Mi, 11:28 Uhr
14.01.2009
Endlich gesichert – beim Nachbarn
Endlich wurden Nägel mit Köpfen gemacht, so fasst die SPD-Landtagsabgeordnete Nadine Hampel die heutige Entscheidung des Landeskabinetts zusammen, das sich zur Ausweisung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz bekannt hat. Nur: das alles passierte in Sachsen-Anhalt...
Der Weg dorthin war lang und steinig. Statt eines Biosphärenreservats mit Unesco Anerkennung wollte Koalitionspartner CDU ursprünglich einen Naturpark einrichten. Doch das habe ich kategorisch abgelehnt, so Hampel. Der Naturpark hätte für die Südharzregion keinen zusätzlichen Imagegewinn und keinen einzigen Touristen mehr bedeutet und wäre auch der einmaligen Naturausstattung des Südharzes nicht gerecht geworden.
Biosphärenreservate sind Besuchermagnete, für Naturliebhaber, Ruhesuchende und regional interessierte Urlauber, zu denen überwiegend ältere Menschen zählen die gern wandern und gut essen wollen. Als tourismuspolitische und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion bin ich davon überzeugt, dass sich die Urlauberzahl in unserer Region in den nächsten Jahren deutlich erhöhen wird und neue Arbeitsplätze in der Tourismuswirtschaft und dem lokalen Handwerk entstehen werden, so Nadine Hampel.
Nun müsste theoretisch nur noch die Landesregierung in Thüringen nachziehen. Tut sie aber nicht, was vor allem Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) auf die Polit-Palme bringt: Thüringen hat eine Chance wiederum vertan. Seit 1999 versuche ich die Landesregierung dazu zu bewegen, sich dem Land Sachsen-Anhalt anzuschließen. Besonders traurig bin ich, dass ein künftiges Biosphärenreservat Südharz im Entwurf der Regionalen Raumordnungsplanes überhaupt keine Rolle spiele.
Becker verweist in diesem Zusammenhang auf die positiven Erfahrungen im Nationalpark Hainich. Hier seien in den zurückliegenden Jahren viele Arbeitsplätze im Bereich des Naturschutzes und des Tourismus geschaffen worden. Ähnliches sei auch für den Südharz möglich.
Autor: nnzDer Weg dorthin war lang und steinig. Statt eines Biosphärenreservats mit Unesco Anerkennung wollte Koalitionspartner CDU ursprünglich einen Naturpark einrichten. Doch das habe ich kategorisch abgelehnt, so Hampel. Der Naturpark hätte für die Südharzregion keinen zusätzlichen Imagegewinn und keinen einzigen Touristen mehr bedeutet und wäre auch der einmaligen Naturausstattung des Südharzes nicht gerecht geworden.
Biosphärenreservate sind Besuchermagnete, für Naturliebhaber, Ruhesuchende und regional interessierte Urlauber, zu denen überwiegend ältere Menschen zählen die gern wandern und gut essen wollen. Als tourismuspolitische und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion bin ich davon überzeugt, dass sich die Urlauberzahl in unserer Region in den nächsten Jahren deutlich erhöhen wird und neue Arbeitsplätze in der Tourismuswirtschaft und dem lokalen Handwerk entstehen werden, so Nadine Hampel.
Nun müsste theoretisch nur noch die Landesregierung in Thüringen nachziehen. Tut sie aber nicht, was vor allem Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) auf die Polit-Palme bringt: Thüringen hat eine Chance wiederum vertan. Seit 1999 versuche ich die Landesregierung dazu zu bewegen, sich dem Land Sachsen-Anhalt anzuschließen. Besonders traurig bin ich, dass ein künftiges Biosphärenreservat Südharz im Entwurf der Regionalen Raumordnungsplanes überhaupt keine Rolle spiele.
Becker verweist in diesem Zusammenhang auf die positiven Erfahrungen im Nationalpark Hainich. Hier seien in den zurückliegenden Jahren viele Arbeitsplätze im Bereich des Naturschutzes und des Tourismus geschaffen worden. Ähnliches sei auch für den Südharz möglich.


