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Do, 15:13 Uhr
15.01.2009

nnz-Forum: Thüringer Blockade

Biosphärenreservat ja oder nein - auch im Thüringer Teil des Südharzes? In dieser Diskussion gibt es jetzt weitere Meinung...


Sachsen-Anhalts Landesregierung weist Partei übergreifend einstimmig das Biosphärenreservat Südharz aus. Was für eine hoffnungsvolle, die Südharzer elektrisierende Botschaft aus dem „Land der Frühaufsteher“!! Dieses Signal aus dem benachbarten Bundesland dürfen wir nicht überhören. Der Nordhäuser Teil der Südharzer Gipskarstlandschaft ist das Kernstück eines Biosphärenreservates Südharz.

Der Norden Thüringens muss sich endlich auf eine im Zeitalter der Globalisierung innovative und Interessen übergreifende Wirtschaftspolitik besinnen. Die Blockade des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft und des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Naturschutz ist den einseitigen Rohstoffinteressen der Firmen geschuldet. Diese Firmen betreiben im Südharz Raubbau an der Landschaft aber auch gegenüber der Tourismusbranche mit ihren nachhaltigen Arbeitsplätzen.

Eine ausgeglichene Unternehmenspolitik zwischen Tourismus, Landwirtschaft, Forsten und Mittelstand auch der Rohstoffindustrie wird unweigerlich auch in Thüringen zu einer Ausweisung eines Biosphärenreservats Südharz führen, wenn die CDU hoffentlich die Mehrheit im Landtag verliert..
Der Landkreis verfügt seit Jahren über eine immer noch hochaktuelle nachhaltige Tourismuskonzeption. Der formulierte „Gesundheits-, Natur- und Kulturtourismus“ lässt sich wunderbar in eine umfassende Südharzer Wirtschaftsentwicklung einfügen.

Im Blick auf die globale Finanz- und Klimakatastrophe wird immer deutlicher, dass das lokale Zusammenspiel aller Akteure die größte Zukunftsinvestition darstellt.

Wer sich wie die CDU seit 1990 auf die Beteuerung von Vogel-, Natur- und Landschaftsschutz zurückzieht, vor Ort nachhaltig Wirtschaftsentwicklung nicht praktiziert, hat die Zeichen der Zeit auch 20 Jahre nach der Öffnung der Mauer nicht erkannt. Die Ausweisung eines Biosphärenreservates bedeutet Ansiedlung von Innovation, Forschung und Entwicklung. Die Stadt und der Landkreis sollten jetzt gemeinsam beherzt handeln.
Gisela Hartmann, Vors. Gruppe Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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