Sa, 09:51 Uhr
07.02.2009
Die Geschichte der Juden in Nordhausen
Vor über 80 Jahren verfasste Dr. Heinrich Stern ein Buch, das die Geschichte der Juden in Nordhausen beinhaltet. Nun wurde diese Broschüre als Nachdruck neu herausgegeben, für alle gut leserlich in einer modernen Schriftart.
Geschichte der Juden (Foto: Hellberg)
Einen schöneren Anlass, die Geschichte der Juden in Nordhausen der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen, kann es nicht geben, als die Tausendjahrfeier der Freien Reichsstadt. Spiegelt sich doch in den Schicksalen der jüdischen Mitbürger unserer Stadt die Geschichte der Stadt selbst wider, schrieb einst Dr. Heinrich Stern, Verfasser der Broschüre Die Geschichte der Juden in Nordhausen, die 1927 erschien.
Von der Originalauflage dieser Arbeit blieben nur wenige Exemplare vorhanden, teils durch die Anstrengungen der Nazis, alle Spuren jüdischen Lebens zu tilgen, teils durch die Zerstörung der Stadt Anfang April 1945. Das Interesse an dieser Abhandlung, vor allem nach der Wiedervereinigung Deutschland, war groß. Und so gab es 1990 durch die Jüdische Landesgemeinde und 2002 durch Herrn Herbert Gerhardt zwei Reprints, die schnell vergriffen waren.
Der Gedanke lag nahe, mit Hilfe des stadthistorisch engagierten Verlegers Steffen Iffland und der modernen Drucktechnik eine neue Auflage zu starten, so Dr. Manfred Schröter.
Da jungen Menschen das Lesen von älterem Schrifttum (Antiqua-Schrift) Probleme bereitet, erklärte sich der Verlag Steffen Iffland bereit, den gesamten Satz der Broschüre auf eine moderne Schrift umzuarbeiten, ohne jedoch den Originaltext zu verändern. Die Tochter des Verfassers, Eva Slonitz, geb. Stern, gab dazu ihr Einverständnis.
Die Broschüre, die mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Nordhausen, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und des Nordhäuser Lions-Clubs entstand, ist ein Vorwort von Dr. Manfred Schröter vorangestellt. Das 88-seitige Heft ist im gut sortierten Buchhandel der Stadt erhältlich und kostet 10 Euro.
Autor: rh
Geschichte der Juden (Foto: Hellberg)
Einen schöneren Anlass, die Geschichte der Juden in Nordhausen der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen, kann es nicht geben, als die Tausendjahrfeier der Freien Reichsstadt. Spiegelt sich doch in den Schicksalen der jüdischen Mitbürger unserer Stadt die Geschichte der Stadt selbst wider, schrieb einst Dr. Heinrich Stern, Verfasser der Broschüre Die Geschichte der Juden in Nordhausen, die 1927 erschien.Von der Originalauflage dieser Arbeit blieben nur wenige Exemplare vorhanden, teils durch die Anstrengungen der Nazis, alle Spuren jüdischen Lebens zu tilgen, teils durch die Zerstörung der Stadt Anfang April 1945. Das Interesse an dieser Abhandlung, vor allem nach der Wiedervereinigung Deutschland, war groß. Und so gab es 1990 durch die Jüdische Landesgemeinde und 2002 durch Herrn Herbert Gerhardt zwei Reprints, die schnell vergriffen waren.
Der Gedanke lag nahe, mit Hilfe des stadthistorisch engagierten Verlegers Steffen Iffland und der modernen Drucktechnik eine neue Auflage zu starten, so Dr. Manfred Schröter.
Da jungen Menschen das Lesen von älterem Schrifttum (Antiqua-Schrift) Probleme bereitet, erklärte sich der Verlag Steffen Iffland bereit, den gesamten Satz der Broschüre auf eine moderne Schrift umzuarbeiten, ohne jedoch den Originaltext zu verändern. Die Tochter des Verfassers, Eva Slonitz, geb. Stern, gab dazu ihr Einverständnis.
Die Broschüre, die mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Nordhausen, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und des Nordhäuser Lions-Clubs entstand, ist ein Vorwort von Dr. Manfred Schröter vorangestellt. Das 88-seitige Heft ist im gut sortierten Buchhandel der Stadt erhältlich und kostet 10 Euro.

