Do, 16:13 Uhr
13.11.2008
nnz-Forum: Nicht verteufeln
Die nnz-Redaktion hatte ausführlich über den Impulse-Vortrag von Hermann Scheer berichtet. Dazu Anmerkungen in unserem Forum...
Großer Dank gebührt den Veranstaltern der Vortragsreihe "FHN-Impulse", denn es ist ihr Verdienst, mit Hermann Scheer einen der renommiertesten Forscher auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien in die Südharzstadt geholt zu haben.
Sein Vortrag am Dienstag war ein Ausdruck dessen, wie bedeutend das Thema der Energiegewinnung mittlerweile geworden ist. Das gilt auch für Stadt und Kreis Nordhausen, die gerade mit der Photovoltaikanlage in Nentzelsrode einen Anfang gemacht haben. Weitere Maßnahmen können z.B. gezielte Investitionen in umweltfreundliche Technologien und Gebäudesanierungen als Maßnahmen zur Energieeinsparung sein.
Der Landkreis sollte hier eine Vorbildfunktion gegenüber den privaten Investoren einnehmen, darf aber die Menschen dabei nicht vergessen. Gerade das Thema Windenergie hat uns gezeigt, wie schwierig das Verhältnis zwischen wirtschaftlichen Interessen, ökologischem Nutzen und den Interessen der Anwohner mitunter sein kann.
Die Haltung des Landkreises und der betroffenen Gemeinden in der Frage nach den 205 Meter hohen Windrädern in der Hainleite ist eindeutig. Wir wollen diese gigantischen Windkraftanlagen nicht, da sie der Region eher schaden als nützen. Trotzdem darf die Windenergie nicht verteufelt werden.
Wir brauchen sie ebenso wie die Sonnenenergie oder die Erdwärme. Dabei gilt es jedoch, allen Seiten gerecht zu werden und mit den vorhandenen Sorgen sensibel umzugehen. Ein harmonisches Verhältnis wird nur dann möglich sein, wenn es gelingt, die Interessen der Wirtschaft mit den Interessen der Menschen und dem ökologischen Nutzen in Einklang zu bringen.
Dagmar Becker
Autor: nnzGroßer Dank gebührt den Veranstaltern der Vortragsreihe "FHN-Impulse", denn es ist ihr Verdienst, mit Hermann Scheer einen der renommiertesten Forscher auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien in die Südharzstadt geholt zu haben.
Sein Vortrag am Dienstag war ein Ausdruck dessen, wie bedeutend das Thema der Energiegewinnung mittlerweile geworden ist. Das gilt auch für Stadt und Kreis Nordhausen, die gerade mit der Photovoltaikanlage in Nentzelsrode einen Anfang gemacht haben. Weitere Maßnahmen können z.B. gezielte Investitionen in umweltfreundliche Technologien und Gebäudesanierungen als Maßnahmen zur Energieeinsparung sein.
Der Landkreis sollte hier eine Vorbildfunktion gegenüber den privaten Investoren einnehmen, darf aber die Menschen dabei nicht vergessen. Gerade das Thema Windenergie hat uns gezeigt, wie schwierig das Verhältnis zwischen wirtschaftlichen Interessen, ökologischem Nutzen und den Interessen der Anwohner mitunter sein kann.
Die Haltung des Landkreises und der betroffenen Gemeinden in der Frage nach den 205 Meter hohen Windrädern in der Hainleite ist eindeutig. Wir wollen diese gigantischen Windkraftanlagen nicht, da sie der Region eher schaden als nützen. Trotzdem darf die Windenergie nicht verteufelt werden.
Wir brauchen sie ebenso wie die Sonnenenergie oder die Erdwärme. Dabei gilt es jedoch, allen Seiten gerecht zu werden und mit den vorhandenen Sorgen sensibel umzugehen. Ein harmonisches Verhältnis wird nur dann möglich sein, wenn es gelingt, die Interessen der Wirtschaft mit den Interessen der Menschen und dem ökologischen Nutzen in Einklang zu bringen.
Dagmar Becker
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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