Fr, 15:40 Uhr
09.01.2009
Zum Bergbau am Kyffhäuser
Als Vorauseilender Gehorsam gegenüber Bergbau im Kyffhäuser! bezeichnen Die Linken in einer Pressemitteilung den Bergbau im Naturpark Kyffhäuser. Hier erfahren Sie den Wortlaut der Pressemeldung...
Ende letzten Jahres veröffentlichte die Landesregierung die Verordnung über den Naturpark Kyffhäuser. Nach dieser Verordnung ist es zwar verboten, den Landschaftscharakter im Naturpark durch Gesteinsabbau zu verändern, in ausgewiesenen Vorranggebieten für den Bergbau soll dies ohne nähere Vorgaben jedoch möglich sein.
Damit macht die Landesregierung schon wieder den Weg frei für Umweltzerstörungen, z.B. durch die Kaliindustrie, erklärt Tilo Kummer, Umweltpolitiker der LINKEN im Thüringer Landtag. Nicht berücksichtigt werde, dass Bergbau nicht zwangsläufig sichtbare Zerstörungen mit sich bringen muss. So sei für die Kalilagerstätte bei Rossleben ein Abbauverfahren angeboten worden, dass die Rohstoffverarbeitung unter Tage durchführt und weder Halden noch Einleitungen von Abwasser in Gewässer benötigt.
Hauptaufgabe des Naturschutzes der Landesregierung scheine dagegen das flächendeckende Verbot von Windkraftanlagen zu sein. Genau wie im Thüringer Wald dürfe diese Form der Erzeugung erneuerbarer Energien jetzt auch im gesamten Kyffhäuser nicht mehr angewandt werden: Es ist ein Skandal, dass hier ein Feindbild so offensichtlich ausgelebt wird.
Während die Landesregierung Abraumhalden scheinbar schick findet, dürften Windmühlen noch nicht einmal in zukünftig vom Bergbau verschandelten Landschaft errichtet werden, stellt der Abgeordnete abschließend fest.
Autor: nnz/knEnde letzten Jahres veröffentlichte die Landesregierung die Verordnung über den Naturpark Kyffhäuser. Nach dieser Verordnung ist es zwar verboten, den Landschaftscharakter im Naturpark durch Gesteinsabbau zu verändern, in ausgewiesenen Vorranggebieten für den Bergbau soll dies ohne nähere Vorgaben jedoch möglich sein.
Damit macht die Landesregierung schon wieder den Weg frei für Umweltzerstörungen, z.B. durch die Kaliindustrie, erklärt Tilo Kummer, Umweltpolitiker der LINKEN im Thüringer Landtag. Nicht berücksichtigt werde, dass Bergbau nicht zwangsläufig sichtbare Zerstörungen mit sich bringen muss. So sei für die Kalilagerstätte bei Rossleben ein Abbauverfahren angeboten worden, dass die Rohstoffverarbeitung unter Tage durchführt und weder Halden noch Einleitungen von Abwasser in Gewässer benötigt.
Hauptaufgabe des Naturschutzes der Landesregierung scheine dagegen das flächendeckende Verbot von Windkraftanlagen zu sein. Genau wie im Thüringer Wald dürfe diese Form der Erzeugung erneuerbarer Energien jetzt auch im gesamten Kyffhäuser nicht mehr angewandt werden: Es ist ein Skandal, dass hier ein Feindbild so offensichtlich ausgelebt wird.
Während die Landesregierung Abraumhalden scheinbar schick findet, dürften Windmühlen noch nicht einmal in zukünftig vom Bergbau verschandelten Landschaft errichtet werden, stellt der Abgeordnete abschließend fest.

