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Mi, 14:42 Uhr
17.07.2002

Ausgaben wie immer zu hoch

Nordhausen (nnz). In der Kreisverwaltung beschäftigt sich die Kämmerei mit dem künftigen Haushalt. Der wird aber immer noch die Jahrgangsnummer "02" tragen...


Ein Nachtragshaushalt muß her. Die Zielstellung der Verwaltung, den Mitgliedern des Kreistages am 20. August einen ersten Entwurf vorzustellen, kann durchaus gehalten werden, versicherte der 1. Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), der nnz. Schwierig wird es allemal, das Zahlenwerk ausgeglichen zu gestalten. Wie bei den „richtigen Haushalten“ steht den Einnahmen traditionell ein größerer Ausgabebrocken gegenüber. Dieser resultiert im Verwaltungshaushalt aus den Forderungen der Fachbereiche und Ämter. Viel zu hoch, aber damit haben die Finanzer nicht nur in diesem Jahr und nicht nur bei einem Nachtragshaushalt zu tun. Und wie immer: Der dickste Brocken ist der Sozial- und Jugendbereich. Noch ist Zeit zum Nachdenken und für verwaltungsinterne „Verhandlungen“.

Gemeinsam mit dem Nachtragshaushalt soll noch in diesem Jahr der überarbeitete Stellenplan vom Kreistag abgesegnet werden. Zuvor werden sich die Ausschüsse mit dem Zahlenwerk beschäftigen, allen voran der Finanzausschuß.
Autor: nnz

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