Fr, 09:18 Uhr
13.03.2009
nnz-Betrachtung: Bis zum bitteren Ende?
Seit Jahrzehnten wird auf dem Rasen des Albert-Kuntz-Sportparks in Nordhausen gekämpft. Es ging immer um Punkte, Siege, Tore oder Niederlagen. Es ging immer um Fairplay. Jetzt muss der Traditionsverein einen anderen Kampf führen...
Und der ist weitaus schwerer, als all das, was bisher zu bewältigen war: Aufstiege, Abstiege, eine Insolvenz und deren Folgen, unglücklich agierende Präsidien. Alles Pille-Palle.
Jetzt geht es nicht um Zahlen jedweder Art – es geht um die nackte Existenz, so hart und deutlich muss das gesagt, bzw. geschrieben werden. Die ist nicht durch Berufsgenossenschaften oder Finanzbeamte gefährdet, sie wird durch einige Unbelehrbare aufs Spiel gesetzt.
Es sind jene Chaoten, die sich – meist zur Halbzeit – in den AKS trollen und dann für Randale sorgen und Sprüche ablassen, deren Herkunft jenseits jeder Vernunft angesiedelt sind und nur mit dem Strafgesetzbuch beantwortet werden können. Sie bringen nicht nur die Sportart Fußball, sie bringen den Verein an den Rand seiner Existenzberechtigung. Der AKS, diese eigentlich wunderschöne Sportgelände, ist für einen Amateurverein mit einer Amateurkasse nicht abzusichern. Zugang für den der will, ist immer möglich – über Zäune, durch Gärten, nur nicht am Kassenhäuschen vorbei. Wohl gemerkt, für die, die das wollen.
Dieses Gelände ist nur mit einem gigantischen Aufwand abzusichern. Und dafür – mit Verlaub – ist in diesem Verein kein Geld zu finden. Treiben diese – vielleicht – zehn Chaoten weiter ihr Unwesen, dann wird der DFB Sanktionen verhängen, an denen letztlich der Traditionsverein zugrunde gehen könnte.
Gleiches gilt für das Benehmen jener Anhänger, die sich auf Reise zu den Auswärtsspielen begeben. Burkhard Venth, der Trainer der Wackeren, kennt diesen Anhang. Beim ersten Auswärtsspiel in Gotha hörte er die bekannten Pöbel-Gesänge. Er sprach mit den Typen – Resultat: Es wurden ihm aus der Gruppe heraus Schläge angedroht.
Was also ist zu tun? Der Verein und das ist auch die Mannschaft, das ist jedes Vereinsmitglied, das sind die Fans, das sind die Zuschauer – sie alle sind gefragt. Jeder auf seine Weise, jeder nach seinen Möglichkeiten muss diesen Chaoten zeigen, dass sie im AKS, beim Wacker-Fußball unerwünscht sind.
Ich persönlich finde, dass auch das so genannte Wacker-Forum einer Doppelkorn-Mafia nicht unbedingt unter das Dach der offiziellen Wacker-Seite im Internet gehört. Wer die Beiträge auch nur ab und zu mal verfolgt, dem kann als unbedarften Leser Angst und Bange werden. Ein Beispiel gefällig: Nein lasst die schwarzen Freunde ruhig weiter im Stadion! Vielleicht kommen dann ein paar Leute drauf die Linkspartei zu wählen, damit die sich dann um dieses Pack kümmert... Wacker 90 kriegt es ja nicht hin, die brauchen die paar Euro leider. Auf zum Geisterspiel...schlag mal vor, das gegen Erfurt zu machen (hat den Vorteil, das man nach dem Spiel nicht schon wieder ein Geisterspiel hat) Nochmals Dank an alle die bei Scott waren, Ihr habt den Verein würdigst vertreten ! Klare 1 mit *....
Wenn dann zum Beispiel noch von erfolgreichen Chorgesängen oder Pyroeinlagen berichtet wird und die dann gefeiert werden, dann ist das zwar eine freie Meinungsäußerung, die jedoch auf einer offiziellen Vereinsplattform nichts zu suchen hat. Die Chorgesänge übrigens, die waren beim Publikum hinter dem Tor auch schon mal gehaltsvoller. In der Regel reduziert sich das chorale Erleben für den Rest des Publikums auf ....schweine. Je nach Herkunft des Gastes wird dann noch variiert.
