Mi, 12:04 Uhr
07.08.2002
Nordhausen gegen den Trend?
Nordhausen (nnz). Das Nordhäuser Arbeitsamt hat heute die Daten für den Monat Juli bekannt gegeben. Dabei fiel der Landkreis Nordhausen wieder einmal negativ aus dem Rahmen. Die exakten Zahlen wie immer in Ihrer nnz.
Die Arbeitslosenzahl entwickelte sich in den einzelnen Landreisen Nordthüringens sehr unterschiedlich. Während im Kyffhäuserkreis ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, verblieb die Arbeitslosigkeit im Landkreis Eichsfeld auf dem Vormonatsniveau, und im Landkreis Nordhausen ist sogar ein leichter Anstieg erfolgt.
Im Landkreis Nordhausen gab es Ende des Monats 9.522 Arbeitslose, 116 mehr als vor einem Monat. Dadurch stieg die Arbeitslosenquote bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen bei 20,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist die Situation fast unverändert, vor einem Jahr waren nur 50 Personen mehr arbeitslos. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf allein Frauen, bei den Männern ist keine Veränderung eingetreten.
Im Monatsverlauf meldeten sich 1.045 Frauen und Männer im Hauptamt Nordhausen arbeitslos, rund 110 weniger als im Juni. Aus einer Erwerbstätigkeit wurden davon 555 entlassen, 60 mehr als vor vier Wochen. Für 929 Frauen und Männer des Landkreises endete im Monat Juli die Arbeitslosigkeit, 586 davon konnten durch die Aktivitäten des Arbeitsamtes vermittelt werden. Von diesen Personen begannen 252 in einem Arbeitsverhältnis der Wirtschaft, 32 mehr als im Juni.
Nach Eigenbemühungen fanden 272 Arbeitslose einen Arbeitsplatz und weitere 20 wurden wieder von ihrem letzten Arbeitgeber eingestellt. Im Monatsverlauf konnten die Arbeitsvermittler 365 Stellen akquirieren. Damit standen 57 Arbeitsstellen weniger zur Vermittlung an, der Rückgang resultiert allein aus weniger bewilligten Stellen in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Dennoch hatten durch die hohen Bewilligungen der Vormonate 334 Arbeitslose eine neue Chance in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Am Monatsende förderte das Arbeitsamt 727 Arbeitnehmer des Landkreises in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, weitere 507 in traditionellen Strukturanpassungsmaßnahmen.
Die Zahlen für Nordthüringen:
Artern: 25,4 %
Bad Langensalza: 19,0 %
Heiligenstadt: 13,5 %
Leinefelde: 16,3 %
Mühlhausen: 17,5 %
Nordhausen: 20,7 %
Sondershausen: 22,7 %
Die Quoten beziehen sich auf abhängig zivile Erwerbspersonen.
Autor: nnzDie Arbeitslosenzahl entwickelte sich in den einzelnen Landreisen Nordthüringens sehr unterschiedlich. Während im Kyffhäuserkreis ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist, verblieb die Arbeitslosigkeit im Landkreis Eichsfeld auf dem Vormonatsniveau, und im Landkreis Nordhausen ist sogar ein leichter Anstieg erfolgt.
Im Landkreis Nordhausen gab es Ende des Monats 9.522 Arbeitslose, 116 mehr als vor einem Monat. Dadurch stieg die Arbeitslosenquote bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen bei 20,7 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ist die Situation fast unverändert, vor einem Jahr waren nur 50 Personen mehr arbeitslos. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betraf allein Frauen, bei den Männern ist keine Veränderung eingetreten.
Im Monatsverlauf meldeten sich 1.045 Frauen und Männer im Hauptamt Nordhausen arbeitslos, rund 110 weniger als im Juni. Aus einer Erwerbstätigkeit wurden davon 555 entlassen, 60 mehr als vor vier Wochen. Für 929 Frauen und Männer des Landkreises endete im Monat Juli die Arbeitslosigkeit, 586 davon konnten durch die Aktivitäten des Arbeitsamtes vermittelt werden. Von diesen Personen begannen 252 in einem Arbeitsverhältnis der Wirtschaft, 32 mehr als im Juni.
Nach Eigenbemühungen fanden 272 Arbeitslose einen Arbeitsplatz und weitere 20 wurden wieder von ihrem letzten Arbeitgeber eingestellt. Im Monatsverlauf konnten die Arbeitsvermittler 365 Stellen akquirieren. Damit standen 57 Arbeitsstellen weniger zur Vermittlung an, der Rückgang resultiert allein aus weniger bewilligten Stellen in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Dennoch hatten durch die hohen Bewilligungen der Vormonate 334 Arbeitslose eine neue Chance in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes. Am Monatsende förderte das Arbeitsamt 727 Arbeitnehmer des Landkreises in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, weitere 507 in traditionellen Strukturanpassungsmaßnahmen.
Die Zahlen für Nordthüringen:
Artern: 25,4 %
Bad Langensalza: 19,0 %
Heiligenstadt: 13,5 %
Leinefelde: 16,3 %
Mühlhausen: 17,5 %
Nordhausen: 20,7 %
Sondershausen: 22,7 %
Die Quoten beziehen sich auf abhängig zivile Erwerbspersonen.

