Do, 07:04 Uhr
22.08.2002
nnz-Rückspiegel: 22. August 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Ferienprojekt, Mülltonnen und Wahlstimmen
1. POKèMON-Ferienprojekt geht zu Ende
15.192,5 km legten die Kids zurück, um nach Nordhausen zu kommen. Heute endet der 2. Teil des diesjährigen Sommerfererienprojektes in der Nordhäuser Rothleimmühle. Zu zwei Terminen konnten die kleinen Fans in diesem Jahr Abenteuer erleben, die sich rund um die so beliebten "Monster" mit Namen Pikachu, Glumanda oder Tragosso drehten. Insgesamt 15.192,5 Anreise-Kilometer legten die Teilnehmer diesmal zurück, um zur POKèMON-Freizeit nach Nordhausen zu kommen. Auch beim 2. Durchgang kamen sie aus den verschiedensten Regionen Deutschlands: Kiel, Wuppertal, Berlin, Eisenhüttenstadt, Münster, Cottbus oder Wilhelmshaven, um nur einige zu nennen. Renè, Bernadette und Dominique reisten sogar aus Wien an, um bei den 1. POKèMON-Ferien dabei zu sein...ausführlich im nnz-Archiv
Aufatmen nicht nur bei SWG und WBG
Eigentlich sollte während der gestrigen Kreistagssitzung die Änderung der Abfallsatzung beschlossen werden. Und da ging es auch um die farbenfrohe Ausgestaltung der Nordhäuser Tonnenlandschaft. Im Rahmen des lokalen Agenda-Prozesses wurde auch im Landkreis Nordhausen die Einführung einer weiteren Abfalltonne diskutiert und angeregt. Daß die Initiatoren da wieder ein wenig an der Nordhäuser Realität vorbeigedacht hatten, machte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Kreistag, Maik Schröter (CDU), deutlich. Die Einführung der blauen Tonne für Papierabfälle macht gegenwärtig keinen Sinn, so Schröter. So hätten sich die beiden großen Nordhäuser Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG strikt gegen die Einführung ausgesprochen. Hier fehle es in den eingerichteten Behausungen schlicht und ergreifend an Platz für zusätzliche Behälter (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). Weiterhin erfolge im Jahr 2003 eine Neuausschreibung der Vertragsleistungen innerhalb des Dualen System Deutschlands (DSD). Hier müsse erst einmal abgewartet werden, erläuterte der Ausschussvorsitzende. Zur Euro-Umstellung der Beiträge und Gebühren meinte Schröter, dass die künftigen Euro-Beträge zwar geglättet, jedoch nicht erhöht werden...ausführlich im nnz-Archiv
Wie weiter mit Deponie Nentzelsrode?
Am 30. August soll die Ausschreibung zur künftigen Be- und Verarbeitung der Restabfälle in Nordthüringen vorgestellt werden. Für den Landkreis Nordhausen gebe es da jedoch einigen Klärungsbedarf, meinte Landrat Claus (CDU) gestern im Kreistag. Über das Prozedere der Ausschreibung und die Haltung der Nordhäuser Verbandsräte zu einigen Vorgängen im Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen hatte die nnz bereits mehrfach berichtet (siehe dazu auch im nnz-Archiv). Noch immer gebe es Schwierigkeiten und Probleme innerhalb des Verbandes, meinte Claus. So könne er nicht verstehen, dass der Landkreis Nordhausen über eine moderne Deponie verfüge, diese aber nach dem 2005 nicht weiter betreiben dürfe. Bereits seit 1994 entspreche die Deponie in Nentzelsrode den Anforderungen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI). Viele andere Deponien im Freistaat könnten sich nicht mit diesem Gütesiegel schmücken. Schließlich stehen auf dem Gelände bei Nentzelsrode auch nach 2005 rund 500.000 Kubikmeter Volumen zum Verfüllen von Restabfällen zur Verfügung...ausführlich im nnz-Archiv
Stimmen kamen auch von der CDU
Erfreut zeigte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende, Dagmar Becker, über das Wahlergebnis der beiden gestrigen Wahlgänge. "Unsere Kandidaten sind offenbar auch mit CDU-Stimmen gewählt worden. Ich denke, das ist ein gutes Signal für die Zukunft", sagte Becker. Matthias Jendricke (SPD) war mit 25 Stimmen gewählt wurden und Loni Grünwald (PDS) mit sogar 27 Stimmen, da allerdings das Rot-Rote Bündnis nur mit 22 Kreistagmitgliedern vertreten war, muss es also auch Stimmen aus Reihen der Christdemokraten für die Gewählten gegeben haben. Dagmar Becker geht davon aus, dass die neuen Beigeordneten ihren Dienst zum 1. September antreten werden. Den Finanzausschussvorsitz, den bis jetzt Jendricke inne hatte, wollen die Genossen künftig der CDU überlassen. "Das jetzt alle Parteien in der Leitungsebene der Kreisverwaltung eingebunden sind, wird die demokratischen Verhältnisse im Landkreis stärken", meinte Dagmar Becker zur nnz abschließend.
