Di, 17:15 Uhr
16.12.2008
Singender Kreistag
Der Nordhäuser Kreistag hat schon ziemlich alles erlebt. Aufgeregte Debatten oder einen kopfstehenden Bürgermeister. Heute kam eine kollektive Gesangseinlage hinzu...
Den Tagesordnungspunkt Anfragen nutzte die LINKE-Fraktionsvorsitzende Birgit Keller dazu, Klaus Hummitzsch zum heutigen 68. Geburtstag zu gratulieren. Das ist in Ordnung, denn Hummitzsch gilt bei politischen Freunden und Gegner gleichermaßen als integere Persönlichkeit.
Dann aber forderte Elke Falley das Gremium auf, dem Geburtstagskind ein Ständchen zu singen. Als Vorlage diente der Zuckowski-Song Wie schön, dass du geboren bist, der in allen Kindergärten dieses Landes bei Geburtstagen hoch und runter geträllert wird. Einige Kreistagsmitglieder stimmten mit ein, andere enthielten sich ihrer musikalischen Stimme.
Dann stand der Öffentlichen Personennahverkehr im Mittelpunkt der Diskussion. So ging Landrat Joachim Claus (CDU) auf die Geschichte von Zuschüssen und Synergieeffekten ein, die sich seit dem Zusammenschluß der Kreis-Bus GmbH mit den Stadtwerken zu den Verkehrsbetrieben Nordhausen ergeben hatten.
Beschlossen wurde dann auch der Nahverkehrsplan des Landkreises Nordhausen, den die Verwaltung des Landratsamtes ohne fremde Hilfe erstellt hatte. Joachim Claus machte auch hierbei auf die Tatsache aufmerksam, dass nur ein Kommunalanbieter die bisherigen Linien und Tarife anbieten könne. Sollten die Linien europaweit ausgeschrieben werden, dann könne es durchaus möglich sein, dass der Busfahrer ein Wörterbuch in der Hand hält, weil er der deutschen Sprache nicht mächtig sei und ein Unternehmen aus Frankreich hier die Verkehrsleistungen übernehme.
Alle Fraktionen sowie die dafür zuständigen Ausschüsse sprachen sich für den neue Nahverkehrsplan aus, auch wenn einige Verbesserungen wünschenswert wären: Modernere Haltestellen, einen sicheren Schülertransport und Abfahrtzeiten, die Schichtarbeiter sowie Verkäuferinnen nicht von vornherein zwingen würden, auf eigene fahrbare Untersätze auszuweichen. Vor allem für den Ruf-Bus müsse besser geworben werden, fordert Sabine Jacobi (LINKE).
Schließlich wurde der Nahverkehrsplan einstimmig beschlossen.
Autor: nnzDen Tagesordnungspunkt Anfragen nutzte die LINKE-Fraktionsvorsitzende Birgit Keller dazu, Klaus Hummitzsch zum heutigen 68. Geburtstag zu gratulieren. Das ist in Ordnung, denn Hummitzsch gilt bei politischen Freunden und Gegner gleichermaßen als integere Persönlichkeit.
Dann aber forderte Elke Falley das Gremium auf, dem Geburtstagskind ein Ständchen zu singen. Als Vorlage diente der Zuckowski-Song Wie schön, dass du geboren bist, der in allen Kindergärten dieses Landes bei Geburtstagen hoch und runter geträllert wird. Einige Kreistagsmitglieder stimmten mit ein, andere enthielten sich ihrer musikalischen Stimme.
Dann stand der Öffentlichen Personennahverkehr im Mittelpunkt der Diskussion. So ging Landrat Joachim Claus (CDU) auf die Geschichte von Zuschüssen und Synergieeffekten ein, die sich seit dem Zusammenschluß der Kreis-Bus GmbH mit den Stadtwerken zu den Verkehrsbetrieben Nordhausen ergeben hatten.
Beschlossen wurde dann auch der Nahverkehrsplan des Landkreises Nordhausen, den die Verwaltung des Landratsamtes ohne fremde Hilfe erstellt hatte. Joachim Claus machte auch hierbei auf die Tatsache aufmerksam, dass nur ein Kommunalanbieter die bisherigen Linien und Tarife anbieten könne. Sollten die Linien europaweit ausgeschrieben werden, dann könne es durchaus möglich sein, dass der Busfahrer ein Wörterbuch in der Hand hält, weil er der deutschen Sprache nicht mächtig sei und ein Unternehmen aus Frankreich hier die Verkehrsleistungen übernehme.
Alle Fraktionen sowie die dafür zuständigen Ausschüsse sprachen sich für den neue Nahverkehrsplan aus, auch wenn einige Verbesserungen wünschenswert wären: Modernere Haltestellen, einen sicheren Schülertransport und Abfahrtzeiten, die Schichtarbeiter sowie Verkäuferinnen nicht von vornherein zwingen würden, auf eigene fahrbare Untersätze auszuweichen. Vor allem für den Ruf-Bus müsse besser geworben werden, fordert Sabine Jacobi (LINKE).
Schließlich wurde der Nahverkehrsplan einstimmig beschlossen.

