Do, 11:53 Uhr
15.01.2009
Zu hohes Risiko
Trotz lang anhaltender frostiger Temperaturen sollte man sich nicht verleiten lassen, zugefrorene Flüsse, Teiche und Seen zu betreten. Hier eine Warnung aus dem Nordhäuser Rathaus...
Zugefrorene Eisflächen wie zum Beispiel der Gondelteich im Stadtpark oder die Kiesschächte verleiten recht schnell dazu, das Eis zu betreten oder darauf Schlittschuh zu fahren. Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass nach der 2 Wochen anhaltenden Frostperiode die Eisdicke ausreichend erscheint, um Personen gefahrlos zu tragen, jedoch trügt der Schein oftmals, sagte Ordnungsamtschef Holger Wengler der nnz.
Unterschiedliche Wassertiefen, Gasbildung im Schlammbereich des Grundes, Uferbewuchs, vor allem aber wechselnde Temperaturen beeinflussten innerhalb des Sees unterschiedlich die Eisdicke. Hinzu komme, dass Schnee auf den Eisflächen nicht nur die Sicht auf oder durch das Eis beeinflusse, sondern auch eine Isolierung bilde, durch welche das Wasser unter dem Eis nur langsam oder gar nicht gefrieren kann.
Die Gefahr, dass durch wechselnde äußere Einflüsse sich über Nacht die Beschaffenheit des Eises geändert haben könnte, ist zu groß, um gefahrlos die Flächen zu betreten, so der Amtsleiter. Aus diesem Grund gilt im Bereich der Stadt Nordhausen und der Ortsteile nach wie vor das Zutrittsverbot von Eisflächen.
Auf die Frage, ob vielleicht einzelne Flächen durch das Ordnungsamt freigegeben werden könnten, antwortet der Amtsleiter: Das Risiko dafür ist zu groß. Die Fläche müsste an mehreren Stellen des Sees mit einem Bohrer geöffnet und die Eisdicke gemessen werden. Dieses müsste regelmäßig geschehen, um Veränderungen am und im Eis sowie in der Eisdecke rechtzeitig zu bemerken. Der Aufwand dafür wäre zu groß und würde letztendlich auch keine hundertprozentige Garantie des absolut gefahrlosen Betretens bieten.
Um trotzdem die Möglichkeit des Schlittschuhfahrens auf Eisflächen zu bieten, habe die Stadtverwaltung nach dem Jahreswechsel die Kunsteisfläche in der Rothleimmühle angelegt. Diese sollte auch entsprechend genutzt werden.
Autor: nnzZugefrorene Eisflächen wie zum Beispiel der Gondelteich im Stadtpark oder die Kiesschächte verleiten recht schnell dazu, das Eis zu betreten oder darauf Schlittschuh zu fahren. Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass nach der 2 Wochen anhaltenden Frostperiode die Eisdicke ausreichend erscheint, um Personen gefahrlos zu tragen, jedoch trügt der Schein oftmals, sagte Ordnungsamtschef Holger Wengler der nnz.
Unterschiedliche Wassertiefen, Gasbildung im Schlammbereich des Grundes, Uferbewuchs, vor allem aber wechselnde Temperaturen beeinflussten innerhalb des Sees unterschiedlich die Eisdicke. Hinzu komme, dass Schnee auf den Eisflächen nicht nur die Sicht auf oder durch das Eis beeinflusse, sondern auch eine Isolierung bilde, durch welche das Wasser unter dem Eis nur langsam oder gar nicht gefrieren kann.
Die Gefahr, dass durch wechselnde äußere Einflüsse sich über Nacht die Beschaffenheit des Eises geändert haben könnte, ist zu groß, um gefahrlos die Flächen zu betreten, so der Amtsleiter. Aus diesem Grund gilt im Bereich der Stadt Nordhausen und der Ortsteile nach wie vor das Zutrittsverbot von Eisflächen.
Auf die Frage, ob vielleicht einzelne Flächen durch das Ordnungsamt freigegeben werden könnten, antwortet der Amtsleiter: Das Risiko dafür ist zu groß. Die Fläche müsste an mehreren Stellen des Sees mit einem Bohrer geöffnet und die Eisdicke gemessen werden. Dieses müsste regelmäßig geschehen, um Veränderungen am und im Eis sowie in der Eisdecke rechtzeitig zu bemerken. Der Aufwand dafür wäre zu groß und würde letztendlich auch keine hundertprozentige Garantie des absolut gefahrlosen Betretens bieten.
Um trotzdem die Möglichkeit des Schlittschuhfahrens auf Eisflächen zu bieten, habe die Stadtverwaltung nach dem Jahreswechsel die Kunsteisfläche in der Rothleimmühle angelegt. Diese sollte auch entsprechend genutzt werden.

