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Do, 13:54 Uhr
08.08.2002

Schlüssel für BB-Schule übergeben

Nordhausen (nnz). Die Schüler der Bertolt-Brecht-Grundschule in Nordhausen brachten es auf ihre Art zum Ausdruck: „Wir sagen Dankeschön für die schöne neue Schule“. nnz war bei der Danksagung dabei.


Doppel-Schlüssel Obwohl das Gebäude der Schule schon seit Schuljahresbeginn genutzt wird, wollten Vertreter aus Politik und Wirtschaft heute noch einmal mit den Schülern feiern. Die bedankten sich mit einem bunten Programm für ihre farbenfrohen neuen „vier Wände“. In kürzester Zeit hatten die 32 Gewerke alles getan, um den Beginn des Schuljahres im Gebäude zu zelebrieren.

Nicht nur die 20 Lehrer und acht Horterzieher können sich über das Schmuckkästchen auf dem Petersberg freuen, sondern vor allem die 180 Kinder. Die 1. Klasse ist dreizügig ausgelegt, die anderen zweizügig. Nach dem das komplizierte Finanzierungsmodell Ende vergangenen Jahres in „Sack und Tüten“ war, konnten die Architekten ans Werk gehen. Sie mussten nicht nur mit der knappen Zeit zurechtkommen, sondern auch mit den Ansprüchen der Kinder. Farbenlehre war angesagt.

Entstanden sind große, helle, freundliche Räume, eine technische Ausstattung „vom Feinsten“ sowie eine Bibliothek, der Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) einen Kinder-Brockhaus schenkte. Der Nordhäuser Nachwuchs soll nicht nur aus den Büchern lernen, sondern bei aller Technisierung den Wert eines Buches schätzen lernen. Dann war das große Dankeschön angesagt. Rinke bedankte sich bei den Planern und Bauarbeitern, der Architekt bedankte sich bei der SWG als Auftraggeber und den Bauarbeitern und letztlich bedanken sich alle bei allen. Komisch nur, dass die Kinder nach ihrem Auftritt wieder rausgeschickt wurden? Aber die hatten sich ja schon mit Liedern, Sketchen und Gedichten bedankt.

1,6 Millionen Euro hat die komplexe Sanierung der Schule gekostet, Geld das gut angelegt ist. Ein besonderes Bonbon ist die große Foto-Voltaik-Anlage an der Südfassade. 40 Prozent der rund 30.000 Euro teuren Anlage wurden vom Thüringer Wirtschaftsministerium gefördert. Betrieben wird sie im Auftrag der Stadt durch die EVN, die auch die Beratung in der Planungs- und Bauphase übernahm. Installiert wurde der „Energiegewinner“ von der Firma Liebram aus Nohra. Sie wird - bei guter Sonneneinstrahlung - 2,3 Kilowatt ans Netz abgeben. Nachzulesen ist das alles an einem Display in der Schule.
Autor: nnz

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