Mi, 09:15 Uhr
14.08.2002
Theuerkauf: Vollzeit-Dienstverhältnis
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete gestern über eine angebliche Aufwandsentschädigung für den ehrenamtlichen Beigeordneten der Kreisverwaltung, Winfried Theuerkauf (SPD). Heute reagierte Theuerkauf auf den Artikel.
In einer Dienstberatung im Juni habe Landrat Joachim Claus (CDU) an Theuerkauf die Bitte herangetragen, den Geschäftsbereich der erkrankten Loni Grünwald für einen bestimmten Zeitraum zu übernehmen. Dies sei nach der Kommunalordnung möglich, wenn ein Amtsinhaber verhindert ist, seine Amtsgeschäfte für längere Zeit wahrzunehmen, reagierte Winfried Theuerkauf. Und weiter: Es besteht für die Zeit der Übertragung mit der Kreisverwaltung ein Vollzeit-Dienstverhältnis, das gemäß dem beschlossenen Stellenplan mit A 16 (4.786 Euro) Brutto vergütet wird. Dieses Dienstverhältnis hat nicht mehr mit der sonst zu vergleichenden Tätigkeit eines ehrenamtlichen beigeordneten zu tun.
Wie die nnz erfahren hat, habe nach dem Vorschlag des Landrates auch der Kreisausschuß ein einstimmiges Votum für dieses temporäre Arbeitsverhältnis abgegeben. Ich habe mich nicht nach diesem Job gedrängt, sondern erst nach einer Bedenkzeit zugesagt, meinte Winfried Theuerkauf gegenüber der nnz.
Auch in der erwähnten Sitzung des Finanzausschusses habe die Mehrheit der Mitglieder für das Dienstverhältnis auf Zeit votiert. Selbst der Landrat soll dafür gestimmt haben, Gegenstimmen seien nach nnz-Recherchen von den Mitgliedern der CDU-Fraktion gekommen.
Autor: nnzIn einer Dienstberatung im Juni habe Landrat Joachim Claus (CDU) an Theuerkauf die Bitte herangetragen, den Geschäftsbereich der erkrankten Loni Grünwald für einen bestimmten Zeitraum zu übernehmen. Dies sei nach der Kommunalordnung möglich, wenn ein Amtsinhaber verhindert ist, seine Amtsgeschäfte für längere Zeit wahrzunehmen, reagierte Winfried Theuerkauf. Und weiter: Es besteht für die Zeit der Übertragung mit der Kreisverwaltung ein Vollzeit-Dienstverhältnis, das gemäß dem beschlossenen Stellenplan mit A 16 (4.786 Euro) Brutto vergütet wird. Dieses Dienstverhältnis hat nicht mehr mit der sonst zu vergleichenden Tätigkeit eines ehrenamtlichen beigeordneten zu tun.
Wie die nnz erfahren hat, habe nach dem Vorschlag des Landrates auch der Kreisausschuß ein einstimmiges Votum für dieses temporäre Arbeitsverhältnis abgegeben. Ich habe mich nicht nach diesem Job gedrängt, sondern erst nach einer Bedenkzeit zugesagt, meinte Winfried Theuerkauf gegenüber der nnz.
Auch in der erwähnten Sitzung des Finanzausschusses habe die Mehrheit der Mitglieder für das Dienstverhältnis auf Zeit votiert. Selbst der Landrat soll dafür gestimmt haben, Gegenstimmen seien nach nnz-Recherchen von den Mitgliedern der CDU-Fraktion gekommen.


