Do, 07:29 Uhr
01.08.2002
nnz-Rückspiegel: 1. August 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Loslegen, Vandalismus und Kritik an LGS
Fünf junge Leute legen heute los!
Anja-Caterina Müller, Romina Kaap, Norman Wolf, Daniel John und Michael Kruse beginnen heute eine Ausbildung in der Stadtverwaltung Nordhausen und erhielten heute ihre Ausbildungsverträge. Sie blieben von 200 Bewerbern nach einem Auswahlverfahren übrig. Klaus Wahlbuhl begrüßte die Neuen und wünschte ihnen für die kommenden drei Ausbildungsjahre viel Erfolg. Er forderte von ihnen natürlich auch eine gehörige Portion Ehrgeiz und Engagement, um nach bestandener Ausbildung eine dauerhafte Beschäftigung zu erhalten. Erfreulich ist die Tatsache, dass in diesem Jahr nicht nur kaufmännische, sondern auch gewerblich-technische Berufe ausgebildet werden. Neben drei Verwaltungsfachangestellten gibt es auch die Ausbildung zum Ver- und Entsorger sowie zum Elektroinstallateur. Eine angebotene Ausbildungsstelle zum Landschaftsgärtner konnte in der Stadtverwaltung nicht besetzt werden. Hier gab es lediglich zwei Bewerber, die jedoch die Anforderungen nicht erfüllten...ausführlich im nnz-Archiv
Bänke zertreten, Geländer rausgesägt
Zertretene Bänke und kaputte Treppengeländer: In den letzten Tagen haben erneut Unbekannte in der Stadt gewütet - diesmal in der Gegend des Primariusgrabens und des Finkenhofwalls. Vandalismus gehört in Nordhausen ja nun schon fast zum Volkssport. Im jüngsten Fall gingen die noch unbekannten Täter vermutlich mit einem Plan vor: Es wurde sogar Werkzeug mitgebracht, denn das Treppengeländer war teilweise sorgfältig rausgesägt. Der Schaden diesmal so um die 1.000 Mark. Bis zum Altstadtfest haben das der Bauhof und das Gartenamt in Ordnung gebracht. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an die Bürger, die uns gleich Bescheid gesagt haben, sagte Anne Lange vom städtischen Gartenamt...ausführlich im nnz-Archiv
Naturschutzbeirat kritisiert LGS
Immer mehr Menschen zeigten sich in der zurückliegenden Zeit kritisch gegenüber den Baumaßnahmen auf dem Nordhäuser Petersberg. Jetzt übt auch der Naturschutzbeirat des Landkreises massive Kritik. Mitglieder dieses ehrenamtlichen Gremiums ließen sich vor Ort vom Leiter der LGS-Baumaßnahmen, Manfred Heinze, über den Fortgang der Arbeiten auf dem Petersberg informieren. Sie wurden unter anderem darüber in Kenntnis gesetzt, dass sämtliche vorhandene Gehölze der Um- und Neugestaltung zum Opfer fallen sollen. Fachleute sprechen in solchen Fällen von einer Entnahme. Begründet wurde dies mit dem geplanten Verlauf der Gabionen. Die Gehölze stören aus Sicht der Planer die Schaffung eines mediterralen Flairs, seien also im Wege und sollen deshalb der Mauer weichen. Der Naturschutzbeirat sieht das anders: Er will die noch vorhandenen Gehölze unter allen Umständen erhalten und hat auch einen praktikablen Vorschlag zur Hand: Damit die Bäume an ihren alten Standorten verbleiben können, sollte der geplante Richtungsverlauf der Gabionen verändert werden. Diese Variante wird schon angewandt, wenn unvorhersehbare unterirdische Bauwerke plötzlich zum Vorschein kommen und Änderungen der Bauausführung nach sich ziehen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzLoslegen, Vandalismus und Kritik an LGS
Fünf junge Leute legen heute los!
Anja-Caterina Müller, Romina Kaap, Norman Wolf, Daniel John und Michael Kruse beginnen heute eine Ausbildung in der Stadtverwaltung Nordhausen und erhielten heute ihre Ausbildungsverträge. Sie blieben von 200 Bewerbern nach einem Auswahlverfahren übrig. Klaus Wahlbuhl begrüßte die Neuen und wünschte ihnen für die kommenden drei Ausbildungsjahre viel Erfolg. Er forderte von ihnen natürlich auch eine gehörige Portion Ehrgeiz und Engagement, um nach bestandener Ausbildung eine dauerhafte Beschäftigung zu erhalten. Erfreulich ist die Tatsache, dass in diesem Jahr nicht nur kaufmännische, sondern auch gewerblich-technische Berufe ausgebildet werden. Neben drei Verwaltungsfachangestellten gibt es auch die Ausbildung zum Ver- und Entsorger sowie zum Elektroinstallateur. Eine angebotene Ausbildungsstelle zum Landschaftsgärtner konnte in der Stadtverwaltung nicht besetzt werden. Hier gab es lediglich zwei Bewerber, die jedoch die Anforderungen nicht erfüllten...ausführlich im nnz-ArchivBänke zertreten, Geländer rausgesägt
Zertretene Bänke und kaputte Treppengeländer: In den letzten Tagen haben erneut Unbekannte in der Stadt gewütet - diesmal in der Gegend des Primariusgrabens und des Finkenhofwalls. Vandalismus gehört in Nordhausen ja nun schon fast zum Volkssport. Im jüngsten Fall gingen die noch unbekannten Täter vermutlich mit einem Plan vor: Es wurde sogar Werkzeug mitgebracht, denn das Treppengeländer war teilweise sorgfältig rausgesägt. Der Schaden diesmal so um die 1.000 Mark. Bis zum Altstadtfest haben das der Bauhof und das Gartenamt in Ordnung gebracht. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an die Bürger, die uns gleich Bescheid gesagt haben, sagte Anne Lange vom städtischen Gartenamt...ausführlich im nnz-Archiv
Naturschutzbeirat kritisiert LGS
Immer mehr Menschen zeigten sich in der zurückliegenden Zeit kritisch gegenüber den Baumaßnahmen auf dem Nordhäuser Petersberg. Jetzt übt auch der Naturschutzbeirat des Landkreises massive Kritik. Mitglieder dieses ehrenamtlichen Gremiums ließen sich vor Ort vom Leiter der LGS-Baumaßnahmen, Manfred Heinze, über den Fortgang der Arbeiten auf dem Petersberg informieren. Sie wurden unter anderem darüber in Kenntnis gesetzt, dass sämtliche vorhandene Gehölze der Um- und Neugestaltung zum Opfer fallen sollen. Fachleute sprechen in solchen Fällen von einer Entnahme. Begründet wurde dies mit dem geplanten Verlauf der Gabionen. Die Gehölze stören aus Sicht der Planer die Schaffung eines mediterralen Flairs, seien also im Wege und sollen deshalb der Mauer weichen. Der Naturschutzbeirat sieht das anders: Er will die noch vorhandenen Gehölze unter allen Umständen erhalten und hat auch einen praktikablen Vorschlag zur Hand: Damit die Bäume an ihren alten Standorten verbleiben können, sollte der geplante Richtungsverlauf der Gabionen verändert werden. Diese Variante wird schon angewandt, wenn unvorhersehbare unterirdische Bauwerke plötzlich zum Vorschein kommen und Änderungen der Bauausführung nach sich ziehen...ausführlich im nnz-Archiv

