Fr, 11:25 Uhr
23.08.2002
Öl und Kohle adé
Nordhausen (nnz). Klima und Energie - das war das Thema einer Multivisionsschau in der Aula der Nordhäuser Bertolt-Brecht-Schule. Wie das Thema bei den Jugendlichen ankam, das hat die nnz erfahren.
Bereits im Vorfeld hatten sich 350 Schüler für diese Info-Veranstaltung angesagt. Die Organisation lag in den Händen der BUNDjugend, unterstützt wurde sie von der Energieversorgung Nordhausen (EVN). Da flatterten nicht nur bunte Bilder über die Leinwand, die Schüler hatten auch die Möglichkeit zur Diskussion. Kernaussage des Vortrags war die Tatsache, dass der Höhepunkt der Öl- und Kohleförderung bereits überschritten sei. Unabhängig vom Klimawandel werde der Bedarf an Alternativen bei Energiegewinnung und ihrer effizienten Nutzung in den nächsten Jahrzehnten dramatisch steigen. Daraus ergeben sich insbesondere für die jungen Menschen Chancen. Hier vor allem in der Forschung und Entwicklung, im Bau und in vielen anderen Bereichen. Die Energiewende wird von den heutigen Kindern und Jugendlichen erdacht und realisiert werden, sagte Christine Biller-Kählert von der EVN der nnz.
Einen ersten Schritt ist die EVN bei der Sanierung der Grundschule auf dem Petersberg bereits gegangen. Das Unternehmen hat die Installation einer Foto-Voltaik-Anlage unterstützt, in dem es deren Betreibung im Auftrag der Stadt Nordhausen übernehmen wird.
Die Multivisionsschau malte den Kindern und Jugendlichen keine Schreckensbilder an die Leinwand, sondern zeigte auf, dass der Wechsel von fossiler Energie zu regenerativen Energieträgern notwendig ist. Das Medienprojekt tourt unter dem Motto Klima und Energie seit mehr als einem Jahr durch Deutschland. Allein in den ersten zwölf Monaten informierten sich rund 150.000 Schüler im Alter zwischen 12 und 19 Jahren.
Autor: nnzBereits im Vorfeld hatten sich 350 Schüler für diese Info-Veranstaltung angesagt. Die Organisation lag in den Händen der BUNDjugend, unterstützt wurde sie von der Energieversorgung Nordhausen (EVN). Da flatterten nicht nur bunte Bilder über die Leinwand, die Schüler hatten auch die Möglichkeit zur Diskussion. Kernaussage des Vortrags war die Tatsache, dass der Höhepunkt der Öl- und Kohleförderung bereits überschritten sei. Unabhängig vom Klimawandel werde der Bedarf an Alternativen bei Energiegewinnung und ihrer effizienten Nutzung in den nächsten Jahrzehnten dramatisch steigen. Daraus ergeben sich insbesondere für die jungen Menschen Chancen. Hier vor allem in der Forschung und Entwicklung, im Bau und in vielen anderen Bereichen. Die Energiewende wird von den heutigen Kindern und Jugendlichen erdacht und realisiert werden, sagte Christine Biller-Kählert von der EVN der nnz.
Einen ersten Schritt ist die EVN bei der Sanierung der Grundschule auf dem Petersberg bereits gegangen. Das Unternehmen hat die Installation einer Foto-Voltaik-Anlage unterstützt, in dem es deren Betreibung im Auftrag der Stadt Nordhausen übernehmen wird.
Die Multivisionsschau malte den Kindern und Jugendlichen keine Schreckensbilder an die Leinwand, sondern zeigte auf, dass der Wechsel von fossiler Energie zu regenerativen Energieträgern notwendig ist. Das Medienprojekt tourt unter dem Motto Klima und Energie seit mehr als einem Jahr durch Deutschland. Allein in den ersten zwölf Monaten informierten sich rund 150.000 Schüler im Alter zwischen 12 und 19 Jahren.

