Mi, 15:53 Uhr
12.11.2008
Sterben gehört zum Leben
Im Foyer der Nordhäuser Kreissparkasse ist am Nachmittag eine sehenswerte und zugleich informative Exposition eröffnet worden. Sie stellt anschaulich das Netzwerk der Sterbebegleitung im Landkreis Nordhausen vor...
Zu den Partnern des Netzwerkes Sterbebegleitung gehören der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Nordhausen, die Palliativstation des Südharz-Krankenhauses, der ambulante palliativmedizinische Dienst, das stationäre Hospiz 'Haus Geborgenheit' in Neustadt, die Sozialstation des Südharz-Krankenhauses, die Diakonie-Sozialstation des Landkreises Nordhausen sowie die spezialisierten Hausärzte Frau Dr. Müller und Herr Dr. Haas.
Muskalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch ein Trio der Nordhäuser Kreismusikschule
In seinen einführenden Worten machte der Ärztliche Direktor des Südharz-Krankenhauses, Prof. Dr. Uwe Klein, deutlich, daß sich die Gesellschaft dort, wo Medizin zu versagen beginne, weiterhin um die Menschen kümmern muß. Sie müssen mit Liebe und Zuneigung auf dem letzten Weg ihres Lebens begleitet werden. Hier ist neben der stationären palliativen Form immer mehr die ambulante Arbeit gefragt.
Exzellente medizinische, pflegerische und seelsorgerische Betreuung der Betroffenen sowie Hilfe und Beistand für die Angehörigen als komplexe Leistung standen in den vergangenen 18 Monaten im Mittelpunkt der netzwerklichen Bemühungen – und dies immer mit der Sicht auf die helfende, unterstützende Hand.
Entwickelt hat sich nun eine starke Gemeinschaft, die auf vielfältigste Weise ein würdevolles und weitgehend schmerzfreies Sterben, eine Handreichung für den schweren Weg, eine wohlgefällige Umgebung sowie Entlastung für die Angehörigen geben kann.
Der Vorstandschef der Nordhäuser Kreissparkasse, Dieter Przybilla, würdigte das ehrenamtliche Engagement der Netzwerker und wünscht sich auch durch diese Ausstellung eine noch größere Aufmerksamkeit und Breitenwirkung für dieses Thema.
Torsten Ernst, der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz, führte aus, daß derartige Netzwerke immer noch keine Selbstverständlichkeit seien und forderte von der Politik schnellstens klare und eindeutige Regelungen, wie mit der Sterbebegleitung umgegangen werde. Vor allem im Hinblick auf die Leistungen der Krankenkassen.
Die Macher der noch bis zum 28. November zu sehenden Ausstellung wollen in erster Linie informieren, sie wollen aber auch das Gespräch suchen, wollen individuelle Sorgen und Ängste erfahren, um dann gemeinsam schnell und unkompliziert helfen zu können.
Autor: nnzZu den Partnern des Netzwerkes Sterbebegleitung gehören der Hospiz- und Palliativberatungsdienst Nordhausen, die Palliativstation des Südharz-Krankenhauses, der ambulante palliativmedizinische Dienst, das stationäre Hospiz 'Haus Geborgenheit' in Neustadt, die Sozialstation des Südharz-Krankenhauses, die Diakonie-Sozialstation des Landkreises Nordhausen sowie die spezialisierten Hausärzte Frau Dr. Müller und Herr Dr. Haas.
Muskalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch ein Trio der Nordhäuser Kreismusikschule
In seinen einführenden Worten machte der Ärztliche Direktor des Südharz-Krankenhauses, Prof. Dr. Uwe Klein, deutlich, daß sich die Gesellschaft dort, wo Medizin zu versagen beginne, weiterhin um die Menschen kümmern muß. Sie müssen mit Liebe und Zuneigung auf dem letzten Weg ihres Lebens begleitet werden. Hier ist neben der stationären palliativen Form immer mehr die ambulante Arbeit gefragt.
Exzellente medizinische, pflegerische und seelsorgerische Betreuung der Betroffenen sowie Hilfe und Beistand für die Angehörigen als komplexe Leistung standen in den vergangenen 18 Monaten im Mittelpunkt der netzwerklichen Bemühungen – und dies immer mit der Sicht auf die helfende, unterstützende Hand.
Entwickelt hat sich nun eine starke Gemeinschaft, die auf vielfältigste Weise ein würdevolles und weitgehend schmerzfreies Sterben, eine Handreichung für den schweren Weg, eine wohlgefällige Umgebung sowie Entlastung für die Angehörigen geben kann.
Der Vorstandschef der Nordhäuser Kreissparkasse, Dieter Przybilla, würdigte das ehrenamtliche Engagement der Netzwerker und wünscht sich auch durch diese Ausstellung eine noch größere Aufmerksamkeit und Breitenwirkung für dieses Thema.
Torsten Ernst, der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz, führte aus, daß derartige Netzwerke immer noch keine Selbstverständlichkeit seien und forderte von der Politik schnellstens klare und eindeutige Regelungen, wie mit der Sterbebegleitung umgegangen werde. Vor allem im Hinblick auf die Leistungen der Krankenkassen.
Die Macher der noch bis zum 28. November zu sehenden Ausstellung wollen in erster Linie informieren, sie wollen aber auch das Gespräch suchen, wollen individuelle Sorgen und Ängste erfahren, um dann gemeinsam schnell und unkompliziert helfen zu können.



