Di, 15:02 Uhr
27.01.2009
Bauhaus in Nordhausen
Auch Nordhausen könnte auf den Zug des 90. Bauhaus-Jubiläumsjahres aufspringen. Mit welchem Bauwerk das möglich ist, das hat die nnz erfahren...
Es ist die Justsus-Jonas-Kirche am Hüpedenweg. Diese Kirche wurde in den Jahren 1949 und 1950 nach den Plänen von Professor Otto Bartning gebaut, dem Mitverfasser des Bauhaus-Programms. Gemeinsam mit der zuständigen Kirchgemeinde könne man zum Beispiel rund um das Gebäude ein kleines Besuchsprogramm entwickeln samt Führungen oder Vorträgen zum Thema Bauhaus, regte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt an.
Allerdings sei der Bau nicht nur architektonisch-, sondern auch kirchengeschichtlich wertvoll. Denn die Justus-Jonas-Kirche ist Beispiel einer so genannten `Notkirche´, wie sie nach dem 2. Weltkrieg in Folge der Zerstörungen in ganz Deutschland gebaut wurden nach den Bartning-Plänen. Sie ist eine Seltenheit, weil es in der Bundesrepublik nur noch rund 50 dieser Bauwerke gibt – insofern hat unsere Stadt damit eine sehenswerte und wertvolle Besonderheit, so Frau Rinke.
Das Notkirchen-Programm habe nach dem Krieg von der Evangelischen Kirche initiiert und Nordhausen hatte daran Anteil, da viele Gotteshäuser den Bomben zum Opfer gefallen waren, wie zum Beispiel die Petrikirche auf dem Petersberg, die Nicolaikirche hinter dem Rathaus oder die Jakobikirche in der unteren Rautenstraße.
Der 1. Spatenstich für die Jonas-Kirche sei im November 1949 gesetzt worden. Am 9. Dezember 1949 sei die Grundsteinlegung gewesen und bereits sieben Monate später hatte Bischof Müller die Kirche eingeweiht, sagte Frau Rinke. Die Glocke und das Taufbecken aus dem Jahr 1429 stammten aus der 1945 zerstörten St. Petri Kirche.
Autor: nnzEs ist die Justsus-Jonas-Kirche am Hüpedenweg. Diese Kirche wurde in den Jahren 1949 und 1950 nach den Plänen von Professor Otto Bartning gebaut, dem Mitverfasser des Bauhaus-Programms. Gemeinsam mit der zuständigen Kirchgemeinde könne man zum Beispiel rund um das Gebäude ein kleines Besuchsprogramm entwickeln samt Führungen oder Vorträgen zum Thema Bauhaus, regte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt an.
Allerdings sei der Bau nicht nur architektonisch-, sondern auch kirchengeschichtlich wertvoll. Denn die Justus-Jonas-Kirche ist Beispiel einer so genannten `Notkirche´, wie sie nach dem 2. Weltkrieg in Folge der Zerstörungen in ganz Deutschland gebaut wurden nach den Bartning-Plänen. Sie ist eine Seltenheit, weil es in der Bundesrepublik nur noch rund 50 dieser Bauwerke gibt – insofern hat unsere Stadt damit eine sehenswerte und wertvolle Besonderheit, so Frau Rinke.
Das Notkirchen-Programm habe nach dem Krieg von der Evangelischen Kirche initiiert und Nordhausen hatte daran Anteil, da viele Gotteshäuser den Bomben zum Opfer gefallen waren, wie zum Beispiel die Petrikirche auf dem Petersberg, die Nicolaikirche hinter dem Rathaus oder die Jakobikirche in der unteren Rautenstraße.
Der 1. Spatenstich für die Jonas-Kirche sei im November 1949 gesetzt worden. Am 9. Dezember 1949 sei die Grundsteinlegung gewesen und bereits sieben Monate später hatte Bischof Müller die Kirche eingeweiht, sagte Frau Rinke. Die Glocke und das Taufbecken aus dem Jahr 1429 stammten aus der 1945 zerstörten St. Petri Kirche.




