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Mi, 19:14 Uhr
11.03.2009

nnz-Forum: Was für eine Zeit?

Die nnz berichtete heute über einen Überfall auf einen Laden und wie eine 88 Jahre alte Frau den Räuber in die Flucht schlug. Dazu eine Lesermeinung im Forum...


Geht es jetzt auch hier in Nordhausen los??? Man liest und sieht es ja öfters im Fernsehen oder in den Zeitungen. Was ist das für eine Zeit geworden, wo sich Leute auf diese Art und Weise Geld beschaffen wollen.

Der Frau Bötel kann man nur gratulieren, dass Sie auch so beherrscht gehandelt hat. Hut ab.
Hoffentlich wird dieses nicht auch zum Alltag hier in unserer Stadt. Ihr wird sicherlich noch der Schrecken in den Gliedern stecken. Wünschen wir Ihr alles Gute und vielleicht wird doch noch dieser Unbekannte auf irgendeiner Weise gestellt.

Irgendwo macht er mal einen Fehler und dann wird er überführt. Siehe doch die Überfälle auf ältere Damen, wo die Handtaschen entwendet wurden. Den haben sie auch erwischt. Ich wünsche Frau Bötel noch viele schreckfreie Jahre in Ihrem Unternehmen.
Barbara Kase, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Stadtbürger
11.03.2009, 20:57 Uhr
Ursachen
Der Bericht über diesen Überfall hat mich selbst auch sehr geschockt. Dabei kamen mir auch gleich die Berichte der letzten Wochen über die Handtaschenräuber ins Gedächtnis. Mit Sorge drängt sich mir der Gedanke auf, dass auch in Nordhausen die Kriminalität zunimmt.

Doch bei all der Tragik sollte man auch einmal nach den Ursachen bzw. Motiven der Täter fragen. Es sind junge Menschen gewesen, die derartige Verbrechen begehen. Wahrscheinlich sind sie ohne Arbeit, ohne Perspektive für die Zukunft.

Seit Jahren wird gerade im Jugendbereich von Seiten der Kommunalpolitik ein regelrechtes Streichkonzert an Förderung zelebriert. Viele Einrichtungen mussten bereits geschlossen werden. Die, die noch überlebt haben, können die alte Qualität nicht mehr vollends aufrecht erhalten, geschweige denn Personal zur Betreuung von Jugendlichen bereit stellen. Somit sind viele Jugendliche auf sich selbst gestellt, vor allem die, die kein gutes Zuhause haben und denen der Jugendclub oder ähnliches ein neues Zuhause geworden sind. Und da sie sich langweilen, kommen sie mitunter auf dumme Gedanken. Dazu kommt dann eben noch die persönliche bzw. berufliche Situation.

Ich will damit nicht sagen, dass Jugendarbeit das Allheilmittel ist. Aber sie ist ein wichtiger Faktor der Prävention. Es ist doch besser, eine Krankheit von vornherein zu verhindern, als dann an den Symptomen herum zu doktern. Aber wir alle - als Gesellschaft - sind gefordert, alles zu unternehmen um diese Dinge zu verhindern.

Natürlich ist diese Problematik keine Entschuldigung für solche Taten. So etwas muss streng und strikt geahndet werden.
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