Peter-Stefan Greiner
Siehe zu diesem Thema übrigens auch HIER
Autor: nnzUnd der ist weitaus schwerer, als all das, was bisher zu bewältigen war: Aufstiege, Abstiege, eine Insolvenz und deren Folgen, unglücklich agierende Präsidien. Alles Pille-Palle.
Jetzt geht es nicht um Zahlen jedweder Art – es geht um die nackte Existenz, so hart und deutlich muss das gesagt, bzw. geschrieben werden. Die ist nicht durch Berufsgenossenschaften oder Finanzbeamte gefährdet, sie wird durch einige Unbelehrbare aufs Spiel gesetzt.
Es sind jene Chaoten, die sich – meist zur Halbzeit – in den AKS trollen und dann für Randale sorgen und Sprüche ablassen, deren Herkunft jenseits jeder Vernunft angesiedelt sind und nur mit dem Strafgesetzbuch beantwortet werden können. Sie bringen nicht nur die Sportart Fußball, sie bringen den Verein an den Rand seiner Existenzberechtigung. Der AKS, diese eigentlich wunderschöne Sportgelände, ist für einen Amateurverein mit einer Amateurkasse nicht abzusichern. Zugang für den der will, ist immer möglich – über Zäune, durch Gärten, nur nicht am Kassenhäuschen vorbei. Wohl gemerkt, für die, die das wollen.
Dieses Gelände ist nur mit einem gigantischen Aufwand abzusichern. Und dafür – mit Verlaub – ist in diesem Verein kein Geld zu finden. Treiben diese – vielleicht – zehn Chaoten weiter ihr Unwesen, dann wird der DFB Sanktionen verhängen, an denen letztlich der Traditionsverein zugrunde gehen könnte.
Gleiches gilt für das Benehmen jener Anhänger, die sich auf Reise zu den Auswärtsspielen begeben. Burkhard Venth, der Trainer der Wackeren, kennt diesen Anhang. Beim ersten Auswärtsspiel in Gotha hörte er die bekannten Pöbel-Gesänge. Er sprach mit den Typen – Resultat: Es wurden ihm aus der Gruppe heraus Schläge angedroht.
Was also ist zu tun? Der Verein und das ist auch die Mannschaft, das ist jedes Vereinsmitglied, das sind die Fans, das sind die Zuschauer – sie alle sind gefragt. Jeder auf seine Weise, jeder nach seinen Möglichkeiten muss diesen Chaoten zeigen, dass sie im AKS, beim Wacker-Fußball unerwünscht sind.
Ich persönlich finde, dass auch das so genannte Wacker-Forum einer Doppelkorn-Mafia nicht unbedingt unter das Dach der offiziellen Wacker-Seite im Internet gehört. Wer die Beiträge auch nur ab und zu mal verfolgt, dem kann als unbedarften Leser Angst und Bange werden. Ein Beispiel gefällig: Nein lasst die schwarzen Freunde ruhig weiter im Stadion! Vielleicht kommen dann ein paar Leute drauf die Linkspartei zu wählen, damit die sich dann um dieses Pack kümmert... Wacker 90 kriegt es ja nicht hin, die brauchen die paar Euro leider. Auf zum Geisterspiel...schlag mal vor, das gegen Erfurt zu machen (hat den Vorteil, das man nach dem Spiel nicht schon wieder ein Geisterspiel hat) Nochmals Dank an alle die bei Scott waren, Ihr habt den Verein würdigst vertreten ! Klare 1 mit *....
Wenn dann zum Beispiel noch von erfolgreichen Chorgesängen oder Pyroeinlagen berichtet wird und die dann gefeiert werden, dann ist das zwar eine freie Meinungsäußerung, die jedoch auf einer offiziellen Vereinsplattform nichts zu suchen hat. Die Chorgesänge übrigens, die waren beim Publikum hinter dem Tor auch schon mal gehaltsvoller. In der Regel reduziert sich das chorale Erleben für den Rest des Publikums auf ....schweine. Je nach Herkunft des Gastes wird dann noch variiert.
Peter-Stefan Greiner
Siehe zu diesem Thema übrigens auch HIER

