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Fr, 20:17 Uhr
05.12.2008

Zum Tag des Ehrenamtes

In einem Nachwort zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember stellt der Pressesprecher des VdK Nordthüringen fest: Veränderung ist der beste Dank für Ehrenamtler!...

Der VdK-Kreisverband Nordthüringen mit über 1050 Mitgliedern ist eine starke Interessenvertretung von Behinderten, Rentnerinnen und Rentnern, für sozial Bedürftige, aber auch weiterhin für Kriegs– und Wehrdienstopfer und deren Hinterbliebenen, aus deren Reihen er hervorgegangen ist. In den vierzehn Ortsverbänden zwischen Bleicherode, Nordhausen, Sondershausen, Artern und Wiehe wird eine hingebungsvolle ehrenamtliche Arbeit geleistet.
Ohne das Ehrenamt wäre unsere Gesellschaft ärmer und kälter.

Das Ehrenamt ist eine tragende Säule von Staat und Gesellschaft, die maßgeblich über die soziale und menschliche Qualität unseres Gemeinwesens entscheidet. Ehrenamtlich tätige Menschen in unseren Sozialverband gehören zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft. Viele Aufgaben wären insbesondere die kommunalen Organe gar nicht mehr in der Lage allein zu bewältigen. Ich denke dabei nur an die Behindertenbeauftragten der Kreise Nordhausen, Frank Witting, und Kyffhäuserkreis, Goldi Morcinek., oder die kommunalen Behindertenbeauftragen und Mitglieder in Behindertenbeiräten Siegfried Scholz in Bleicherode, Ronald Römer und Karl-Heinz Krüger in Artern, Rudolf Eube in Wiehe, Ernst-Günter Jäger in Roßleben oder Klaus Everhardt in Sondershausen. Viele ungezählte Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten die Vorsitzenden und Mitglieder der Ortsvorstände bei der Betreuung der Mitglieder vor Ort wie Wolf-Jürgen Träger in Roßleben, Käte Preuße in Bendeleben oder Gisela Fischer in Bleicherode, um nur einige zu nennen.

Ehrenamtliche kümmern sich um alte Menschen, betreuen Pflegebedürftige, engagieren sich vor Ort bei den Lebensmitteltafeln, helfen Kindern bei dem Hausaufgaben und sparen den Staat damit eine Menge Geld. Zugleich bemühen sie sich die Interessen der Mitglieder zu vertreten und den Finger in die offenen Wunden zu legen, wie Rentenanpassung Ost und West oder Kampf gegen Armut ob bei Kindern oder Senioren. Die Politik braucht, wie sich tagtäglich erweist, diesen Druck von der Basis.

Dass es sich lohnt, in ehrenamtliches Engagement zu investieren, nicht nur mit Geld sondern auch mit viel Fürsorge, Liebe und menschlicher Wärme, spiegelt sich in der Dankbarkeit der hilfebedürftigen Menschen wieder. Wir leben in einer Welt, in der der Egoismus leider zunimmt. Umso unverzichtbarer ist die aktive Unterstützung, die Zuwendung von Mensch zu Mensch. Das gelte besonders für diejenigen, die durch den Verlust der Arbeit oder ihrer Gesundheit in Not gekommen sind. Angesichts der Finanzkrise und steigender Armutsgefährdung sind Solidarität und Hilfsbereitschaft für die Betroffenen wichtiger den je, um ihre Würde zu wahren. Die Politik redet viel von demographischen Wandel. Dazu fertigen Experten Studien für viel Geld. Dabei gibt es die Erfahrungen im Territorium.

Zum Beispiel machen es die „Jungen Alten“ von Roßleben/Schönewerda mit ihren Veranstaltungen vor, wie auch für diese Generation ohne viel Aufwand für Unterhaltung gesorgt werden kann. Da gibt es in Artern das Wohngebiet Königstuhl mit vielen älteren und behinderten Menschen, doch die Busse fahren daran vorbei, obwohl eine Haltestelle vorhanden ist. Die alten und behinderten Leutchen müssen mit dem Taxi zum Arzt oder Einkaufen fahren. Das zu erkennen brauchen wir keine teueren Experten. Da muss man mal mit den Leuten reden. Auch daran sollte an einen solchen Tag erinnert werden. Die Bürger sind nicht für die Verwaltung da und das Ehrenamt dafür die Löcher zu überbrücken. Veränderung ist der beste Dank für Ehrenamtler!
Andreas Links
Autor: nnz/kn

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