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Sa, 08:42 Uhr
04.04.2009

Außergewöhnliche Solisten

Sie stehen für die nordische Musik schlechthin und wurden bereits zu Lebzeiten in ihren Heimatländern als „nationale“ Komponisten gefeiert: der Norweger Edward Grieg und der Finne Jean Sibelius. Einer der führenden zeitgenössischen Komponisten Finnlands heute ist Einojuhani Rautavaara...


Mit den bekanntesten und beliebtesten Werken dieser drei Komponisten entführt das Loh-Orchester Sondershausen in seinem 7. und zugleich letzten Sinfoniekonzert dieser Spielzeit am 25. und 26. April die Konzertbesucher musikalisch nach Nordeuropa.

Grieg komponierte nur ein Klavierkonzert, das nach seiner erfolgreichen Uraufführung schnell die Konzertsäle eroberte. Das ungemein lyrische a-Moll-Konzert aus dem Jahr 1868 verrät deutlich die Verehrung für Robert Schumann und berührt zugleich durch seinen „nordischen” Tonfall. Den Solopart übernimmt die junge Pianistin Daniela Hlinková (Foto). Die in der Slowakei geborene Musikerin studierte einige Zeit am Musikkonservatorium im norwegischen Bergen – der Stadt Edward Griegs: Hier wurde er geboren, hier lebte er phasenweise, und hier starb er schließlich im Jahr 1907. Man darf also sehr gespannt sein auf diese mehrfache Preisträgerin großer Wettbewerbe.

Dem Klavierkonzert voran steht ein weiteres Konzert, nun jedoch für einzigartige Solisten: Rautavaara hat im Norden seiner finnischen Heimat Vogelstimmen auf Tonband aufgenommen und verbindet sie in seinem Stück „Cantus Arcticus“ aus dem Jahr 1972 subtil mit den Klängen des Orchesters.

Rautavaaras jüngerer Landsmann Jean Sibelius komponierte knapp 60 Jahre zuvor seine 5. Sinfonie während des Ersten Weltkrieges. In ihrem eher optimistischen Grundcharakter gibt sie jedoch wenig zu erkennen, wie sehr diese politisch schwierigen Jahre auch sein eigenes Leben beeinträchtigten.

Die musikalische Leitung des Konzerts hat ein weiterer Gast, der von weit her nach Thüringen angereist kommt: der Kanadier Dwight Bennett, ein erfahrener und weltweit renommierter Dirigent, der bisher unter anderem an der Wiener Staatsoper und der New Israeli Opera in Tel Aviv engagiert war und derzeit der Royal Opera Canada in Mississauga als Chef voran steht.

Das Konzert findet im Haus der Kunst Sondershausen am Samstag, 25. April und im Theater Nordhausen am Sonntag, 26. April, jeweils um 19.30 Uhr statt. An beiden Abenden laden Dwight Bennett und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann um 18.45 Uhr zu einer Einführung in das Foyer ein.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/kn

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