Di, 10:30 Uhr
20.08.2002
242 Azubis in zwölf Jahren
Nordhausen (nnz). Ausbildung wird in vielen Unternehmen - trotz einer schwierigen wirtschaftlichen Situation groß geschrieben. Mit einer eindrucksvollen Bilanz wartet ein Nordhäuser Autohaus auf. Mehr dazu in Ihrer nnz.
In den zwölf Jahren unseres Bestehens haben wir 242 junge Menschen im gewerblichen und im kaufmännischen Bereich ausgebildet. Momentan befinden sich in unserem Unternehmen 37 junge Leute in einer Ausbildung, zieht Geschäftsführer Helmut Peter vom gleichnamigen Autohaus seine unternehmerische Ausbildungs-Bilanz.
Peter weiß, dass gut ausgebildeter Nachwuchs für ein Unternehmen nur förderlich sein kann. Von der Pike auf lernen die Neuen nicht nur ihr Handwerk, sondern auch den Betrieb und seine Abläufe kennen. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres wurden 14 Azubis an den verschiedenen Firmen-Standorten in Thüringen und Niedersachsen eingestellt. Sie werden von Beginn an mit der neuesten Technik vertraut gemacht. Für die Qualität der praktischen Ausbildung im Autohaus Peter spricht auch die Tatsache, dass knapp die Hälfte der Azubis bislang im eigenen sowie in befreundeten Unternehmen übernommen werden konnte.
Doch bei allem Positiven, der Geschäftsleitung an der Halleschen Straße bereitet die Ausbildung auch Sorgen. Wir beobachten seit Jahren, dass die Einstellung der jungen Leute zu ihrem künftigen Job mit dem Fortgang der Ausbildung schlechter wird. Auch die Voraussetzungen, welche die Kandidaten aus der Schule mitbringen, sind mitunter nicht die besten, resümiert Helmut Peter im nnz-Gespräch. Das betreffe sowohl die theoretische Ausbildung als auch das technische Verständnis. So werden zum Beispiel zu einem Otto-Motor Fragen gestellt, Unterschiede zwischen 2-Takt- oder 4-Takt-Motor abgefragt. Das Ergebnis sei mitunter erschreckend, können die beiden verantwortlichen Mitarbeiter im Unternehmen, Norbert Witt und Heiko Junge, bestätigen. Letzterer hat selbst bei Mercedes in Nordhausen als Lehrling angefangen, hat mittlerweile seine Meisterprüfung bestanden und arbeitet heute als Assistent der Service-Leitung.
Das Auswahlverfahren, dem sich die Schulabgänger unterziehen müssen ist hart. In diesem Jahr gab es 280 Bewerbungen, 140 davon kamen ins Auswahlverfahren, 14 blieben übrig. Die haben jedoch an den Standorten die besten Chancen für eine Karriere. Voraussetzung: Sie müssen die Besten werden. Unterstützt werden sie dabei natürlich von der Geschäftsleitung des Hauses. Wir übernehmen für unsere Mitarbeiter sämtliche Kosten, die zum Beispiel im Rahmen einer Meisterausbildung sowohl im Direkt- als auch im Fernstudium anfallen, berichtet Helmut Peter. Diese Investition lohnt sich nicht nur für die neuen Meister, sondern auch betriebswirtschaftlich für das Unternehmen: Alle 16 zum Meister ausgebildeten Mitarbeiter sind noch im Unternehmen beschäftigt.
Autor: nnz
In den zwölf Jahren unseres Bestehens haben wir 242 junge Menschen im gewerblichen und im kaufmännischen Bereich ausgebildet. Momentan befinden sich in unserem Unternehmen 37 junge Leute in einer Ausbildung, zieht Geschäftsführer Helmut Peter vom gleichnamigen Autohaus seine unternehmerische Ausbildungs-Bilanz.Peter weiß, dass gut ausgebildeter Nachwuchs für ein Unternehmen nur förderlich sein kann. Von der Pike auf lernen die Neuen nicht nur ihr Handwerk, sondern auch den Betrieb und seine Abläufe kennen. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres wurden 14 Azubis an den verschiedenen Firmen-Standorten in Thüringen und Niedersachsen eingestellt. Sie werden von Beginn an mit der neuesten Technik vertraut gemacht. Für die Qualität der praktischen Ausbildung im Autohaus Peter spricht auch die Tatsache, dass knapp die Hälfte der Azubis bislang im eigenen sowie in befreundeten Unternehmen übernommen werden konnte.
Doch bei allem Positiven, der Geschäftsleitung an der Halleschen Straße bereitet die Ausbildung auch Sorgen. Wir beobachten seit Jahren, dass die Einstellung der jungen Leute zu ihrem künftigen Job mit dem Fortgang der Ausbildung schlechter wird. Auch die Voraussetzungen, welche die Kandidaten aus der Schule mitbringen, sind mitunter nicht die besten, resümiert Helmut Peter im nnz-Gespräch. Das betreffe sowohl die theoretische Ausbildung als auch das technische Verständnis. So werden zum Beispiel zu einem Otto-Motor Fragen gestellt, Unterschiede zwischen 2-Takt- oder 4-Takt-Motor abgefragt. Das Ergebnis sei mitunter erschreckend, können die beiden verantwortlichen Mitarbeiter im Unternehmen, Norbert Witt und Heiko Junge, bestätigen. Letzterer hat selbst bei Mercedes in Nordhausen als Lehrling angefangen, hat mittlerweile seine Meisterprüfung bestanden und arbeitet heute als Assistent der Service-Leitung.
Das Auswahlverfahren, dem sich die Schulabgänger unterziehen müssen ist hart. In diesem Jahr gab es 280 Bewerbungen, 140 davon kamen ins Auswahlverfahren, 14 blieben übrig. Die haben jedoch an den Standorten die besten Chancen für eine Karriere. Voraussetzung: Sie müssen die Besten werden. Unterstützt werden sie dabei natürlich von der Geschäftsleitung des Hauses. Wir übernehmen für unsere Mitarbeiter sämtliche Kosten, die zum Beispiel im Rahmen einer Meisterausbildung sowohl im Direkt- als auch im Fernstudium anfallen, berichtet Helmut Peter. Diese Investition lohnt sich nicht nur für die neuen Meister, sondern auch betriebswirtschaftlich für das Unternehmen: Alle 16 zum Meister ausgebildeten Mitarbeiter sind noch im Unternehmen beschäftigt.


