Di, 12:33 Uhr
27.01.2009
250 Abfallbehälter sind angemessen
Im Forum hatte ein Leser der nnz über seine Erfahrungen mit diversen Hundehaufen berichtet. Sechs Tage später nun eine Reaktion der Stadtverwaltung...
Die Kontrolle der Hundehalter gehört seit Jahren zu den Aufgaben der Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes. Sie kontrollieren u.a., ob die Hundeführer tatsächlich wie in der Stadtordnung vorgeschrieben, die entsprechenden Utensilien bei sich führen, um den Hundekot zu entsorgen, sagte Nordhausens Ordnungsamtsleiter Holger Wengler. Können sie den Nachweis nicht erbringen, wird dieses Vergehen auch geahndet mit einem Verwarnungs- bzw. Bußgeld. Selbstverständlich wird sofort eingeschritten, wenn das Tier sein Geschäft erledigt hat und der Hundehalter nicht umgehend die Hinterlassenschaften beseitigt. Allerdings sind wir mit zwei Problemen konfrontiert: Zwar können zum einen viele Hundeführer ihre Entsorgungsutensilien durchaus vorweisen, ob sie diese dann auch einsetzen, steht auf einem anderen Blatt Papier. Zum anderen treten einige Hundeführer im Wortsinne die Flucht an, wenn sie unsere Außendienstmitarbeiter leicht erkennbar an der Uniform nur aus der Ferne sehen. Deshalb sind seit dem Jahreswechsel unsere Mitarbeiter verstärkt in Zivil unterwegs, um die Kontrollen vorzunehmen. Am wirkungsvollsten sei es letztlich, an das Gewissen und die Verantwortung der Hundehalter zu appellieren: Denn letztlich wollen auch sie in einer sauberen Stadt leben, und auch ihre Kinder werden wenig Freude daran haben, mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu spielen.
Den Vorwurf einiger Hundehalter, dass es in der Stadt zu wenige Papierkörbe gebe, um den aufgenommenen Hundekot auch entsorgen zu können, weist Umweltamtsleiter Steffen Meyer zurück: Allein in der Innenstadt stehen insgesamt 250 Papierkörbe die Abdeckung mit diesen Abfallbehältern ist also angemessen, niemand muss damit seine Kot-Tüte länger als 5 Minuten mit sich tragen, so Meyer. Fallen gelassen habe man allerdings das Konzept der speziellen Hundetoiletten mit Beutel-Entnahmestation und Abfallbehältern.
Wir hatten diese in der Promenade getestet innerhalb weniger Wochen waren allerdings die Tüten herausgerissen, die Toilette umgeknickt und nicht mehr benutzbar. Der ständige Reparaturaufwand als Folge des Vandalismus wäre nicht vertretbar gewesen, denn allein die ständige Reinhaltung der Plätze, Grünanlagen, Straßen, Gräben, Treppen und Wege der Stadt von weggeworfenem Papier, Verpackungen und anderem Unrat kostet dem Gemeinwesen die Leerung der Papierkörbe ist dabei nicht eingerechnet -. 40.000 Euro im Jahr hinzukommen die Leistungen der vielen Handreiniger. Auch er, so Meyer, appelliere an die Eigenverantwortung der Bürger, den öffentlichen Raum sauber zu halten und Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen.
Autor: nnzDie Kontrolle der Hundehalter gehört seit Jahren zu den Aufgaben der Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes. Sie kontrollieren u.a., ob die Hundeführer tatsächlich wie in der Stadtordnung vorgeschrieben, die entsprechenden Utensilien bei sich führen, um den Hundekot zu entsorgen, sagte Nordhausens Ordnungsamtsleiter Holger Wengler. Können sie den Nachweis nicht erbringen, wird dieses Vergehen auch geahndet mit einem Verwarnungs- bzw. Bußgeld. Selbstverständlich wird sofort eingeschritten, wenn das Tier sein Geschäft erledigt hat und der Hundehalter nicht umgehend die Hinterlassenschaften beseitigt. Allerdings sind wir mit zwei Problemen konfrontiert: Zwar können zum einen viele Hundeführer ihre Entsorgungsutensilien durchaus vorweisen, ob sie diese dann auch einsetzen, steht auf einem anderen Blatt Papier. Zum anderen treten einige Hundeführer im Wortsinne die Flucht an, wenn sie unsere Außendienstmitarbeiter leicht erkennbar an der Uniform nur aus der Ferne sehen. Deshalb sind seit dem Jahreswechsel unsere Mitarbeiter verstärkt in Zivil unterwegs, um die Kontrollen vorzunehmen. Am wirkungsvollsten sei es letztlich, an das Gewissen und die Verantwortung der Hundehalter zu appellieren: Denn letztlich wollen auch sie in einer sauberen Stadt leben, und auch ihre Kinder werden wenig Freude daran haben, mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu spielen.
Den Vorwurf einiger Hundehalter, dass es in der Stadt zu wenige Papierkörbe gebe, um den aufgenommenen Hundekot auch entsorgen zu können, weist Umweltamtsleiter Steffen Meyer zurück: Allein in der Innenstadt stehen insgesamt 250 Papierkörbe die Abdeckung mit diesen Abfallbehältern ist also angemessen, niemand muss damit seine Kot-Tüte länger als 5 Minuten mit sich tragen, so Meyer. Fallen gelassen habe man allerdings das Konzept der speziellen Hundetoiletten mit Beutel-Entnahmestation und Abfallbehältern.
Wir hatten diese in der Promenade getestet innerhalb weniger Wochen waren allerdings die Tüten herausgerissen, die Toilette umgeknickt und nicht mehr benutzbar. Der ständige Reparaturaufwand als Folge des Vandalismus wäre nicht vertretbar gewesen, denn allein die ständige Reinhaltung der Plätze, Grünanlagen, Straßen, Gräben, Treppen und Wege der Stadt von weggeworfenem Papier, Verpackungen und anderem Unrat kostet dem Gemeinwesen die Leerung der Papierkörbe ist dabei nicht eingerechnet -. 40.000 Euro im Jahr hinzukommen die Leistungen der vielen Handreiniger. Auch er, so Meyer, appelliere an die Eigenverantwortung der Bürger, den öffentlichen Raum sauber zu halten und Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen.

