Mi, 15:30 Uhr
01.04.2009
Am Kran zur Brückenbaustelle
Landrat Joachim Claus (CDU) setzte heute die Betriebsbesuche in seinem Hoheitsgebiet fort. Wo der Kommunalpolitiker überall unterwegs war und mit wem er gesprochen hat, das hat Ihre nnz erfahren...
Der Zeitplan steht. Im Dezember wird der Autobahnabschnitt fertig, sagt Peter Siemund, projektverantwortlicher Abteilungsleiter bei der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH. Bei seinen heutigen Betriebsbesuchen schaute Landrat Joachim Claus auf der Baustelle der Friedetalbrücke auf der A 38 vorbei. Das hier ist der anspruchvollste Baugrund, den man sich vorstellen kann, erklärte der leitende Brückenbauingenieur Christoph Becker dem Landrat. Dies liegt zum einen an Karsterscheinungen, zum anderen an den Stollen des ehemaligen Kalibergwerks.
Deshalb hat die Gründung der fast 500 Meter langen Brücke insgesamt eineinhalb Jahre gedauert. Die tragenden Pfeiler der Brücke ragen bis 47 Meter in den Boden. Jede Fahrbahn ist ein unabhängiges Bauwerk, so Christoph Becker. Wir bauen hier also nicht die Friedetalbrücke, sondern die Bücken, ergänzte Peter Siemund.
Im Korb hinaufgezogen vom Kran konnte Landrat Claus von der bereits stehenden Fahrbahn einmal in das hohle Innere der Träger der zweiten Fahrtrichtung blicken. Die Bauarbeiten für die 500 Meter lange Brücke laufen seit Mai 2007. Die letzte Lücke der A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis verbindet die Landkreise Eichsfeld und Nordhausen im Tunnel durch den Hölberg, der rund 875 Meter lang ist. Auf dem zwölf Kilometer langen Abschnitt entsteht derzeit außerdem die fast 310 Meter lange Rhintalbrücke.
Das Thema Kalibergbau in Sollstedt und auch in Bleicherode beschäftigte Joachim Claus an diesem Mittag auch bei seinem zweiten Betriebsbesuch. Geschäftsführer Dr. Peter Pfeifer – frisch von untertage – empfing den Landrat in der NDH Entsorgungsbetreibergesellschaft in Bleicherode. Per Januar vergangenen Jahres haben wir das Bergwerk Sollstedt übernommen. Seitdem ist dort unsere Hauptaufgabe, das Werk zu integrieren, berichtete Dr. Peter Pfeifer.
Bei der Thematik Umwelt blieb Landrat Claus beim dritten Betriebsbesuch: Am Kohnstein will Geschäftsführer Franz Gschaider wieder Anhydrit abbauen. In einer neuen Aufbereitungsanlage, werden große Steine schrittweise zu feinem Staub verarbeitet. Seit zwei Wochen läuft der Probebetrieb, sagt der Geschäftsführer. Der Salzburger Franz Gschaider wird das Anhydrit in seiner österreichischen Firma Webersberger Quarzolith Fertigputz mbH zu Estrich verarbeiten. Im Sommer soll der Abbau des Anhydrits am Kohnstein wieder anlaufen.
Autor: nnzDer Zeitplan steht. Im Dezember wird der Autobahnabschnitt fertig, sagt Peter Siemund, projektverantwortlicher Abteilungsleiter bei der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH. Bei seinen heutigen Betriebsbesuchen schaute Landrat Joachim Claus auf der Baustelle der Friedetalbrücke auf der A 38 vorbei. Das hier ist der anspruchvollste Baugrund, den man sich vorstellen kann, erklärte der leitende Brückenbauingenieur Christoph Becker dem Landrat. Dies liegt zum einen an Karsterscheinungen, zum anderen an den Stollen des ehemaligen Kalibergwerks.
Deshalb hat die Gründung der fast 500 Meter langen Brücke insgesamt eineinhalb Jahre gedauert. Die tragenden Pfeiler der Brücke ragen bis 47 Meter in den Boden. Jede Fahrbahn ist ein unabhängiges Bauwerk, so Christoph Becker. Wir bauen hier also nicht die Friedetalbrücke, sondern die Bücken, ergänzte Peter Siemund.
Im Korb hinaufgezogen vom Kran konnte Landrat Claus von der bereits stehenden Fahrbahn einmal in das hohle Innere der Träger der zweiten Fahrtrichtung blicken. Die Bauarbeiten für die 500 Meter lange Brücke laufen seit Mai 2007. Die letzte Lücke der A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis verbindet die Landkreise Eichsfeld und Nordhausen im Tunnel durch den Hölberg, der rund 875 Meter lang ist. Auf dem zwölf Kilometer langen Abschnitt entsteht derzeit außerdem die fast 310 Meter lange Rhintalbrücke.
Das Thema Kalibergbau in Sollstedt und auch in Bleicherode beschäftigte Joachim Claus an diesem Mittag auch bei seinem zweiten Betriebsbesuch. Geschäftsführer Dr. Peter Pfeifer – frisch von untertage – empfing den Landrat in der NDH Entsorgungsbetreibergesellschaft in Bleicherode. Per Januar vergangenen Jahres haben wir das Bergwerk Sollstedt übernommen. Seitdem ist dort unsere Hauptaufgabe, das Werk zu integrieren, berichtete Dr. Peter Pfeifer.
Bei der Thematik Umwelt blieb Landrat Claus beim dritten Betriebsbesuch: Am Kohnstein will Geschäftsführer Franz Gschaider wieder Anhydrit abbauen. In einer neuen Aufbereitungsanlage, werden große Steine schrittweise zu feinem Staub verarbeitet. Seit zwei Wochen läuft der Probebetrieb, sagt der Geschäftsführer. Der Salzburger Franz Gschaider wird das Anhydrit in seiner österreichischen Firma Webersberger Quarzolith Fertigputz mbH zu Estrich verarbeiten. Im Sommer soll der Abbau des Anhydrits am Kohnstein wieder anlaufen.




