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Mo, 13:51 Uhr
22.12.2008

Primas: Bei sich selbst suchen

Die nnz hatte in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach über die Querelen innerhalb des Aufsichtsrates der Südharz-Werke berichtet. Das Thema kochte auch während der jüngsten Sitzung des Stadtrates hoch...

Da hatte Nordhausens Bürgermeisters Matthias Jendricke (SPD) dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Egon Primas, politische Scharmützel zum Schaden des kommunalen Unternehmens vorgeworfen. Jetzt reagiert Primas: „Eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis hat sich bei den gemeinsamen Verkehrsbetrieben und dem Südharzkrankenhaus in den vergangenen Jahren bewährt. Das Südharz-Krankenhaus ist gut aufgestellt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Region.“

Auch durch die gemeinsame Gründung der Südharzwerke werde letztendlich eine Gebührensicherheit für den Bürger und der Fortbestand der kommunalen Gesellschaft sichergestellt. Primas fordert alle politischen Akteure in Stadt und Landkreis auf, die bisherige Zusammenarbeit fortzusetzen.

In Richtung der Äußerungen zu den Aufsichtsratswahlen der Südharzwerke betont Primas, die Entscheidung nach rein fachlicher Kompetenz getroffen zu haben. „Wenn Herr Wieninger selbst bei Abstimmungen innerhalb der SPD katastrophale Ergebnisse erzielt, dann sollte man die 'politischen Spielchen' nicht unbedingt in den Reihen der anderen Parteien suchen."

Die Stadträte und Mitglieder des Kreistages sollten sich nicht von einzelnen, auf Karriere bedachten Politikern, dazu hinreißen lassen, gegen einander zu arbeiten, sondern im Interesse unserer Region und der anstehenden Aufgaben sachlich und kooperativ zusammenarbeiten, meinte Egon Primas abschließend.
Autor: nnz

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Kommentare
Willi
22.12.2008, 16:12 Uhr
Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis
Ach Gott Herr Primas, gerade Sie beschwören hier die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis.
Der Landkreis NDH ist zum Überleben viel zu klein und wirtschaftlich zu schwach um eine anstehende Gebietsreform zu überleben. Außerdem sind in der Kreisverwaltung nun nicht gerade die intelligentesten Köpfe an der Macht wie der Streit um die Kreisumlage zeigt. Das erschwert sicher auch eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt. Der Landkreis sollte jetzt fit für eine Gebietsreform gemacht werden, denn diese wird in nicht all zu langer Zeit mit Sicherheit kommen. Und dann benötigen wir eine starke Kreisstadt Nordhausen welche den Bewerbungen anderer Kommunen um den Kreissitz stand hält. Die Zeit der Kleinstaaterei ist doch schon lange vorbei! Also Herr Primas, an die eigene Nase fassen ist angesagt, denn viel haben doch Sie und Ihre Kollegen im Landtag für die Region nicht erreicht. Ich denke mal, dass auch 2009 wieder die selben Wahlkampfschlager von Ihnen gesungen werden, neue B4, neue B243, Fertigstellung der A38 usw.... wie die Wahlkämpfe davor auch!
Chefkoch
22.12.2008, 20:40 Uhr
Großkreisige Geistegrößen
Willi, deiner scharfsinnigen Einschätzung der Intelligenz der Macht (nicht nur) in der Kreisverwaltung kann ich nur zustimmen.

Was allerdings ist das Kriterium für die richtige Größe eines Landkreises? Es gibt Großkreise wie Recklinghausen in NRW mit 640.000 Einwohnern, während die Bayerischen, auch der Landkreis Unterallgäu, der Nordhausens Partner ist, 100.000 bis 140.000 Einwohner haben. Im bevölkerungsreichen Bayern wohlgemerkt. Und alle funktionieren, besser als in Nordrhein-Westfalen. Es ist wohl mehr eine politische Illusion, eine Ideologie, die Glauben machen will, je Größer die Landkreise, desto weniger Bürokratie. Fragen wir doch mal im neuen Großkreis Mansfeld-Südharz nach. Da wird offen zugegeben, dass die Kreisvereinigung von Sangerhausen und Mansfeldkreis bisher nur Millionen gekostet und den Bürgern zusätzliche Wege und Bürokratie beschert hat.

Bürgerfreundlichkeit und Effizienz bei der Lösung kommunaler Probleme, das sollten die einzigen Kriterien für die Gebietsgröße sein. Aber unsere politischen Geistesgrößen werden wahrscheinlich auch weiterhin in das Horn eines Großkreises blasen.

Sicher, dann ist der viele Unfug, den man über Jahre gemacht hat, bestimmt mit einem großen Schlussstrich vergessen zu machen. Herr Primas aber bläst nicht mit, da sein Wahlkreis von der kleinkreisigen Struktur abhängt. Cui boni!
Demokrat
22.12.2008, 22:28 Uhr
Nicht verstanden
Hallo Willi,

was hat den jetzt die Gebietsreform mit dem Wunsch der Frau Rinke nach einem sicheren Aufsichtratsposten zu tun? Das kann man doch kurz vor ihrem Rentenbeginn verstehen. Sie hat ja doch wohl genug Verdienste für Nordhausen.

Ich glaube das die beiden Frauen Krauth und Rinke sich bestimmt parteiintern (SPD) auf eine Zahl im Kreisumlagenstreit verständigen werden. Nur Herrn Wieninger wird weder Frau Kraut noch Frau Becker, oder Herr Theuerkauf, oder Frau Apel, oder............. auf irgendeinen Posten wählen. Also Willi, was hat nun das alles mit der Gebietsreform, wo Thüringen in 4 Landkreise aufgeteilt wird, zu tun?
blueeyesvr66
27.12.2008, 15:08 Uhr
Stolberger Straße
Die Straßenbahn riegeln bei 50km/h ab. Die elektronische Sperre kann auch nicht umgegangen werden. Die Fahrer stehen eh unter Druck um die Zeiten einzuhalten. Aber schneller als ein Pkw kann sie nicht sein.
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