Mo, 10:31 Uhr
19.08.2002
Sitzungsgelder für die Flutopfer?
Nordhausen (nnz). Hilfe für die Hochwasseropfer ist angesagt und nötig. Jetzt wollen sich auch die im Nordhäuser Kreistag vertretenen Parteien einbringen. Die SPD-Fraktion hat da einen Vorschlag.
Während der Fraktionssitzung der Sozialdemokraten in der vergangenen Woche wurde vorgeschlagen, dass die SPD-Fraktionäre ihre Sitzungsgelder (15 Euro je Mitglied und Sitzung) auf ein Spendenkonto für die Hochwasseropfer einzahlen wollen. Nach nnz-Informationen wollen die SPD-ler auch die anderen beiden Fraktionen im Kreistag (CDU und PDS) auffordern, die Sitzungsgelder zu spenden.
Im nnz-Gespräch mit Dagmar Becker verwies diese darauf, dass die Kosten für den Druck von Plakaten und anderen Wahlkampfmaterialien bereits bezahlt seien. Auch können die SPD nicht als Partei spenden, das würde die Satzung nicht zulassen. Becker reagierte damit auf einen Vorschlag eines nnz-Lesers im Forum dieser Online-Zeitung. Wohl aber können sich die Mitglieder an den Spendenaktionen beteiligen. Becker stellt sich vor, dass künftige Wahlkampfspenden für die Sozialdemokraten auf den Konten für die Flutopfer besser aufgehoben seien.
Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nordhausen hatten bereits anlässlich eines Sommerfestes am Freitagabend gesammelt. In der spontanen Aktion unter den rund 30 Gästen kamen immerhin 170 Euro zusammen.
Autor: nnzWährend der Fraktionssitzung der Sozialdemokraten in der vergangenen Woche wurde vorgeschlagen, dass die SPD-Fraktionäre ihre Sitzungsgelder (15 Euro je Mitglied und Sitzung) auf ein Spendenkonto für die Hochwasseropfer einzahlen wollen. Nach nnz-Informationen wollen die SPD-ler auch die anderen beiden Fraktionen im Kreistag (CDU und PDS) auffordern, die Sitzungsgelder zu spenden.
Im nnz-Gespräch mit Dagmar Becker verwies diese darauf, dass die Kosten für den Druck von Plakaten und anderen Wahlkampfmaterialien bereits bezahlt seien. Auch können die SPD nicht als Partei spenden, das würde die Satzung nicht zulassen. Becker reagierte damit auf einen Vorschlag eines nnz-Lesers im Forum dieser Online-Zeitung. Wohl aber können sich die Mitglieder an den Spendenaktionen beteiligen. Becker stellt sich vor, dass künftige Wahlkampfspenden für die Sozialdemokraten auf den Konten für die Flutopfer besser aufgehoben seien.
Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nordhausen hatten bereits anlässlich eines Sommerfestes am Freitagabend gesammelt. In der spontanen Aktion unter den rund 30 Gästen kamen immerhin 170 Euro zusammen.

