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Fr, 16:02 Uhr
13.03.2009

Das besondere Geschenk

Die nnz hatte im vergangenen Jahr ausführlich über die Ankunft eines Hirsches aus Katzhütte in Nordhausen berichtet. Heute kam der Bürgermeister von Katzhütte, um nach Paul zu sehen, der am Tag seiner Ankunft noch Peter hieß. Wilfried Machold erhielt ein ganz besonderes Geschenk...

Hirsch Paul (Foto: Grabe) Hirsch Paul (Foto: Grabe)
Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke und sein Katzhütter Amtskollege Wilfried Machold mit dem Geweih von Hirsch „Paul“, der im Hintergrund zu sehen ist

Das Geweih von „Hirsch Paul“ hat heute Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) seinem Katzhütter Amtskollegen Wilfried Machold im Tiergehege im Nordhäuser Stadtpark übergeben. „Die Nordhäuser und Katzhütter brauchen keine Angst haben: Paul lebt, das Geweih ist keine Jagdtrophäe, sondern der Hirsch hat seinen Kopfschmuck naturgemäß abgeworfen“, sagte Jendricke.

Bürgermeister Machhold zeigte sich zufrieden mit der neuen Heimat von „Paul“: „Er hat hier weiten Auslauf, hat Bäume und viel Grün – und den gewohnten Kontakt zu den Menschen.“

Nachdem Paul seine Reise nach Nordhausen angetreten habe, habe sich Pauls „Kollege“ „Peter“ sichtlich einsam gefühlt. „Inzwischen hat er sich aber einem Rudel angeschlossen und ist hin und wieder auch im Ort zu sehen – nur jetzt an andere Stelle, nämlich an der Pechhütte.“

„Hirsch Paul“ war im Sommer 2008 von Katzhütte nach Nordhausen gebracht worden. „Paul“ hatte mit seinem Kollegen „Peter“ immer wieder den Ort Katzhütte aufgesucht. Die Gemeinde Katzhütte hatte daraufhin nach neuen Unterbringungsorten für die Tiere gesucht, Nordhausen hatte sich erfolgreich um „Hirsch Paul“ beworben.
Autor: nnz

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