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Di, 12:52 Uhr
20.08.2002

Woran sterben die Thüringer?

Nordhausen (nnz). Todesursachen gibt es viele. Woran sterben aber die Thüringer? Die nnz hat auf diese Frage eine nicht überraschende Antwort gefunden.


Im Jahr 2001 starben 25 499 Thüringer Bürger, davon 11 845 Männer und 13 654 Frauen. Das waren 582 Personen bzw. 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug das mittlere Sterbealter 74,8 Jahre (2000: 74,7 Jahre). Die Männer verstarben im Durchschnitt mit 70,0 Jahren, die Frauen mit 79,0 Jahren (2000: 69,8 bzw. 79,0).

Bei mehr als der Hälfte der Verstorbenen (12 846 Personen bzw. 50,4 Prozent) wurde im Jahr 2001 der Tod durch eine Herz-Kreislauferkrankung ausgelöst. Das waren 461 Personen (- 0,6 Prozentpunkte) weniger als im Jahr 2000. Bei Männern betrug der Anteil 43,1 Prozent und bei Frauen 56,7 Prozent. Infolge von Kreislauferkrankungen starben besonders ältere Menschen. 10 597 Personen bzw. 82,5 Prozent waren über 70 Jahre. Das mittlere Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug 79,9 Jahre. Die Männer wurden durchschnittlich 75,0 und die Frauen 83,2 Jahre alt.

Die zweithäufigste Todesursache war mit 6 226 Fällen (24,4 Prozent aller Todesfälle) ein Tumor (Neubildung), darunter erlagen 6 103 Thüringer bzw. 23,9 Prozent aller Gestorbenen einem Krebsleiden. Im Jahr zuvor betrug der Anteil der an Neubildungen Gestorbenen an den Sterbefällen insgesamt 23,8 Prozent, der an bösartigen Neubildungen 23,3 Prozent. Von den Personen, die einer Neubildung erlagen, waren 5 136 bzw. 82,5 Prozent 60 Jahre und älter. Das mittlere Sterbealter betrug 70,5 Jahre, das der Männer 69,1 und das der Frauen 72,2 Jahre.

An dritter Stelle der Todesursachen standen mit 1 371 Fällen bzw. 5,4 Prozent die Krankheiten des Verdauungssystems. Ein Jahr zuvor betrug der Anteil 5,3 Prozent. Das mittlere Sterbealter betrug 68,7 Jahre. Mit 63,3 Jahren verstarben die Männer durchschnittlich 11,9 Jahre eher als die Frauen. In 1 259 Fällen (4,9 Prozent) wurde der Tod durch Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (nicht natürlicher Tod) ausgelöst. Über die Hälfte der Verstorbenen (54,6 Prozent) war noch keine 60 Jahre. Das mittlere Sterbealter betrug 55,0 Jahre, das der Männer sogar nur 50,1 und das der Frauen 64,4 Jahre.
Autor: nnz

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