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Do, 17:32 Uhr
08.08.2002

Radwegenetz soll ausgebaut werden

Nordhausen (nnz). Der Südharzer Tourismusverband hat jetzt einen nnz-Bericht zum Anlaß genommen, um über die weitere Ausgestaltung der touristischen Infrastruktur zu informieren. Was die Tourismus-Experten planen, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Eine der ersten Maßnahmen nach der „Wiederbelebung“ des Tourismusverbandes sei die Gründung eine Ausschusses gewesen. Dieser trägt die Bezeichnung „Touristische Infrastruktur“. Mit dieser Gründung sei letztlich die Voraussetzung für die Gestaltung des touristischen Incoming in unsere Region gesehen worden. Zur Mitarbeit fanden sich die Bürgermeister von Neustadt, Hainrode, Bleicherode, Ellrich, der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Südharz-Hohnstein, Vertreter des ADFC, des Landratsamtes sowie weiterer touristischer Verein zusammen. Geleitet wird der Ausschuß vom Neustädter Bürgermeister Peter Sieckel.

Der bereits bestehende und durch den Landkreis Nordhausen führende Radwanderweg „Harzrundweg“ verläuft zu großen Teilen auf Landstraßen. Diese Trasse muß umgestaltet werden, so dass der künftige Weg vorwiegend auf eigener Route, getrennt von den Landstraßen führt, so der Ausschuß. Für die Teilstrecke Stempeda - Rottleberode (Sachsen-Anhalt) fand im Juli der Spatenstich zum Baubeginn statt. Ein Bauabschnitt in der Gemarkung Neustadt sei fertiggestellt worden, für weitere Abschnitte wurden Förderanträge gestellt, erläutert Uta Hirselandt vom Tourismusverband gegenüber nnz.

Weiterhin existiert bereits ein Radweg zwischen Wülfingerode und Niedergebra, die Planung für eine Route zwischen Ilfeld und Nordhausen ist abgeschlossen, das Genehmigungsverfahren läuft. Und schließlich ist die Planungsphase für den Radweg „Alte Leipziger Straße“ von Nordhausen nach Görsbach abgeschlossen und der Baubeginn festgelegt.

In seiner nächsten Sitzung will der Ausschuß über Verbindungspunkte des Radwegenetzes beraten, die sich aus der Planung des Regionalen Entwicklungskonzeptes ergeben. „In unserem Tourismus-Informationszentrum in der Mobilitätszentrale im Nordhäuser Bahnhof werden Gäste unter anderem über die Möglichkeiten von Radtouren im Landkreis informiert“, berichtet Hirselandt. Dazu wurde auch eine Hotline geschaltet: 01805/675767.

Abschließend verweist die Geschäftsstellenleiterin auf drei Campingplätze im Landkreis Nordhausen. Die drei Campingplätze „Wolfsmühle“ in Rodishain (70 Plätze), „Teichtal“ bei Hainrode (200 Plätze) und „Hünstein“ bei Nohra (70 Plätze) werden allesamt im Katalog „Camping und Caravaning“ der Thüringer Tourismus GmbH beworben. Leider fehlt in der unmittelbaren Umgebung von Nordhausen immer noch ein Campingplatz.
Autor: nnz

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