Autor: nnzFerienprojekt, Mülltonnen und Wahlstimmen
1. POKèMON-Ferienprojekt geht zu Ende
15.192,5 km legten die Kids zurück, um nach Nordhausen zu kommen. Heute endet der 2. Teil des diesjährigen Sommerfererienprojektes in der Nordhäuser Rothleimmühle. Zu zwei Terminen konnten die kleinen Fans in diesem Jahr Abenteuer erleben, die sich rund um die so beliebten "Monster" mit Namen Pikachu, Glumanda oder Tragosso drehten. Insgesamt 15.192,5 Anreise-Kilometer legten die Teilnehmer diesmal zurück, um zur POKèMON-Freizeit nach Nordhausen zu kommen. Auch beim 2. Durchgang kamen sie aus den verschiedensten Regionen Deutschlands: Kiel, Wuppertal, Berlin, Eisenhüttenstadt, Münster, Cottbus oder Wilhelmshaven, um nur einige zu nennen. Renè, Bernadette und Dominique reisten sogar aus Wien an, um bei den 1. POKèMON-Ferien dabei zu sein...ausführlich im nnz-Archiv
Aufatmen nicht nur bei SWG und WBG
Eigentlich sollte während der gestrigen Kreistagssitzung die Änderung der Abfallsatzung beschlossen werden. Und da ging es auch um die farbenfrohe Ausgestaltung der Nordhäuser Tonnenlandschaft. Im Rahmen des lokalen Agenda-Prozesses wurde auch im Landkreis Nordhausen die Einführung einer weiteren Abfalltonne diskutiert und angeregt. Daß die Initiatoren da wieder ein wenig an der Nordhäuser Realität vorbeigedacht hatten, machte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Kreistag, Maik Schröter (CDU), deutlich. Die Einführung der blauen Tonne für Papierabfälle macht gegenwärtig keinen Sinn, so Schröter. So hätten sich die beiden großen Nordhäuser Wohnungsbauunternehmen SWG und WBG strikt gegen die Einführung ausgesprochen. Hier fehle es in den eingerichteten Behausungen schlicht und ergreifend an Platz für zusätzliche Behälter (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). Weiterhin erfolge im Jahr 2003 eine Neuausschreibung der Vertragsleistungen innerhalb des Dualen System Deutschlands (DSD). Hier müsse erst einmal abgewartet werden, erläuterte der Ausschussvorsitzende. Zur Euro-Umstellung der Beiträge und Gebühren meinte Schröter, dass die künftigen Euro-Beträge zwar geglättet, jedoch nicht erhöht werden...ausführlich im nnz-Archiv
Wie weiter mit Deponie Nentzelsrode?
Am 30. August soll die Ausschreibung zur künftigen Be- und Verarbeitung der Restabfälle in Nordthüringen vorgestellt werden. Für den Landkreis Nordhausen gebe es da jedoch einigen Klärungsbedarf, meinte Landrat Claus (CDU) gestern im Kreistag. Über das Prozedere der Ausschreibung und die Haltung der Nordhäuser Verbandsräte zu einigen Vorgängen im Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen hatte die nnz bereits mehrfach berichtet (siehe dazu auch im nnz-Archiv). Noch immer gebe es Schwierigkeiten und Probleme innerhalb des Verbandes, meinte Claus. So könne er nicht verstehen, dass der Landkreis Nordhausen über eine moderne Deponie verfüge, diese aber nach dem 2005 nicht weiter betreiben dürfe. Bereits seit 1994 entspreche die Deponie in Nentzelsrode den Anforderungen der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI). Viele andere Deponien im Freistaat könnten sich nicht mit diesem Gütesiegel schmücken. Schließlich stehen auf dem Gelände bei Nentzelsrode auch nach 2005 rund 500.000 Kubikmeter Volumen zum Verfüllen von Restabfällen zur Verfügung...ausführlich im nnz-Archiv
Stimmen kamen auch von der CDU
Erfreut zeigte sich die SPD-Fraktionsvorsitzende, Dagmar Becker, über das Wahlergebnis der beiden gestrigen Wahlgänge. "Unsere Kandidaten sind offenbar auch mit CDU-Stimmen gewählt worden. Ich denke, das ist ein gutes Signal für die Zukunft", sagte Becker. Matthias Jendricke (SPD) war mit 25 Stimmen gewählt wurden und Loni Grünwald (PDS) mit sogar 27 Stimmen, da allerdings das Rot-Rote Bündnis nur mit 22 Kreistagmitgliedern vertreten war, muss es also auch Stimmen aus Reihen der Christdemokraten für die Gewählten gegeben haben. Dagmar Becker geht davon aus, dass die neuen Beigeordneten ihren Dienst zum 1. September antreten werden. Den Finanzausschussvorsitz, den bis jetzt Jendricke inne hatte, wollen die Genossen künftig der CDU überlassen. "Das jetzt alle Parteien in der Leitungsebene der Kreisverwaltung eingebunden sind, wird die demokratischen Verhältnisse im Landkreis stärken", meinte Dagmar Becker zur nnz abschließend.

