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Mi, 08:18 Uhr
17.12.2008

Nicht viel zu bieten

Fast jedes Medium, das sich verstärkt der Wirtschaftsberichterstattung zuwendet, bietet seinen Rezipienten mindestens einmal im Jahr ein Ranking an. Focus-Money hat die Landkreise dieser Republik untersucht. Der Norden Thüringens kam dabei schlecht weg.


Um es vorweg zu sagen: Von 415 untersuchten Landkreisen in Deutschland erreichte der Landkreis Nordhausen Platz 398. Die Nordhäuser teilen sich diesen Platz mit dem Unstrut-Hainich-Kreis. Der Kyffhäuserkreis ist von den Focus-Money-Machern gleich gar nicht untersucht worden. Er taucht im Ranking nicht auf. Einziger Lichtblick aus Nordthüringer Sicht ist das Eichsfeld, das auf Platz 337 kam.

Die Wirtschaftskraft, hier wohl eher Schwäche zu nennen, kommt auch in einer Kennziffer zum Ausdruck, die letztlich entscheidend ist für die Menschen ist, die in Nordthüringen leben. Im Jahr 2006 verfügten die privaten Haushalte im Landkreis Nordhausen über ein Einkommen von knapp über 14.000 Euro je Einwohner. Im Unstrut-Hainich-Kreis waren nur 13.800 Euro, im Eichsfeld noch weniger.

Im Vergleich dazu der Sieger des Rankings, der Landkreis Starnberg in Bayern. Hier gibt es ein verfügbares Einkommen von knapp 28.000 Euro je Einwohner in der privaten Haushalten. Im Landkreis Starnberg wurde auch die Arbeitslosenquote im Durchschnitt des Jahres 2007 reflektiert. Sie lag bei 3,45 Prozent. Für den Landkreis Nordhausen wurde sie 16,35 Prozent ausgewiesen.
Autor: nnz/kn

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