgebung sind empört über die Geschehnisse. Sie fühlen mit den Opfern und ihren Angehörigen, die in den letzten Kriegstagen 1945 den Untergang der Stadt miterleben mussten.
Autor: nnz/knEine Spaziergängerin hatte heute Morgen gegen 08.00 Uhr an der Morgenröte ein Blumengesteck unter einem Busch entdeckt. Sie erkannte sofort, dass es sich dabei um ein Blumengesteck handelt, dass gestern zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung Nordhausens abgelegt worden war.
Als die Beamten der alarmierten Polizei das Blumengebinde zurück zur Stele brachten, mussten sie feststellen, dass auch der Kranz fehlt, der von der jüdischen Gemeinde abgelegt worden war. Dieser Kranz wurde bisher nicht gefunden.
Die Polizei geht bei ihren Ermittlungen von einer politisch motivierten Straftat aus. Allerdings gab es in der vergangenen Nacht auch zahlreiche Ruhestörungen und Sachbeschädigungen an Autos in Nordhausen.
Die Menschen in Nordhausen und Umgebung sind empört über die Geschehnisse. Sie fühlen mit den Opfern und ihren Angehörigen, die in den letzten Kriegstagen 1945 den Untergang der Stadt miterleben mussten.


