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Do, 10:38 Uhr
13.11.2008

Wechselbad der Zahlen

Das Verkehrsunfallgeschehen im September verlief äußerst zwiespältig. So wurde zwar weniger Unfälle registriert, jedoch verloren dabei mehr Menschen ihr Leben als im September des vergangenen Jahres...


Im September 2008 wurde die Thüringer Polizei zu 5 045 Unfällen gerufen. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 300 Unfälle weniger (- 5,6 Prozent) als im entsprechenden Vorjahresmonat. Davon waren 695 Unfälle mit Personenschaden (- 18,2 Prozent) und 4 350 Unfälle bei denen Sachschaden entstand (- 3,2 Prozent).

Von den 695 Unfällen mit Personenschaden ereigneten sich auf Autobahnen 46 Unfälle, auf Bundesstraßen 196, auf Landesstraßen 175, auf Kreisstraßen 27 und auf anderen Straßen 251. Weniger Unfälle mit Personenschaden wurden auf Autobahnen (- 35,2 Prozent) und auf Kreisstraßen (- 34,1 Prozent) registriert.

Im September 2008 starben 21 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Thüringer Straßen. Das waren 11 Menschen mehr als im September des vergangenen Jahres. Von den 21 getöteten Personen waren 2 Fahrer und Mitfahrer von Mofas/Mopeds, 6 Fahrer und Mitfahrer von Motorzweirädern mit amtlichen Kennzeichen, 10 Fahrer und Mitfahrer von Personenkraftwagen, 1 Fahrer eines LKW 's sowie 1 Fahrradfahrer und 1 Fußgänger. Darüber hinaus verletzten sich bei Verkehrsunfällen 893 Personen. Das waren 269 Personen bzw. 23,1 Prozent weniger als im September 2007.

Von Januar bis September 2008 ereigneten sich auf Thüringer Straßen 42 107 Straßenverkehrsunfälle. Das waren 2 193 Unfälle bzw. 5,0 Prozent weniger polizeilich erfasste Unfälle als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres.

Die Unfälle mit Personenschaden gingen im Vergleich der ersten neun Monate 2007 zu 2008 um 727 Unfälle bzw. 10,8 Prozent auf 5 975 Unfälle zurück. Bei diesen Unfällen starben 140 Menschen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verloren 139 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben.

Die Zahl der Personen, die bei Unfällen schwere oder leichte Verletzungen davon getragen haben, sank um 1 026 Personen bzw. 11,7 Prozent auf 7 769 Personen.
Autor: nnz/kn

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