Mi, 12:00 Uhr
14.01.2009
Wasserfall am Haus
Wer in diesen Tagen aufmerksam die Oskar-Cohn-Straße in Nordhausen entlang geht, dem wird an der Nummer 3 ein gefrorener Wasserfall aufgefallen sein. Die nnz mit der Geschichte eines geplatzten Wasserrohres und den Folgen...
Dr. Antje Senger zeigt auf die Wasserschäden
Zugegeben, all zu viele schmucke Häuser gibt es nicht mehr in der Cohn-Straße, vor allem in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße regiert sanierte Tristesse. Vorn, in der Nähe des Bahnhofs, ist das noch anders. Richtig schmuck sieht die Nummer 3 aus. Bis auf den Wasserfall im Eingangsbereich ahnt der Unwissende kaum, welche Verwüstungen Wasser anrichten kann.
Wasser am Haus (Foto: nnz)
Es war die Nacht vom Sonntag zum Montag. Ein anonymer Anrufer hatte Polizei und Feuerwehr verständigt, dass an der Fassade des Hauses Wasser von oben nach unten laufen würde. Das Wasser schoß aus einer defekten Leitung im Dachbereich. Tausende Liter hatten sich den Weg des geringsten Widerstandes gesucht – von oben nach unten.
Was Dr. Antje Senger und Dr. Klaus Hagen dann zu sehen bekamen, war einfach nicht zu beschreiben. Worte können es kaum ausdrücken, Bilder eher. Heute gleicht das Haus, in dem sich neben den beiden Arztpraxen auch ein Steuerbüro und ein Ergotherapie befinden, einer Komplexbaustelle. Neben zahlreichen Handwerkern dominieren Lüftungsaggregate das Geschehen. Sie sollen die Feuchtigkeit wegpusten.
Von der Aufnahme eines Praxisbetriebes kann momentan keine Rede sein. Noch immer sitzt die Feuchtigkeit in Decken und Wänden, hat wertvolle Stuckarbeiten zerstört, hebt Fußböden an. Unterstützung hatten Antje Senger und Klaus Hagen sofort erhalten: Von Freunden, Familienangehörigen, Bekannten und von zahlreichen Firmen, die noch am Montag vor Ort waren. Befreundete Ärzte boten Räumlichkeiten und die Vertretungsübernahme an. Diese Solidarität hilft temporär über den Schmerz hinweg, baut auf, wenn Resignation versucht sich breit zu machen.
Wir können momentan keinerlei Zeitraum benennen, wann der normale Praxisbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wir werden uns jedoch um eine provisorische Lösung bemühen, so Antje Senger abschließend zur nnz.
Autor: nnzDr. Antje Senger zeigt auf die Wasserschäden
Zugegeben, all zu viele schmucke Häuser gibt es nicht mehr in der Cohn-Straße, vor allem in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße regiert sanierte Tristesse. Vorn, in der Nähe des Bahnhofs, ist das noch anders. Richtig schmuck sieht die Nummer 3 aus. Bis auf den Wasserfall im Eingangsbereich ahnt der Unwissende kaum, welche Verwüstungen Wasser anrichten kann.
Wasser am Haus (Foto: nnz)
Es war die Nacht vom Sonntag zum Montag. Ein anonymer Anrufer hatte Polizei und Feuerwehr verständigt, dass an der Fassade des Hauses Wasser von oben nach unten laufen würde. Das Wasser schoß aus einer defekten Leitung im Dachbereich. Tausende Liter hatten sich den Weg des geringsten Widerstandes gesucht – von oben nach unten.Was Dr. Antje Senger und Dr. Klaus Hagen dann zu sehen bekamen, war einfach nicht zu beschreiben. Worte können es kaum ausdrücken, Bilder eher. Heute gleicht das Haus, in dem sich neben den beiden Arztpraxen auch ein Steuerbüro und ein Ergotherapie befinden, einer Komplexbaustelle. Neben zahlreichen Handwerkern dominieren Lüftungsaggregate das Geschehen. Sie sollen die Feuchtigkeit wegpusten.
Von der Aufnahme eines Praxisbetriebes kann momentan keine Rede sein. Noch immer sitzt die Feuchtigkeit in Decken und Wänden, hat wertvolle Stuckarbeiten zerstört, hebt Fußböden an. Unterstützung hatten Antje Senger und Klaus Hagen sofort erhalten: Von Freunden, Familienangehörigen, Bekannten und von zahlreichen Firmen, die noch am Montag vor Ort waren. Befreundete Ärzte boten Räumlichkeiten und die Vertretungsübernahme an. Diese Solidarität hilft temporär über den Schmerz hinweg, baut auf, wenn Resignation versucht sich breit zu machen.
Wir können momentan keinerlei Zeitraum benennen, wann der normale Praxisbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wir werden uns jedoch um eine provisorische Lösung bemühen, so Antje Senger abschließend zur nnz.













