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Di, 12:29 Uhr
06.08.2002

In Sondershausen für Nordhausen

Nordhausen/Sondershausen (nnz). In Sondershausen wird heute mobil gemacht. Am Vormittag wird informiert, am Nachmittag demonstriert. Was das alles mit Nordhausen zu tun hat, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Das Kreiskrankenhaus in Sondershausen kann nicht mehr finanziert werden. Darüber sind sich die Mitarbeiter der Einrichtung einig mit dem Kreistagsmitgliedern. Deren Mehrheit hatte sich vor der Sommerpause jedoch für die Möglichkeit einer Privatisierung ausgesprochen. Die Befürworter dieser Variante sind vor allem im Altkreis Artern auszumachen. Dort hat das DRK das Sagen. Anders sieht die Situation in und um Sondershausen aus. Eine Interessengemeinschaft „Pro Krankenhaus“ hat sich gebildet. Gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft verdi wollen die Macher der IG heute Nachmittag in Sondershausen für eine Fusion der Sondershäuser Einrichtung mit dem Südharz-Krankenhaus in Nordhausen auf die Straße gehen.

Natürlich werden diese Vorgänge auch in Nordhausen, vor allem im Landratsamt, beobachtet. Wie Landrat Joachim Claus (CDU) der nnz sagte, ist das Fusionsthema aus Nordhäuser Sicht nicht vom Tisch. „Sollte es Signale aus Sondershausen geben, dann werden wir Gespräche nicht ablehnen, im Gegenteil“, so Claus. Der Landrat verwies auf langjährige Kooperationen zwischen beiden Einrichtungen in den Bereichen Labor, Röntgen und Schwesternausbildung.

Bei einer Privatisierung würden Patienten nicht nach Nordhausen verlegt, sondern nach Erfurt und Bad Berka. Daraus würden sich lange Anfahrtswege für Patienten und Angehörige ergeben, die für die Befürworter der Fusion nicht einzusehen seien.
Autor: nnz

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