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So, 18:25 Uhr
22.03.2009

Mit Sieg Platz 2 gesichert

Mit einem am Ende sicheren 41:30-Sieg gegen den SV Friedrichroda sicherten sich die Nordhäuser vier Spieltage vor Schluss Platz zwei der Landesliga...


Meisterschaft gesichert (Foto: Ollech) Meisterschaft gesichert (Foto: Ollech) In den Köpfen der Spieler und Zuschauer geisterte wohl noch das Hinspielergebnis von 51:26. Dieser Kantersieg in fremder Halle verleitete viele von einem Torfestival vor dem Spiel zu sprechen. Am Ende kam alles anders. Die Gäste, ohne großen Respekt, setzten die Hausherren unter Druck. Ihr erster Teilerfolg eine 4:1 Führung. Aber auch jetzt glaubten keiner an eine Überraschung im Spiel zweiter gegen achter. Ein kurze Tempoverschärfung und der NSV war auf 3:4 aufgerückt. Eine folgende künstlerische Schaffenspause nutzen die Gäste wiederum zur 9:4 Führung. Davor hatte NSV Trainer Meyer gewarnt, die Gäste zu unterschätzen.

Auch wenn die SV-Männer mit fünf Treffern führte, an einen Sieg glaubte niemand. Die NSV Spieler schalteten danach zwei Gänge hoch und verkürzten auf 8:9. Erstaunlich das sie immer kurz vor dem Ausgleich den Spielmotor abstellten. Dies nutzten die Gäste um wiederholt mit drei Treffern in Führung zu gehen (11:8). Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Hallenuhr die 21. Spielminute. Nach der Verkürzung konnten die Gäste zwar noch einmal kontern, standen danach aber auf verlorenen Posten. Binnen weniger Minuten waren die Südharzer plötzlich hellwach, glichen aus und enteilten auf 17:12. Bis zur Halbzeit gelang ihnen sogar die Vorentscheidung mit einem 20:14 Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit taten die Nordhäuser nicht mehr als sie tun mussten. Friedrichroda nun mit den Kräften kämpfend hatte nichts zum zusetzen. Der NSV kontrollierte die Begegnung nach Belieben, ohne dabei einen Schönheitspreis gewinnen zu wollen. Bis auf wiederkehrende Strohfeuer ließ der NSV nicht mehr anbrennen und gewann am Ende verdient mit 41:30.

In einem Spiel mit wenig Höhepunkten war Kanonier Stefan Fuhrmann ein Lichtblick. Er erhöhte sein Trefferkonto um 15 Tore und übersprang damit die magische Marke von 200.

Mit der Erfüllung der Pflichtaufgabe war die Blickrichtung mehr nach Goldbach und Artern gerichtet. Am letzten Spieltag, vor dem aufeinandertreffen der führenden Suhl und Nordhausen in der Suhler Wolfsgrube, sollten die Weichen gestellt werden.

Da Artern knapp gegen Mühlhausen und Suhl gegen die zweite von Goldbach/Hochheim gewann sind die Platzierungen aber vier Spieltage vor Schluss scheinbar schon vergeben. Durch den wiederholten Ausrutscher der Mühlhäuser beträt nun der NSV Vorsprung fünf Punkte. Im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg ist den sympathischen Suhlern der Sieg kaum noch streitig zu machen.

Sören Ahlert/ Karsten Scholz/ Thomas Riemekasten/ Holger Kühne/ Martin Stritzel 1/ Sven Hirthammer/ Michael Spieß 2/ Stefan Fuhrmann 15/ Christian Müller 4/ Marcel Effenberger 8/ Sebastian Kreutz 4/ Marco Holznagel 4/ Christian Flötling 4

Frank Ollech
Autor: nnz

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