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Di, 13:32 Uhr
13.01.2009

Ein Stück vom Kuchen

Nun ist es beschlossene Sache, das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung. Und von diesem dicken Milliarden-Kuchen will sich auch der Landkreis Nordhausen ein gehöriges Stückchen abschneiden...


Der Landkreis schlägt Investitionen in Schulen und Infrastruktur vor, die mit der Hilfe des zweiten Konjunkturpakets der Bundesregierung realisiert werden könnten. Über die konkreten Maßnahmen hat der Landrat Joachim Claus das Landesministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien in Erfurt informiert.

Der Landkreis schlägt vor, Mittel aus dem Konjunkturpaket zu nutzen, um die Grundschulen in Werther und Sollstedt sowie die Schulen inklusive der Turnhalle in Ellrich zu sanieren. Als weitere Investitionen im Bildungsbereich sieht die Spitze der Kreisverwaltung vor, das Förderzentrum am Geiersberg und die Spendekirchhofturnhalle des Humboldtgymnasiums, beides in Nordhausen, zu sanieren.

Weitere Investitionsvorschläge, die einen wichtigen Einfluss auf den Schulbildungsbereich haben, sind die Sanierung des Dachs und der Decke der Schwimmhalle Sollstedt und der tonnagebegrenzten Brücken, die momentan den Weg vieler Schüler verlängern und im Kreisgebiet vornehmlich in Hoheit des Freistaates sind.

„Ich hoffe, dass das Konjunkturpaket hilft, die Schulwege im Landkreis zu verkürzen und die Lernbedingungen unserer Schüler zu verbessern“, sagt Landrat Joachim Claus. Schließlich empfiehlt der Landkreis, die Kreisstraße 2 in der Ortslage Appenrode auszubauen. Die beschriebenen Maßnahmen haben ohne die Brückensanierungen ein Gesamtvolumen von 20,5 Millionen Euro.

Die Vorschläge aus dem Landkreis Nordhausen fügen sich in eine wesentliche Maßnahme des Konjunkturpakets ein, über das sich die Große Koalition gestern Abend in Berlin inhaltlich verständigt hat. Nach diesen noch frischen Plänen will die Bundesregierung für Investitionen in Schulen, Hochschulen, die Verkehrsinfrastruktur und schnellere Internetleitungen 17 bis18 Milliarden Euro bereitstellen. Davon soll das meiste in Sanierungen im Bildungssektor fließen.

Mit rund 50 Milliarden Euro ist das zweite Konjunkturpaket die größte Konjunkturhilfe in der Nachkriegsgeschichte.
Autor: nnz

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