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Mi, 11:42 Uhr
10.12.2008

Wie weiter mit Werther?

Will die Einheitsgemeinde selbständig bleiben? Will man den Anschluß an Nordhausen suchen? Ist die Landgemeinde eine Alternative? Die Antworten gibt es in Ihrer nnz.


Der Gemeinderat der Einheitsgemeinde Werther hatte sich in der jüngsten Sitzung für den Fortbestand der Einheitsgemeinde ausgesprochen. Einer entsprechenden Beschlussvorlage stimmte das Gremium einstimmig zu. „Die Zusammenarbeit des Bürgermeisters und der Verwaltung mit dem Gemeinderat, den Ortschaftsräten und Ortsbürgermeistern hat sich in den zwölf Jahren der Existenz der Einheitsgemeinde Werther bewährt“, heißt es in dem Beschlusstext zur Begründung.

Mit diesem Beschluss findet eine langwierige Diskussion in den Ortsteilen der Einheitsgemeinde ihr vorläufiges Ende. Bereits Anfang des Jahres 2007 strengte der Bürgermeister die Diskussion um eventuell neue Strukturen innerhalb des Landkreises Nordhausen an. Hintergrund waren unterschiedliche politische Aussagen zur Zukunft der Gemeinden in Thüringen, wobei im Mittelpunkt die „überlebensfähigen“ Einwohnerzahlen standen: 3.000, 5.000 oder 7.000 Einwohner. Bereits in dieser frühen Phase der Diskussion gab es für Werther vier Optionen:
  • Der Zusammenschluss mit der Einheitsgemeinde Hohenstein,
  • Ein Zusammengehen mit Orten der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite,
  • Der Anschluss an die Stadt Nordhausen oder
  • Das Beibehalten der Selbständigkeit.

Alle Varianten wurden durch den Gemeinderat sorgfältig geprüft, danach schieden das Zusammengehen mit der Einheitsgemeinde Hohenstein und Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite frühzeitig aus. Hauptgründe waren unter anderem die zu große territoriale Ausdehnung mit 17 Ortsteilen (Variante Hohenstein) oder andere Unwägbarkeiten (Variante Hainleite).

Bürgermeister Klaus Hummitzsch suchte daraufhin den Kontakt mit der Stadt Nordhausen. Im Oktober vergangenen Jahres sprach Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke vor dem Gemeinderat in Werther und warb für ein Zusammengehen beider Kommunen. Dieser Weg wurde letztlich durch Signale aus Erfurt versperrt, die einer weiteren Ausdehnung der Kreisstadt geringere Chancen einräumten, außerdem fand diese Variante bei den Ortschafts- und Gemeinderäten keine Mehrheit. Somit hatte sich letztlich auch die durch Bürgermeister und Gemeinderat vorgesehene Bürgerbefragung erledigt.

Letztlich wurde in der letzten Phase der Diskussion auch die Variante einer Landgemeinde durch Gemeinderäte und Ortsteilbürgermeister beraten und nicht für gut befunden. Der jetzige Beschluss des Gemeinderates setzt damit einen Schlusspunkt unter die aktuelle Debatte. Allerdings, so schätzt Klaus Hummitzsch ein, könnten nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr die Karten neu gemischt werden.
Autor: nnz

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