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Mi, 12:29 Uhr
06.12.2000

Theaterleitung zog positive Bilanz der zurückliegenden Spielzeit

Nordhausen (nnz). Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH beendete die vergangenen Spielzeit 1999/2000 mit einem positiven Geschäftsergebnis. Durch den Lohnverzicht der Theatermitarbeiter konnten einmalig Einsparungen in Höhe von über 227.000 DM erzielt werden (siehe nnz vom Montag).
Im August 1999 hatte die neue Geschäftsleitung das Unternehmen mit über die Jahre hinweg angesammelten Verlusten in Höhe von 247.000 Mark übernommen. Diese Belastung durch die Intendanz von Christoph Nix konnte durch die breite Unterstützung der Belegschaft in einem gemeinsamen Kraftakt mit der neuen Leitung des Hauses beseitigt werden. "Damit ist das Theater Nordhausen nach nur einem Jahr unter der Intendanz von Dr. Monika Pirklbauer vollständig entschuldet", heißt es in einer Pressemitteilung des Hauses.
Das Nordhäuser Theater beendete das Geschäftsjahr 1999/2000 mit schwarzen Zahlen. Es weist zudem einen Bilanzgewinn von 27.000 Mark aus. Ermöglicht wurde dieses positive Geschäftsergebnis durch einen außerordentlichen Kraftakt der Mitarbeiter des Hauses. Diese hatten im Rahmen eines Haustarifvertrages auf einen Großteil ihres 13. Monatsgehaltes verzichtet und so wesentlich zu dem Ergebnis beigetragen. Flankiert durch eine strikte Kostenpolitik konnten weitere Einsparungen realisiert werden. Schließlich konnte der tariflich bedingte Anstieg der Personalkosten durch einen Anstieg der anteiligen Finanzierung durch das Land Thüringen aufgefangen werden.
"Die Existenz des Theaters Nordhausen wird zukünftig vollständig von der Frage abhängen, ob das Land und Kommunen die jährlichen Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst übernehmen werden. Ein weiterer Personalabbau hätte unwiederbringlich die Schließung einer oder mehrerer Sparten zur Folge", heißt es abschließend aus dem Theater.
Autor: psg

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