Sa, 09:16 Uhr
20.07.2002
nnz-Rückspiegel: 20. Juli 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
BMW und Nordhausen?, Grafikpreis
BMW auch mit Wirkung auf Nordhausen?
Nachdem bereits Porsche sich für den Standort Leipzig ausgesprochen hatte, hat nun auch BMW den Bau eines neuen Werkes in Leipzig angekündigt und gleichzeitig bis zu 10.000 neue Stellen versprochen. Auch Nordhausen könne davon profitieren, meint Matthias Jendricke (SPD). Zwar sei Leipzig derzeit noch weit vom Südharz entfernt, aber mit der Fertigstellung der A38 im Jahr 2005 und einer dann kalkulierbaren Fahrzeit von einer Stunde, werde dieser Ballungsraum doch nah an die Nordhäuser Region heranrücken. Sicher erscheint es da, dass der ein oder andere Pendler der heute noch gen Westen fährt, dann vielleicht in Richtung Osten fährt, um zu seinem Arbeitsplatz zu kommen. Der SPD-Fraktionschef im Nordhäuser Stadtrat Matthias Jendricke sieht aber auch andere positive Auswirkungen auf die Region Nordhausen zukommen. "Nordhausen hat dann eine verkehrsgünstige Lage zwischen zwei wichtigen Automobilstandorten Kassel und Leipzig, was für die Ansiedlung von entsprechend den Zulieferbetrieben nicht ohne Bedeutung sein wird", sagte Jendricke dazu...ausführlich im nnz-Archiv
Zweiter Nordhäuser Grafikpreis vergeben
Gestern tagte im Nordhäuser Meyenburg-Museum die zweite Jury zur Vergabe des diesjährigen Ilsetraut-Glock-Grabe-Preises. Unter neun verbliebenen Kandidaten hatten die sechs Juroren auch in diesem Jahr die Qual der Wahl. Den Grafikpreis des Jahrgangs 2001 wird Ende August die Thüringer Künstlerin Uta Zaumseil erhalten. Sie lebt in Mehla und hat sich seit 1998 dem Holzschnitt verschrieben, oft auch in Kombination mit dem Linolschnitt. Uta Zaumseil überzeugte durch ihren souveränen Umgang mit Architekturversatzstücken, die sie collageartig übereinander schiebt. Sie erzeugt dadurch eine starke suggestive räumliche Wirkung. In ihren Werken treffen sich Geschichte und Gegenwart. Die Künstlerin fühlt sich dem Bildgegenstand in der Kunst verpflichtet, verleiht ihm jedoch eine eigenständige bildnerische Realität, die gegenwärtig in Deutschland ihresgleichen sucht...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzBMW und Nordhausen?, Grafikpreis
BMW auch mit Wirkung auf Nordhausen?
Nachdem bereits Porsche sich für den Standort Leipzig ausgesprochen hatte, hat nun auch BMW den Bau eines neuen Werkes in Leipzig angekündigt und gleichzeitig bis zu 10.000 neue Stellen versprochen. Auch Nordhausen könne davon profitieren, meint Matthias Jendricke (SPD). Zwar sei Leipzig derzeit noch weit vom Südharz entfernt, aber mit der Fertigstellung der A38 im Jahr 2005 und einer dann kalkulierbaren Fahrzeit von einer Stunde, werde dieser Ballungsraum doch nah an die Nordhäuser Region heranrücken. Sicher erscheint es da, dass der ein oder andere Pendler der heute noch gen Westen fährt, dann vielleicht in Richtung Osten fährt, um zu seinem Arbeitsplatz zu kommen. Der SPD-Fraktionschef im Nordhäuser Stadtrat Matthias Jendricke sieht aber auch andere positive Auswirkungen auf die Region Nordhausen zukommen. "Nordhausen hat dann eine verkehrsgünstige Lage zwischen zwei wichtigen Automobilstandorten Kassel und Leipzig, was für die Ansiedlung von entsprechend den Zulieferbetrieben nicht ohne Bedeutung sein wird", sagte Jendricke dazu...ausführlich im nnz-Archiv
Zweiter Nordhäuser Grafikpreis vergeben
Gestern tagte im Nordhäuser Meyenburg-Museum die zweite Jury zur Vergabe des diesjährigen Ilsetraut-Glock-Grabe-Preises. Unter neun verbliebenen Kandidaten hatten die sechs Juroren auch in diesem Jahr die Qual der Wahl. Den Grafikpreis des Jahrgangs 2001 wird Ende August die Thüringer Künstlerin Uta Zaumseil erhalten. Sie lebt in Mehla und hat sich seit 1998 dem Holzschnitt verschrieben, oft auch in Kombination mit dem Linolschnitt. Uta Zaumseil überzeugte durch ihren souveränen Umgang mit Architekturversatzstücken, die sie collageartig übereinander schiebt. Sie erzeugt dadurch eine starke suggestive räumliche Wirkung. In ihren Werken treffen sich Geschichte und Gegenwart. Die Künstlerin fühlt sich dem Bildgegenstand in der Kunst verpflichtet, verleiht ihm jedoch eine eigenständige bildnerische Realität, die gegenwärtig in Deutschland ihresgleichen sucht...ausführlich im nnz-Archiv

