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Sa, 09:43 Uhr
07.02.2009

Wölfe entscheiden Spitzenspiel für sich

Die Serie hält! Auch im 20. Spiel in Serie gingen die Harzer Wölfe als Sieger vom Eis. Beim Spitzenduell am Timmendorfer Strand setzte sich der ESC in einer hochklassigen Partie mit 4:2 gegen die Beach Boys durch. Obwohl es faktisch um nichts mehr ging, boten beide Mannschaften vor rund 1000 begeisterten Zuschauern eine Partie auf höchstem Regionalliga-Niveau.

Die Serie hält (Foto: Koch) Die Serie hält (Foto: Koch)
Timmendorfs Goalie Björn Reinke stand des Öfteren im Blickpunkt, in dieser Szene kurvt Christian Schock um das Tor der Beach Boys

Beide Teams schlugen von Beginn ein bemerkenswertes Tempo an. Früh wurde der Gegner beim Aufbau gestört, Torchancen blieben so zunächst Mangelware. Aufregung dann aber nach elf Minuten. Stefan Bilstein hatte in Unterzahl einen Pass an der eigenen blauen Linie abgefangen und konnte bei seinem Konter nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty konnte Timmendorfs Goalie Björn Reinke mit der Spitze der Fanghand gerade noch über die Latte lenken. Kurz vor Drittelende gingen die Harzer dann doch in Führung. Bilstein legte auf Marc Garthe zurück, der eiskalt verwertete.

Auch zu Beginn des Mitteldrittels durften die rund 80 mitgereisten Wölfe-Fans jubeln. Erneut war Garthe der Torschütze, er hatte einen Schuss von Jeff Maronese unhaltbar abgefälscht (22.). Kurz darauf trafen auch die Gastgeber zum ersten Mal. In Überzahl war Kiwi James Trevena-Brown von der blauen Linie aus erfolgreich (24.). Die Timmendorfer bauten nun viel Druck auf, doch immer wieder verhinderte ein glänzend aufgelegter Tobias Bannach den möglichen Ausgleich. Auf der Gegenseite profitierten die Harzer beim dritten Tor von einem krassen Fehler des EHCT-Torwarts Reinke, der einen Schneider-Schuss aus spitzem Winkel durch die Schoner rutschen ließ (37.). Kurz darauf machte seinen Lapsus aber wieder gut. Als Alexander Deibert und John Kraiss zu zweit auf ihn zusteuerten, hielt Reinke spektakulär seinen Kasten sauber.

Im Schlussabschnitt waren gerade 40 Sekunden gespielt, als Christian Herrmann für die Gastgeber auf 2:3 verkürzte. Die Wölfe zeigten sich aber nur kurz irritiert, dann stellte Bilstein den alten Abstand wieder her (45.). In der 49. Minute musste das Spiel für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Der vorzügliche Hauptschiedsrichter Pupello wurde unglücklich von einem Puck im Gesicht getroffen, konnte die Partie nach längerer Behandlungspause und mit einem großem Pflaster unter dem Auge aber zu Ende leiten. Vor und nach der Pause war es immer wieder Bannach, der den Timmendorfern Torerfolge verwehrte.

Bereits rund vier Minuten vor Schluss nahm EHCT-Trainer Matthias Schnabel bei eigener Überzahl seinen Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Tore fielen bis zur Schlusssirene dennoch keine mehr, so dass es beim hart erkämpften Sieg der Harzer Wölfe blieb. Bemerkenswert, wie übrigens beide Fanlager auf die längere Unterbrechung regierten: Gemeinsam wurde die LaOla-Welle durch das Timmendorfer Stadion geschickt, gemeinsam wurden Gesänge angestimmt und für super Stimmung gesorgt.

„Ich möchte heute ein Kompliment an beide Mannschaften, die Schiedsrichter und das Publikum aussprechen“, sagte nach der Partie Matthias Schnabel, der trotz der knappen Niederlage mit der Leistung seines Teams zufrieden war. „Es war ein klasse Spiel, wir haben in den entscheidenden Phasen einfach die Tore gemacht“, sagte ein glücklicher Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann.
Robert Koch
Autor: nnz

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