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Mi, 11:50 Uhr
10.12.2008

Kinder einer Erde

Kinder einer Erde (Foto: Ehrhardt) Kinder einer Erde (Foto: Ehrhardt)
Kinder einer Erde (Foto: Ehrhardt) Kinder einer Erde (Foto: Ehrhardt)
„Lass dem anderen die Freiheit, seinen eigenen Weg zu gehen! Lass ihm Ruhe, lass ihm Zeit, die Welt aus seiner Sicht zu sehen.“ Um Kindern die Augen für ihre Umwelt zu öffnen und um neue Sichtweisen zu ermöglichen, gibt es jetzt ein neues Projekt, das Claudia Ehrhardt vorstellt.

Kinder einer Erde (Foto: Ehrhardt) Kinder einer Erde (Foto: Ehrhardt)
Es ist das Projekt „Interkulturelles Lernen in Kindertagesstätten“ vom Jugendsozialwerk Nordhausen, das im Rahmen des lokalen Aktionsplans Nordhausen, ins Leben gerufen wurde. „Jedes Kind, was heutzutage in Deutschland geboren wird, wird unweigerlich mit Kindern anderer Herkunft und Nationen konfrontiert werden“, so Ines Gast. Um Voreingenommenheit vorzubeugen wurde ein Konzept entwickelt, schon Kleinkinder für Toleranz zu sensibilisieren.

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In zwei Einführungsseminaren im Sommer standen zunächst die Sensibilisierung von Erziehern sowie die Verständigung auf eine gemeinsame Arbeit mit Kindern an dieser Problematik im Vordergrund. Seit Beginn des neuen Kindergartenjahres im September 2008 sind die Ideen der Pädagogen gefragt, interkulturell zu lehren.

Im Erfahrungsaustausch am vergangenen Freitag wurde darüber berichtet, wie die Anregungen aus den vorangegangenen Seminaren in den einzelnen Einrichtungen verarbeitet wurden. Genaue Berichte der Einsatzstellen werden
in den kommenden Wochen von der Projektverantwortlichen Ines Gast Wochen folgen.

Sowohl die Tagesstätten mit ausländischen Kindern, als auch die Kindergärten ohne Kinder mit Migrationshintergrund haben gute Ergebnisse nach dem ersten Teil der Praxisphase erzielt. Den Berichten zufolge haben die Kinder viel Spaß am Entdecken neuer Kulturen und Länder. Auch viele Vorkenntnisse aus Urlauben oder Elternerzählungen werden von den Mädchen und Jungen mit eingebracht. Acht Tagesstätten aus dem Raum Nordhausen sind zur Zeit mit ausgewählten Erzieherinnen an diesem Projekt beteiligt.

Eine Vielzahl von Eltern haben sich begeistert geäußert über dieses Angebot der Kindergärten und sind gern bereit, die Umsetzung zu unterstützen. Der Plan „Interkulturelles Lernen in Kindertagesstätten“ steht noch in der Anfangsphase, doch schon jetzt sind die Projektverantwortlichen sehr zufrieden.

„Die erworbenen Erkenntnisse der Praxisphase sollen nachhaltig sein und in den normalen Alltag der Kindergärten eingehen“, so Gast.
Claudia Ehrhardt
Autor: nnz

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