Mi, 15:29 Uhr
14.01.2009
Übernommen
Die Stadtverwaltung Nordhausen wird sich ab dem 1. April um die Grundschulhorte kümmern. Das ist kein Aprilscherz, sondern Kernaussage eines Vertrages, der gestern unterzeichnet wurde.
Die Stadt Nordhausen übernimmt zum 1. April die Horte an den sechs Nordhäuser Grundschulen in ihre Trägerschaft. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Thüringens Kultusminister Bernward Müller haben eine entsprechende Vereinbarung gestern Nachmittag in Erfurt unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für den Erprobungszeitraum bis zum 31. Juli 2012.
Die 39 Horterzieherinnen bleiben weiterhin Angestellte des Freistaates Thüringen und werden auch weiterhin von diesem bezahlt. Allerdings kann die Stadt als Schulträger über deren Einsatz jetzt frei entscheiden, sagte Frau Rinke nach der Unterzeichnung. Mit der Übernahme auch der Entscheidungskompetenz haben wir einen richtigen Weg eingeschlagen, weil wir gemeinsam mit den Hortmitarbeitern größere Spielräume bei den Inhalten der Nachmittagsbetreuung haben und auch eine bessere Verbindung mit den Angeboten zum Beispiel der freien Träger in der Stadt möglich sind.
Sie freue sich auch für die Hortmitarbeiterinnen und die Kinder, da mit dem Trägerwechsel eine Personalkontinuität gewährleistet ist: Bisher wurden neue Hortnerinnen immer nur befristet beschäftigt, Verlängerungen waren nicht möglich, entsprechend oft wechselten die Bezugspersonen für die Schülerinnen und Schüler.
Bereits im August würden die ersten befristeten Arbeitsverträge auslaufen, deshalb haben wir frühzeitig am Projekt teilgenommen, um den Mitarbeiterinnen möglichst eine Weiterbeschäftigung bieten zu können, sagte Frau Rinke.
Autor: nnzDie Stadt Nordhausen übernimmt zum 1. April die Horte an den sechs Nordhäuser Grundschulen in ihre Trägerschaft. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Thüringens Kultusminister Bernward Müller haben eine entsprechende Vereinbarung gestern Nachmittag in Erfurt unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für den Erprobungszeitraum bis zum 31. Juli 2012.
Die 39 Horterzieherinnen bleiben weiterhin Angestellte des Freistaates Thüringen und werden auch weiterhin von diesem bezahlt. Allerdings kann die Stadt als Schulträger über deren Einsatz jetzt frei entscheiden, sagte Frau Rinke nach der Unterzeichnung. Mit der Übernahme auch der Entscheidungskompetenz haben wir einen richtigen Weg eingeschlagen, weil wir gemeinsam mit den Hortmitarbeitern größere Spielräume bei den Inhalten der Nachmittagsbetreuung haben und auch eine bessere Verbindung mit den Angeboten zum Beispiel der freien Träger in der Stadt möglich sind.
Sie freue sich auch für die Hortmitarbeiterinnen und die Kinder, da mit dem Trägerwechsel eine Personalkontinuität gewährleistet ist: Bisher wurden neue Hortnerinnen immer nur befristet beschäftigt, Verlängerungen waren nicht möglich, entsprechend oft wechselten die Bezugspersonen für die Schülerinnen und Schüler.
Bereits im August würden die ersten befristeten Arbeitsverträge auslaufen, deshalb haben wir frühzeitig am Projekt teilgenommen, um den Mitarbeiterinnen möglichst eine Weiterbeschäftigung bieten zu können, sagte Frau Rinke.


