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Di, 16:26 Uhr
30.07.2002

Neuigkeiten aus der "Bau-Stadt"

Nordhausen (nnz). Das Bauhaus befindet sich in Dessau, die Thüringer Bau-Stadt im Norden des Freistaates. nnz hat für Sie einige Neuigkeiten aus dem Baugeschehen zusammengetragen. Der Klick auf MEHR lohnt sich.

Zweischichtig in der Rautenstraße
Ab heute wird an der Rautenstraße-Baustelle vor dem Rathaus zweischichtig gearbeitet. „Die Firmen wollen die Verzögerungen durch den Wassereinbruch wettmachen“, erklärte Angela Breuer vom städtischen Bauamt, die die Bauleitung innehat. Vor allem mit Blick auf die Geschäftsleute in der Rautenstraße habe man sich dazu entschlossen, von 6 bis 21 Uhr durchzuarbeiten, um die Arbeiten pünktlich zu beenden. Der Neubau der oberen Rautenstraße und des Kornmarkts soll bis Mitte November abgeschlossen sein. Bereits im Ende September sollen die neuen Gehwege auf der westlichen Rautenstraße fertig sein. „Wir bitten die Anlieger um Verständnis für die Lärm- und Staubbelästigung“, sagte Frau Breuer. Um Verständnis für eventuelle Behinderungen bitte Frau Breuer auch die Anlieger der westlichen hinteren Rautenstraße, die seit kurzem über die Neustadtstraße an ihre Parkflächen heran fahren können. „Gleichzeitig möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass die Fußgänger im unteren Bereich der westlichen Rautenstraße bitte nicht laufen, da hier erhöhter Baustellen- und Anliegerverkehr stattfindet“, so die Bauleiterin.

Töpferstraße wieder beidseitig befahrbar
Die Ampel in der Töpferstraße vor der Sparkasse wird morgen (31. Juli) abgebaut. Das kündigte Angela Breuer vom städtischen Bauamt an. Zugleich könne auf der Töpferstraße wieder in beiden Richtungen gefahren werden. „Die Erleichterung für die Autofahrer kann kommen, weil die Baugrube vor der Zufahrt zur Straße am Petersberg bzw. Weberstraße jetzt soweit geschlossen ist, dass eine Querung darüber gelegt werden kann“, erklärte Frau Breuer. Mit Hilfe dieser Querung könnten die Autos, die vom Parkplatz Sparkasse kommen, auf die Straßenseite vor dem Kino fahren und dort ihren Weg fortsetzen. Die bisherige Umleitung dieser Fahrzeuge über die Strecke hinter dem ehemaligen „City-Hotel“ könne damit entfallen.

Bahnhofsbrücke: Am 12. August rücken die Abbruch-Bagger an
Am 12. August beginnen die Abriss-Arbeiten für die Bahnhofsbrücke vor der Südharz-Galerie. Das kündigte jetzt Angela Breuer vom städtischen Bauamt an. Jetzt liefen die Vorbereitungsarbeiten für den Abbruch der ersten Ost-Hälfte der Brücke. „Auf der Westseite der Brücke kommt zur Zeit das provisorische Gleis für die Straßenbahn in die Erde, ein neuer Schmutzwasserkanal und eine neue Gasleitung werden vor der Südharz-Galerie verlegt“, erklärte Frau Breuer. Trotz der Bauarbeiten sei die Brücke für Fußgänger und - mit kurzen Unterbrechungen - auch für die Straßenbahn frei. Die Arbeiten werden 2003 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen mehr als 1,6 Millionen Euro. Die Stadt gibt rund 320.000 Euro. Der Rest kommt aus unterschiedlichen Förderprogrammen. Die Neugestaltung der Brücke und des Verkehrs-Knotens in der Bahnhofstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Nordhausen, des Stadtentwässerungsbetriebes, der Energieversorgung Nordhausen, des Wasserverbandes Nordhausen und des Straßenbauamtes Nordthüringen mit Bau-Unternehmen der Region.

Neubau der Uferstraße auf mehr als 600 Metern Länge
Ende August ist Baubeginn für die Erneuerung der Uferstraße in Nordhausen. Die mehr als 600 Meter lange Strecke zwischen Arbeitsamt und Sundhäuser Brücke, auf der die Bundesstraßen 4 und 80 verlaufen, wird grundhaft ausgebaut. „Das bedeutet nicht nur Erneuerung der Fahrbahn, sondern auch Sanierung bzw. Erneuerung der Leitungen für Wasser- und Abwasser inklusive Einbau eines großen Regen-Rückhaltebeckens am Zorge-Hochufer“, erklärte Angela Breuer vom städtischen Bauamt. Die Uferstraße bleibt bis zum Ende der Bauarbeiten - geplant ist Jahresende 2003 - für den Fahrzeugverkehr geöffnet, allerdings nur einspurig.

Mit dem Neubau der Uferstraße werden auch die Nebenanlagen der Uferstraße und das Zorgeufer erneuert. Frau Breuer: „Es kommen auf beiden Seiten der Straße neue Geh- und Radwege, die Beleuchtung wird erneuert und die Grünanlagen entlang des Zorge-Ufers komplett umgestaltet.“ Die neue Uferstraße ist ein Gemeinschaftsprojekt von Straßenbauamt Nordthüringen, dem Stadtentwässerungsbetrieb Nordhausen, dem Trinkwasserzweckverband Nordhausen und der Stadt Nordhausen. Der Stadt Nordhausen kostet die Baumaßnahme rund 400.000 Euro, der Freistaat Thüringen trägt - über Förderprogramme - davon 243.000 Euro.
Autor: nnz

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