Do, 11:26 Uhr
12.03.2009
Feier mit fatalen Fakten
Wir kennen das: Frauentagsfeiern ohne Ende, bis zum Abwinken. Da macht das Frauennetzwerk im Landkreis Nordhausen keine Ausnahme. Im Gegenteil- die Zeit um den 8. März herum ist die Zeit der wirklichen Bewährung...
Zu einer Frauentagsfeier lud jetzt das Frauennetzwerk des Landkreises in das Jugendclubhaus ein. Die Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, Silke Bemmann und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung Nordhausen, Stefani Müller, eröffneten gemeinsam den vergnüglichen Nachmittag, der vom Chor der Regelschule Ost und dem Jugendzirkus Zappelini kulturell umrahmt wurde.
Doch es gab auch Nachdenkliches zu hören, als Silke Bemmann einen Einblick in ihre Arbeit gab und die immer noch existierende Ungleichbehandlung von Frauen in ihren fatalen Fakten darlegte. So seien insbesondere Frauen wegen der niedrigen Löhne von niedrigsten Renten und Altersarmut bedroht. Thüringer Frauen erhielten zudem die niedrigsten Löhne in Deutschland und seien hinsichtlich ihrer Entlohnung doppelt benachteiligt:
Zum einen seien ihre Verdienste deutlich niedriger als die ihrer männlichen Kollegen und zusätzlich haben sie die in Deutschland zur Normalität gewordene Kluft zwischen West- und Ostentlohnung zu tragen. Auch würden Frauen zunehmend in prekäre Beschäftigungsverhältnisse – wie zum Beispiel in Teilzeitjobs – gedrängt.
Autor: nnzZu einer Frauentagsfeier lud jetzt das Frauennetzwerk des Landkreises in das Jugendclubhaus ein. Die Vorsitzende des Landesfrauenrates Thüringen, Silke Bemmann und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung Nordhausen, Stefani Müller, eröffneten gemeinsam den vergnüglichen Nachmittag, der vom Chor der Regelschule Ost und dem Jugendzirkus Zappelini kulturell umrahmt wurde.
Doch es gab auch Nachdenkliches zu hören, als Silke Bemmann einen Einblick in ihre Arbeit gab und die immer noch existierende Ungleichbehandlung von Frauen in ihren fatalen Fakten darlegte. So seien insbesondere Frauen wegen der niedrigen Löhne von niedrigsten Renten und Altersarmut bedroht. Thüringer Frauen erhielten zudem die niedrigsten Löhne in Deutschland und seien hinsichtlich ihrer Entlohnung doppelt benachteiligt:
Zum einen seien ihre Verdienste deutlich niedriger als die ihrer männlichen Kollegen und zusätzlich haben sie die in Deutschland zur Normalität gewordene Kluft zwischen West- und Ostentlohnung zu tragen. Auch würden Frauen zunehmend in prekäre Beschäftigungsverhältnisse – wie zum Beispiel in Teilzeitjobs – gedrängt.



