Sa, 08:49 Uhr
20.12.2008
Wild wird nicht vergessen
Vor allem in den oberen und mittleren Harzbereichen wurden Vorsorgemaßnahmen durch das Forstamt Bleicherode-Südharz getroffen, damit das Wild keine Not leiden muss. Und da mussten jede Menge Kastanien, Mais oder Heu geschleppt werden...
Das Forstamt hat in diesem Jahr Wildfutter in Form von 326 Kg Kastanien, zwei Tonnen Mais, 50 Tonnen Futterrüben und 12 Ballen Heu sowie 190 Salzlecksteine als Mineralienzufuhr für 4.290 Euro eingekauft. Nach der Verordnung zur Ausführung des Thüringer Jagdgesetzes ist die Fütterung in der Notzeit sogar im § 12 gesetzlich festgeschrieben. Als Notzeit wird die Zeit angesehen, in der dem Wild durch zu hohen Schnee oder vereistem Schnee kein natürliches Futter zur Verfügung steht. In Höhenlagen ab 450 Meter über normal Null ist im Zeitraum vom 16. Januar bis 30. April grundsätzlich die Notzeit anzunehmen.
Im Harzbereich um Rothesütte wurden durch den zuständigen Revierleiter wieder selber Wiesen für die Heugewinnung in die Regie des Forstamtes übernommen, um dem Wild ein natürliches Äsungsangebot zur Ablenkung bereit zustellen. Eine weitere Maßnahme war der Bau einer Rotwildfütterung durch das Forstamt.
Autor: nnzDas Forstamt hat in diesem Jahr Wildfutter in Form von 326 Kg Kastanien, zwei Tonnen Mais, 50 Tonnen Futterrüben und 12 Ballen Heu sowie 190 Salzlecksteine als Mineralienzufuhr für 4.290 Euro eingekauft. Nach der Verordnung zur Ausführung des Thüringer Jagdgesetzes ist die Fütterung in der Notzeit sogar im § 12 gesetzlich festgeschrieben. Als Notzeit wird die Zeit angesehen, in der dem Wild durch zu hohen Schnee oder vereistem Schnee kein natürliches Futter zur Verfügung steht. In Höhenlagen ab 450 Meter über normal Null ist im Zeitraum vom 16. Januar bis 30. April grundsätzlich die Notzeit anzunehmen.
Im Harzbereich um Rothesütte wurden durch den zuständigen Revierleiter wieder selber Wiesen für die Heugewinnung in die Regie des Forstamtes übernommen, um dem Wild ein natürliches Äsungsangebot zur Ablenkung bereit zustellen. Eine weitere Maßnahme war der Bau einer Rotwildfütterung durch das Forstamt.

